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Carcharhinus brachyurus Bronzehai

Carcharhinus brachyurus wird umgangssprachlich oft als Bronzehai bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rudie Hermann Kuiter, Aquatic Photographics, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11985 
AphiaID:
217341 
Wissenschaftlich:
Carcharhinus brachyurus 
Umgangssprachlich:
Bronzehai 
Englisch:
Black-tipped Whaler, Bronze Whaler Shark, Bronzie, Cocktail, Cocktail Shark, Copper Shark, Narrowtooth Shark, New Zealand Whaler 
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Carcharhiniformes (Ordnung) > Carcharhinidae (Familie) > Carcharhinus (Gattung) > brachyurus (Art) 
Erstbestimmung:
(Günther, ), 1870 
Vorkommen:
Algerien, Angola, Äquatorialguinea, Argentinien, Australien, Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Brasilien, China, Equador, Europäische Gewässer, Galapagosinseln, Golf von Guinea, Golf von Kalifornien / Baja California, Golf von Mexiko, Indischer Ozean, Japan, Kanarische Inseln, Korea, Marokko, Mittelmeer, Namibia, Neuseeland, New South Wales, Nord-Ost-Pazifik, Nord-Pazifik, Ost-Afrika, Ost-Atlantik, Ost-Pazifik, Ozeanodrom (Wanderfisch), Peru, Portugal, Queensland, Revillagigedo, Russland, Schwarzes Meer, Spanien, Süd-Afrika, Süd-Australien, Süd-Pazifik, Taiwan, Tasmanien, Uruguay, USA, Vietnam, West-Atlantik , West-Australien, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean, Zentral-Atlantik 
Meerestiefe:
0 - 536 Meter 
Größe:
240 cm - 325 cm 
Gewicht :
305 kg 
Temperatur:
6,4°C - 20,5°C 
Futter:
Kleine Haie, Krustentiere, Nekton, Quallen, Räuberische Lebensweise, Rochen (kleine), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-25 16:15:56 

Haltungsinformationen

Carcharhinus brachyurus kommt in flachen Buchten, der Surfzone und in Hafenkanälen, im Brack- oder Süßwasser im Unterlauf großer Flüsse und Mündungsbuchten, sowie Küsten- und Kontinentalschelfgewässern vor.

Der Hai ist bronzefarben bis graubraun und wird zum Bauch hin heller, er zeigt einen undeutlichen, blassen Streifen vorne auf der Unterseite von der Beckenflossen, und besitzt manchmal dunkleren Flossenspitzen.
Bronzehai haben große erste Rücken- und Brustflossen und einen großen oberen Schwanzflossenlappen.

Futter:
Die Speisekarte der Bronzehaie ist recht umfangreich, er frisst Tintenfische (Loligo spp.), Dornhaie (Squalus spp.), Stachelrochen, elektrische Rochen, Sägefische, Knurrhähne, Plattfische, Seehechte, Welse, Lengfische, Makrelen, Lachse, Meeräschen, Goldbrassen, Sardinen und Sardellen.

Juvenile Bronzehaie fressen sogar Quallen.

Da die Haie auch in Gewässern vorkommen, in den auch Menschen arbeiten und sich vergnügen, sind sie für den Menschen potenziell gefährlich, obwohl sie in der Regel nicht aggressiv sind.

Die Populationen des Bronzehais sind durch die Küstenfischerei und eine artbedingte geringe Produktivität gefährdet.

Eine ausreichend große Anzahl von Haien ist eine wichtige Vorraussetzung für gesunde und artenreiche Riffe!

Haibisse können für Menschen durchaus tödlich verlaufen, insbesondere die 10 gefährlichsten Haiarten kommen in Frage und können unprovozierte Angriffe aus Menschen starten: - Weißer Hai - Bullenhai - Tigerhai - Sandtigerhai - Schwarzspitzenhai - Bronzehai - Spinnerhai - Blauhai - Hammerhai - Weißspitzenhai. Der Biss durch einen Hai gehört zu den Urängsten der Menschen, die Anzahl der Toten durch Hai-Attacken ist aber sehr gering: 2015 gab es 98 Angriffe durch Haie und in 6 Fällen hatte der Angriff ein tödliches Ende für den Menschen zur Folge. 2016 gab es 107 Angriffe durch Haie und in 8 Fällen hatte der Angriff ein tödliches Ende für den Menschen zur Folge. Quellen: http://hai.ch/Hai-Infos/Unfaelle/index.html http://www.focus.de/reisen/videos/auch-urlaubsorte-betroffen-schrecklicher-rekord-2016-gab-es-mehr-hai-angriffe-als-je-zuvor_id_6519581.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hai-angriffe-erreichen-2015-rekordhoch-weiterer-anstieg-erwartet-a-1076339.html http://www.zeit.de/2016/37/haie-toetung-tierschutz-surfer Im Umkehrschluss fielen dem Menschen aber 100 Millionen Haie zum Opfer. http://www.zeit.de/2016/37/haie-toetung-tierschutz-surfer Die Gefahr durch einen Hai gebissen zu werden, ist regional sehr unterschiedlich, die meisten Angriffe erfolgten in Florida, Australien und Süd-Afrika. Bitte achten Sie unbedingt darauf, nicht mit blutenden Hautwunden ins Wasser zu gehen, beachten Sie Badewarnungen der Behörden und seien Sie bei der Nutzung von Surfbrettern sehr achtsam, da Haie die Bretter durchaus mit Robben und Seehunden verwechseln können. Nach Haibissen immer schnellstens einen Arzt oder / und den Rettungsdienst rufen, da starke Blutungen lebensbedrohend sein können.

Synonyme:
Carcharhinus acarenatus Moreno & Hoyos, 1983
Carcharhinus ahenea (Stead, 1938)
Carcharhinus improvisus Smith, 1952
Carcharhinus remotoides Deng, Xiong & Zhan, 1981
Carcharhinus remotus (Duméril, 1865)
Carcharhinus rochensis Abella, 1972
Carcharias brachyurus Günther, 1870
Carcharias lamiella Jordan & Gilbert, 1882
Carcharias remotus Duméril, 1865
Carcharinus improvisus Smith, 1952
Eulamia ahenea Stead, 1938
Galeolamna ahenea (Stead, 1938)
Galeolamna greyi Owen, 1853

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