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Soldatenfische

Allgemeine Informationen

Soldatenfische sind im Meer häufig und Tauchern wohlbekannt. Man sieht sie einzeln, in kleineren oder auch grösseren Gruppen.

Die Haltung im Aquarium bedarf einiger Vorbereitungen.
Sie brauchen Versteckmöglichkeiten, gut geeignet sind Unterstände.
Da sie anfänglich nur Nahrung nehmen, die schwimmt, kann man anfänglich auf Lebendfutter zurückgreifen, wie Artemia oder Mysis.
Oft reicht es nachfolgend aus, wenn man das tote Frostfutter in den Pumpenstrom gibt.

Sie sollten aufpassen und nicht zu kleine Fische mit integrieren, sie könnten leicht zu Opfern der Soldatenfische werden.
Sie bleiben in der Heimhaltung zwar meist kleiner als in der Natur, aber mit 20 cm sollte man im Schnitt schon rechnen.

Da ihre Augen sehr lichtempfindlich sind, und bei Verletzungen schlecht heilen, sollte man sie niemals mit Netzen fangen, sondern mit Eimern oder Beuteln.

Myripristis-Arten leben tagsüber im Schwarm, sofern die Aquariengrösse stimmt, sollte man sie auch so halten. Spitzköpfige-Arten sind allerdings eher als Einzeltier zu halten, da sie auch im Meer Einzelgänger sind.

Systematik
Klasse: Strahlenflosser (Actinopterygii)
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Überordnung: Stachelflosser (Acanthopterygii)
Ordnung: Schleimkopfartige (Beryciformes)
Familie: Soldaten- und Husarenfische (Holocentridae)
Unterfamilie: Soldatenfische
Wissenschaftlicher Name: Myripristinae

Corniger

Holocentrus

Myripristis

Neoniphon

Plectrypops

Sargocentron