
Mesopontonia verrucimanus ist bisher nur aus den Gewässer von Indonesien (Tanimbar Islands, 184–186 Meter Tiefe) nd um Jejudo Island, Korea (54 - 58 Meter Tiefe) bekannt.
Kurzbeschreibung:
Der gesamte Körper und die Fortsätze der kleinen Garnele sind fast durchsichtig mit verstreuten smaragdgrünen Chromatophoren und einem längs verlaufenden, hellroten Band entlang der ventralen Oberfläche des Körpers vom Carapax bis zum fünften Abdomensegment.
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Die Garnele Mesopontonia verrucimanus auf der Gorgonie Ellisella limbaughi
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Peer Aquatic Biology
Eingestellt von AndiV.
Bilddetail
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Kurz umrissen habe ich folgende Erfahrungen und Beobachtungen mit diesen Biestern gemacht.
Diese EEFW scheinen die Euphyllia Glabrescens zu bevorzugen, denn auf der Euphyllia Baliensis habe ich sie bis dato noch nicht entdeckt und da wäre in meinem Aquarium im Moment das Buffet um einiges größer.
Wie erkenne ich einen Befall ?
In zumindest meinen Beobachtungen fressen diese Plattwürmer fast ausschließlich das dünne Gewebe unterhalb des Kopfes und zwar immer am unteren Wuchsrand entlang, worauf sich das Gewebe immer mehr nach oben zurückzieht. Wenn man diesen Geweberückgang beobachtet, mal mit einer starken Taschenlampe (+ev. einer Lupe) diese Zonen genau absuchen.
Die EEFW sind in der Form länglich oval, Farbe braun/grau (sehr ähnlich dem Gewebe der Euphyllia) und etwas transparent. Bewegungsgeschwindigkeit ist fast als rasant zu beschreiben, denn wenn man mit einer Pipette in die Nähe kommt sind die ziemlich schnell weg und auf der anderen Seite des Stammes.
Was tue ich dagegen ?
Habe ich diese Biester entdeckt, dann sauge ich die so gut ich rankomme mit einer Pipette weg.
Was von den EEFW überhaupt nicht vertragen wird, ist anscheinend eine schlagartige Veränderung der Dichte. Habe einen Ableger sehr kurz (2-3 Sekunden) im Süßwasserbad geschwenkt und die Plattwürmer sind sofort abgefallen, haben keinen Mucks mehr gemacht und stark "deformiert" bzw. zusammengeschrumpelt ausgesehen.
Habe Versuchsweise getestet, ob das mit einem Schwall Osmosewasser aus der Pipette direkt an den befallenen Stamm auch funktioniert. Hat bei einigen ganz gut geklappt, aber ob die EEFW diese Aktion überleben oder nur betäubt wurden, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.
Das Gelege mit den weißen Eiern darin ist, soweit ich es erkennen konnte, ähnlich dem der Täubchenschnecken und kann relativ einfach abgekratzt werden.
Hier arbeite ich mit starker Stirnlampe und Lupe um nichts zu übersehen.
Diese Neon Zwergrundel habe ich 2023 beim Tauchen auch auf Bali vor die Linse bekommen, kann also als Gebiet für das Vorkommen noch dazu geschrieben werden.
Ich habe beim Keschern von Plankton für das Aquarium im April vor Marseille eine 4mm große Larve eingeschleppt, mit frisch geschlüpften Artemia gefüttert / später Futterflocken. Der pflegeleichte Fisch ist nach 9 Monaten 10cm groß und im großen Riffbecken sehr friedlich. Er frisst Borstenwürmer, Algen, Trockenfutter aller Art sowie Fisch- und Muschelfleischfetzen. Er ivergreift sich weder an kleineren Fischen noch an Korallen und Anemonen. Er gewöhnt sich schnell an Pfleger und kommt zur Fütterung fast bis zur Hand. Der Fisch ist sehr bewegungsfreudig und braucht viel Platz und Artgenossen. Deshalb ist mein Aquarium nicht der richtige Platz und seine Pflege nur als Jungtier im Heimaquarium möglich. Die Vermittlung des Fisches ist nahezu unmöglich. Das sollte vor der Anschaffung immer bedacht werden.
