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Ancistrogobius squamiceps Grundel

Ancistrogobius squamiceps wird umgangssprachlich oft als Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Funauki Bay, Iriomote-jima Island, Yaeyama Ryukyu, Japan, 40 Meter Tiefe

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Korechika Yano, Japan (© by Korechika Yano) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11768 
Wissenschaftlich:
Ancistrogobius squamiceps 
Umgangssprachlich:
Grundel 
Englisch:
Scaly cheek-hook goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Ancistrogobius (Gattung) > squamiceps (Art) 
Erstbestimmung:
Shibukawa, Yoshino & Allen, 2010 
Vorkommen:
Endemische Art, Japan, Ryūkyū-Inseln 
Meerestiefe:
15 - 35 Meter 
Größe:
bis zu 4,2cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-12-07 08:30:30 

Haltungsinformationen

2010 wurden eine neue Gattung (Ancistrogobius) von Grundeln sowie mehrere neue Arten erstbeschrieben:
Ancistrogobius dipus, Ancistrogobius squamiceps, Ancistrogobius yanoi und Ancistrogobius yoshigoui.

Die hier eingestellte Art Ancistrogobius squamiceps wurde in japanischen Gewässern (Ryūkyū-Inseln, Funau-ki Bay, Iriomote-jima Insel), zur Erstbestimmung gesammelt.
Diese kleine Grundelart wurde auf sandigen-, schlammigen Böden in Tiefen von 20–30 Metern entdeckt.

Von den vier neuen Grundelarten sind nach unserem Informationsstand bis einschließlich 2018 keine gezielten Importe in den deutschen Fachhandel gelangt, über die Biologie dieser Fische lassen sich auch aus den Erstbeschreibungen nur sehr wenige Informationen, neben der morphologischen und gentechnischen Untersuchung, entnehmen.

Wir sind sehr gespannt, ob und wann zu diesen Arten die ersten Haltungserfahrungen folgen oder zusätzliche Fotos hochgeladen werden.

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