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Haie

Allgemeine Informationen

Haie gelten allgemein als Fische, obwohl sie nur entfernt mit den klassischen Knochenfischen verwandt sind.
Was unterscheidet einen Hai von einem herkömmlichen „Knochenfisch“?
Nun, Haie haben eine Wirbelsäule und sind somit Wirbeltiere. Allerdings besteht ihr Skelett ist nicht aus Knochen, sondern aus Knorpel, und zusammen mit ihren nächsten Verwandten, den Rochen, bilden sie die Klasse der Knorpelfische.

Haie haben einen sehr schlanke Körper, besetzt mit sogenannten „dermalen Dentikeln“ die dem Schutz der Haut vor Schäden und Parasiten sowie zur Optimierung der Strömungsmechanik dienen.
Über einen Zeitraum von mehr als 400 Millionen Jahren haben Haie sich perfekt an das Leben im Meer angepasst und leben praktisch in alle Bereichen der Ozeane.
Einige Hai-Arten leben im Süßwasser. Unabhängig davon, ob sie auf dem Meeresboden, den Küstenregionen oder auf offener See oder der Tiefsee leben, ist ihr Aussehen oft extrem abweichend.

Ihr Nahrungs-Spektrum reicht von Plankton und Muscheln sowie Weichtieren, bis zu Fischen, Vögeln und großen Meeressäugern.

Die Ozeane haben nicht überall die gleiche Anziehungskraft für Fische, dass gilt im Mesonderen auch für Haie.
Was zählt, ist ein ausreichendes Vorhandensein von Nahrung und beste Jagdbedingungen.
Zu diesen attraktiven und produktiven Regionen gehören zum Beispiel die relativ flachen – meist nur etwa 200 m tiefen – Bereiche oder Regionen über dem Festlandsockel.
Dies sind Bereiche, wo zum Beispiel Flüsse Nährstoffe ins Wasser eintragen, die wiederum die Mikroorganismen mit ausreichend Nahrung versorgen.
Diese Mikroorganismen wiederum bilden schlussendlich die Basis der Nahrungspyramide. Die meisten der 500 bekannten Hai-Arten leben in genau diesen biologisch sehr produktiven Bereichen des Festlandsockels rund um den Erdball.

Haie sorgen für ein Gleichgewicht in den Meeren und spielen somit eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung eines stabilen marinen Ökosystems.
Haie sind in den Ozeanen die am weitesten verbreiteten Jäger, meist mit einem Körpergewicht von über 50 kg.
Sie sind Raubtieren und stehen an der Spitze („On Top“) der Nahrungspyramide.
Einige Haie sind sogenannte „Super-Räuber“ was heißt, dass sie keine natürlichen Feinde außer Parasiten haben.
In der Regel jagen Haie ältere, schwache, verletzte oder auch kranke Tiere, und tragen dadurch zur Gesundheit sowie Erhaltung des jeweiligen Bestandes der Beutetiere bei.
Gesunde und starke Individuen der Beutetiere haben somit eine bessere Chance zur Weitergabe ihrer Gene an die nächste Generation.

Alopias

Atelomycterus

Carcharhinus

Carcharias

Carcharodon

Cephaloscyllium

Cetorhinus

Chiloscyllium

Etmopterus

Eucrossorhinus

Galeocerdo

Galeorhinus

Galeus

Ginglymostoma

Hemiscyllium

Heterodontus

Isurus

Lamna

Megachasma

Mustelus

Nebrius

Negaprion

Orectolobus

Poroderma

Prionace

Pristiophorus

Rhincodon

Schroederichthys

Scyliorhinus

Somniosus

Sphyrna

Squalus

Squatina

Stegostoma

Triaenodon

Triakis