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Gifte

Allgemeine Informationen

Nicht nur an Land gibt es zahlreiche Gifttiere, auch im Meer gibt es sehr viele Tiere, die aus verschiedensten Gründe über mehr oder wenig starke und schmerzliche Gifte besitzen, die oft schon in sehr geringen Mengen ausreichen, Menschen zu töten.

Zu den bekannten Giften gehören:
Tetrodotoxin
Palytoxin (Gift der Krustenanemonen)
Ciguatoxin und Maitotoxin (Ciguatera-Fischvergiftung)
Holothurin (Gift der Seewalzen)
Pahutoxin (Hautschleim der Kofferfische)

Folgen von Giftbissen, Giftstichen, Vernesselung können
Muskel- und Atemlähmung, Herz-Kreislauf-Störungen, Atemstillstand und Herzversagen, Übelkeit, Muskelkrämpfen, Fieber, Organschädigungen und sogar der Tod sein.

Extrem giftige Tiere:
Kegelschnecken
Würfelquallen
Kugelfische
Igelfische
Steinfische
Feuerfische
Skorpionsfisch
Seeschlangen
Blauringrochen
Portugiesische Gallere

Zu den Gifttieren zählen aber auch:
Feuerkorallen
Seeigel
Dornenkronenseesterne
Kofferfische
Seewalzen
Anemonen
Korallen
Steinkrabben
Fächeralgen
Feuerwürmer
Muränen
Stechrochen
Meerfarne
Schwämme
Kofferfische
Kaninchenfische
Nacktschnecken
Welse
Seifenbarsche
Kofferfische
Argusfische
Doktorfische
Feilenfische


Marine Wirbeltiere und Wirbellose können Gifte beinhalten, können diese Gifte aber, in der Regel, nicht selber bilden, diese Aufgabe übernehmen zum Beispiel einzellige Dinoflagellaten.

Wie werden Gifte aufgenommen?

a) Kontaktgifte, die über die Haut aufgenommen werden
b) Injektion in die Haut durch Nesselzellen, Stacheln
c) Eindringen von Giften in die Blutbahn durch Giftzähne

Funktionen von Giften
- Verteidigung gegen Fressfeinde
- Fang von Futtertieren

Nun sollte man aber Wissen, dass nicht alle Gifte zum Tod von Menschen führen können oder müssen, dies ist auch abhängig von der Menge der aufgenommenen Gifte und die Frage, ob Gegengifte (Antiseren) zur Verfügung stehen.

Empfehlung: Am besten nutzen Sie zum Hantieren im Aquarium immer einen armlangen Handschuh.

Sollten Sie durch marine Gifttiere in Mitleidenschaft gezogen werden, so wählen Sie schnellstens den Giftnotruf Ihres Bundeslands (http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_47327424/giftnotruf-diese-nummern-sollten-sie-kennen.html) und suchen einen schnellstens Arzt oder ein Krankenhaus. auf.

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