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Grundeln

Allgemeine Informationen

Mit etwa 210 Gattungen und fast 2000 Arten sind die Grundeln (die zu den Barschartigen gehören - Perciformes), die artenreichste Familie der Meeresfische. Grundeln nehmen einen wichtigen Part ein, auch in der Meerwasseraquaristik.

Manche halten den Boden zum Teil sauber, da sie den Sand baggern. Andere leben mit Krebsen zusammen, was eine wunderbar anzusehende Sache ist.


Man kann sie in der Vielzahl in drei Hauptgruppen unterscheiden, es gibt:

1. grabende, in Symbiose mit Knallkrebsen lebende Grundeln
2. grabende, nicht mit Knallkrebsen in Symbiose lebende Grundeln
3. nicht grabende Grundeln.

oder auch

1. Echte Grundeln
2. Aalgrundeln

Hinweis: Sehr oft verhungern Grundeln in unseren Meerwasseraquarien, je mehr die Tiere baggern, umso mehr Energie verlieren sie und so kann ein Teufelskreis entstehen, der im ersten Schritt zu einem heftigen Verdrängungswettbewerb einen eigentlich gut eingespielten Paar kommt (es ist nicht genug Futter für beide Tiere im Becken vorhanden) und zuletzt wird die verbleibende Grundel immer dünner und dünner.

Lösung: Es ist sinnvoll, die Grundeln zum einen mit Frostfutter direkt zu versorgen, indem das Futter direkt vor den Eingang der gebauten Höhle gebracht wird, nachdem der restliche Besatz satt gefüttert wurde.
Zusätzlich sollte über die ganze in Frage kommende Baggerfläche für die Grundel ein zusätzliches Futter, z.B. Futtergranulat oder Futtertabletten eingebracht werden, damit die Grundeln beim Baggern auf tatsächlich Futter aufnehmen können.

Für Liebhaber kleiner Grundeln gibt es hier einen Schlüssel für ganze 107 Eviota Arten
http://www.oceansciencefoundation.org/josf/josf24d.pdf


Die Systematik
Unterklasse: Neuflosser (Neopterygii)
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Überordnung: Stachelflosser (Acanthopterygii)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Grundelartige (Gobioidei)
Familie: Grundeln
Wissenschaftlicher Name
Gobiidae

Acentrogobius

Aioliops

Amblyeleotris

Amblygobius

Ancistrogobius

Antilligobius

Aphia

Asterropteryx

Astrabe

Awaous

Bathygobius

Bryaninops

Buenia

Callogobius

Chriolepis

Chromogobius

Corcyrogobius

Coryphopterus

Cryptocentroides

Cryptocentrus

Crystallogobius

Ctenogobiops

Ctenogobius

Deltentosteus

Didogobius

Discordipinna

Echinogobius

Eilatia

Elacatinus

Eleotris

Eviota

Exyrias

Favonigobius

Flabelligobius

Fusigobius

Gammogobius

Giuris

Gladigobius

Glossogobius

Gnatholepis

Gobiodon

Gobioides

Gobiopsis

Gobiosoma

Gobius

Gobiusculus

Gorogobius

Grallenia

Gunnellichthys

Heteroplopomus

Istigobius

Kelloggella

Koumansetta

Lebetus

Lentipes

Lesueurigobius

Lobulogobius

Lotilia

Lubricogobius

Luposicya

Lythrypnus

Macrodontogobius

Mauligobius

Microgobius

Millerigobius

Mugilogobius

Myersina

Navigobius

Nemateleotris

Nematogobius

Nes

Odondebuenia

Oplopomus

Osopsaron

Oxymetopon

Oxyurichthys

Palatogobius

Pandaka

Paragobiodon

Parioglossus

Pholidichthys

Phyllogobius

Pleurosicya

Pomatoschistus

Priolepis

Protogobius

Psammogobius

Pseudaphya

Psilogobius

Psilotris

Ptereleotris

Pterogobius

Rhinogobiops

Sagamia

Sicyopterus

Signigobius

Speleogobius

Stenogobius

Stonogobiops

Sueviota

Thorogobius

Tigrigobius

Tomiyamichthys

Trimma

Trimmatom

Tryssogobius

Valenciennea

Vanderhorstia

Vanneaugobius

Varicus

Wheelerigobius

Yongeichthys

Zebrus

Zosterisessor