
Acanthurus sohal (Forsskål, 1775)
Der Arabische Doktorfisch (Acanthurus sohal), auch Sohal-Doktorfisch, ist eine Art aus der Familie der Doktorfische (Acanthuridae). Man findet ihn überwiegend an der Wasseroberfläche, nur sehr selten ist er in Tiefen unter 10 Metern zu beobachten.
Eine häufige Art, die an den seeseitigen Rändern von Riffen vorkommt, die der Brandung ausgesetzt sind. Aggressiv und territorial.
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Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Torsten Schmidt, Deutschland
Eingestellt von Torsten81.
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Ich habe beim Keschern von Plankton für das Aquarium im April vor Marseille eine 4mm große Larve eingeschleppt, mit frisch geschlüpften Artemia gefüttert / später Futterflocken. Der pflegeleichte Fisch ist nach 9 Monaten 10cm groß und im großen Riffbecken sehr friedlich. Er frisst Borstenwürmer, Algen, Trockenfutter aller Art sowie Fisch- und Muschelfleischfetzen. Er ivergreift sich weder an kleineren Fischen noch an Korallen und Anemonen. Er gewöhnt sich schnell an Pfleger und kommt zur Fütterung fast bis zur Hand. Der Fisch ist sehr bewegungsfreudig und braucht viel Platz und Artgenossen. Deshalb ist mein Aquarium nicht der richtige Platz und seine Pflege nur als Jungtier im Heimaquarium möglich. Die Vermittlung des Fisches ist nahezu unmöglich. Das sollte vor der Anschaffung immer bedacht werden.
Ich habe meinen Chelmon aus der Beckenauflösung eines bekannten.
Das ist jetzt 4 Jahre her.
Anfänglich war ich, aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungen skeptisch.
Was soll ich sagen, frisst Glasrosen, Frost und Flockenfutter.
Lässt alle anderen in Ruhe und pickt, wie üblich, den ganzen Tag am Riffgestein
Ich halte ihn in einem 400 Liter Becken, das historisch überbesetzt ist.
Es ist noch ein Palettendoktor und Segelflossendoktor im Becken und alle leben friedlich miteinander.
Von einem renommierten Online-Händler wurden einmalig Einsiedlerkrebse unter dem Namen „Zebra-Einsiedler“ angeboten und als „Fadenalgen fressend“ angepriesen. Da die Tiere prima mit den „Flachwasser“bedingungen eines Aquariums zurechtkommen, nehme ich an, dass es sich eher um Pylopaguropsis fimbriata als um die tiefseebewohnenden Pylopaguropsis zebra gehandelt hat.
Eine kleine Gruppe dieser Tiere kam lebend an und hat die Eingewöhnung bewältigt. Sie wirkten allerdings ausgehungert und wurden lange gezielt gefüttert. Dabei ließ sich folgendes beobachten:
- Sehr scheu; zogen sich in Höhlen zurück und drückten sich dort in der dunkelsten Ecke mit der Gehäuseöffnung fest an eine Wand.
- Solitär; wenn man mehrere Tier zusammen setzte, bewegten sich diese sofort wieder so weit wie möglich voneinander fort. Das größte Tier behauptete den Platz.
- Carnivor; sehr gern wurden kleine Stücke von gekochtem Eiweiß gefressen, auch gefrostete Mückenlarven, Körnchen für Süßwassergarnelen, getrocknete Daphnien u.ä. fanden Interesse. Algentabs, Haferflocken, Welstabs, gekochtes Gemüse u.ä. wurde dagegen ignoriert.
- Opportunistisch; aus ihrer Höhle bewegen sich die Tiere kaum je heraus. Nur gelegentlich kann man sie in der Dämmerung vor „ihrem“ Höhleneingang dabei beobachten, wie sie den Bodengrund absuchen. Kleine Steinchen werden mit den Mundwerkzeugen gedreht und gewendet und wahrscheinlich der Biofilm abgeweidet. Nach einer Fütterung mit Essigälchen u.ä. werden diese möglicherweise auch aus dem Wasser heraus gefangen.
- Sehr ausdauernd; als im Urlaub ein größeres Lebewesen verendet und das gesamte Becken gekippt ist, waren diese Krebse die einzigen, die das Inferno überlebt haben. Sie waren unter diesen Extrembedingungen dicht an die Wasseroberfläche geklettert.
Die Krebschen habe ich jetzt seit einem guten Vierteljahr, sie haben inzwischen das Häuschen gewechselt, und ich freue mich an ihrer filigranen, hübschen Erscheinung. Ob sie in die Kategorie „Cleaningcrew“ passen, bezweifele ich allerdings.
Danke Muelly für deine schnelle Antwort, dann schau ich mir die Platzierung bei mir mal genauer an.
Mit dem Wert hab ich eine ungefähre Vorstellung!
Hallo Andreas,
Minimum 10-15 cm Abstand.
lg von Muelly
Hey, ich überlege mir eines dieser schönen Tiere auf einen kleinen flying Frag rock für die Rückwand zu setzen.
Die langen Kampftentakel wurden ja mehrfach erwähnt, was wäre denn ein ausreichender Abstand zu anderen Korallen?
Ich hatte eine 14er Gruppe in meinem 2000l Riff.
Zunächst ist das Schwarmverhalten wirklich toll,
Insbesondere während den Fütterungen bleiben die Tiere eng beieinander.
Sie sind wirklich schön anzusehen und in der Vergesellschaftung problemlos.
Untereinander sind sie jedoch nicht so nett zueinander, insbesondere sobald die Balz losgeht oder sich ein Pärchen gefunden hat welches zu brüten beginnt.
Sie bringen viel Unruhe ins Becken und sobald sie zu brüten beginnen mutieren sie zu „Grundeln“ und bauen um.
Eines meiner Pärchen hat es sich unter einem Riffstein gemütlich gemacht, in einem 20cm Radius rund um den Stein wurde dein säuberlich jeglicher Sand mit den Schwanzfedern weggewedelt, vorzugsweise auf Korallen die am Boden lagen.
Die Eier wurden rücklings am Stein angeheftet und ab da gingen sie in den Verteidigungsmodus.
Neben den unschönen Eigenschaften ist das Brutverhalten jedoch auch sehr interessant.
Ich habe mich entschieden mich von den Tieren zu trennen. Sie sind aber trotzdem ein in passenden Aquarien ein interessanter Blickfang.
Unter 800l würde Ich sie allerdings nicht halten, sie benötigen einiges an Schwimmraum und nutzen diesen, wenn sie ihn haben.
Ich hatte den Fisch längere Zeit im Becken, bei mir ein absolut friedliches Tier. Übergriffe an Korallen, egal ob SPS oder LPS, wurden bei mir niemals beobachtet, allerdings habe ich keine Gonioporas im Becken.