Ich habe meinen Chelmon aus der Beckenauflösung eines bekannten.
Das ist jetzt 4 Jahre her.
Anfänglich war ich, aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungen skeptisch.
Was soll ich sagen, frisst Glasrosen, Frost und Flockenfutter.
Lässt alle anderen in Ruhe und pickt, wie üblich, den ganzen Tag am Riffgestein
Ich halte ihn in einem 400 Liter Becken, das historisch überbesetzt ist.
Es ist noch ein Palettendoktor und Segelflossendoktor im Becken und alle leben friedlich miteinander.
Von einem renommierten Online-Händler wurden einmalig Einsiedlerkrebse unter dem Namen „Zebra-Einsiedler“ angeboten und als „Fadenalgen fressend“ angepriesen. Da die Tiere prima mit den „Flachwasser“bedingungen eines Aquariums zurechtkommen, nehme ich an, dass es sich eher um Pylopaguropsis fimbriata als um die tiefseebewohnenden Pylopaguropsis zebra gehandelt hat.
Eine kleine Gruppe dieser Tiere kam lebend an und hat die Eingewöhnung bewältigt. Sie wirkten allerdings ausgehungert und wurden lange gezielt gefüttert. Dabei ließ sich folgendes beobachten:
- Sehr scheu; zogen sich in Höhlen zurück und drückten sich dort in der dunkelsten Ecke mit der Gehäuseöffnung fest an eine Wand.
- Solitär; wenn man mehrere Tier zusammen setzte, bewegten sich diese sofort wieder so weit wie möglich voneinander fort. Das größte Tier behauptete den Platz.
- Carnivor; sehr gern wurden kleine Stücke von gekochtem Eiweiß gefressen, auch gefrostete Mückenlarven, Körnchen für Süßwassergarnelen, getrocknete Daphnien u.ä. fanden Interesse. Algentabs, Haferflocken, Welstabs, gekochtes Gemüse u.ä. wurde dagegen ignoriert.
- Opportunistisch; aus ihrer Höhle bewegen sich die Tiere kaum je heraus. Nur gelegentlich kann man sie in der Dämmerung vor „ihrem“ Höhleneingang dabei beobachten, wie sie den Bodengrund absuchen. Kleine Steinchen werden mit den Mundwerkzeugen gedreht und gewendet und wahrscheinlich der Biofilm abgeweidet. Nach einer Fütterung mit Essigälchen u.ä. werden diese möglicherweise auch aus dem Wasser heraus gefangen.
- Sehr ausdauernd; als im Urlaub ein größeres Lebewesen verendet und das gesamte Becken gekippt ist, waren diese Krebse die einzigen, die das Inferno überlebt haben. Sie waren unter diesen Extrembedingungen dicht an die Wasseroberfläche geklettert.
Die Krebschen habe ich jetzt seit einem guten Vierteljahr, sie haben inzwischen das Häuschen gewechselt, und ich freue mich an ihrer filigranen, hübschen Erscheinung. Ob sie in die Kategorie „Cleaningcrew“ passen, bezweifele ich allerdings.
Danke Muelly für deine schnelle Antwort, dann schau ich mir die Platzierung bei mir mal genauer an.
Mit dem Wert hab ich eine ungefähre Vorstellung!
Hallo Andreas,
Minimum 10-15 cm Abstand.
lg von Muelly
Hey, ich überlege mir eines dieser schönen Tiere auf einen kleinen flying Frag rock für die Rückwand zu setzen.
Die langen Kampftentakel wurden ja mehrfach erwähnt, was wäre denn ein ausreichender Abstand zu anderen Korallen?