Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Mrutzek Meeresaquaristik Aquafair

Carcharhinus obscurus Schwarzhai

Carcharhinus obscurus wird umgangssprachlich oft als Schwarzhai bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


...

Foto: Fairy Bower, Sydney, New South Wales, Australien
Mai 2014
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers John Turnbull, Marine Explorer, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12364 
AphiaID:
105796 
Wissenschaftlich:
Carcharhinus obscurus 
Umgangssprachlich:
Schwarzhai 
Englisch:
Dusky Whaler, Black Whaler, Black Whaler Shark, Bronze Whaler, Common Whaler Shark, Dusky Shark, River Whaler, Slender Whaler Shark, Whaler Shark 
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Carcharhiniformes (Ordnung) > Carcharhinidae (Familie) > Carcharhinus (Gattung) > obscurus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lesueur), 1818 
Vorkommen:
Algerien, Arafurasee, Ascencion, St. Helena & Tristan da Cunha, Australien, Bahamas, Belize, Bolivien, Brasilien, China, Djibouti, El Salvador, Europäische Gewässer, Fidschi, Florida, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Gambia, Golf von Guinea, Guatemala, Guyana, Honduras, Hong Kong, Israel, Japan, Kanada, Kapverdische Inseln, Kolumbien, Kuba, Madagaskar, Madeira, Marokko, Mexiko (Ostpazifik), Mittelmeer, Mosambik, Neukaledonien, New South Wales, Nicaragua, Northern Territory, Ogasawara-Inseln, Ost-Pazifik, Ostküste USA, Ozeanodrom (Wanderfisch), Panama, Queensland, Revillagigedo, Senegal, Sierra Leone, Spanien, Süd-Afrika, Süd-Australien, Suriname, Taiwan, Tasmanien, Trinidad und Tobago, Tunesien, Tuvalu, Uruguay, USA, Venezuela, Vietnam, West-Atlantik , West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 400 Meter 
Größe:
250 cm - 420 cm 
Temperatur:
10°C - 30°C 
Futter:
Große Fische, Heringe, Kleine Fische, Kleine Haie, Krustentiere, Makrelen, Muscheln (Mollusken), Nekton, Räuberische Lebensweise, Rochen (kleine), Sardellen, Sardinen, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-30 15:12:13 

Haltungsinformationen

Wenn es um Haie geht, dann fallen den Menschen meisten gleich zwei Dinge ein, den "menschenfressenden Weißen Hai aus dem Spielfilm von Steven Spielberg" und das unglaublich brutale Shark-Finning, dem weltweit bis zu 100.000.000 Tiere mit Hilfe von bis zu 130 Kilometer langen und mit mehr als 20.000 Köderhaken bestückten Langleinen zum Opfer fallen.
Diesen Tieren werden oftmals alle Flossen am lebendigen Leib abgeschnitten und die sterbenden, bewegungsunfähigen Leiber zurück ins Meer geworfen.
Solange Haifischflossen in Suppen gegessen werden, wird auch diesen "Gesundheitspolizisten" der Meere nachgestellt.

Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben deutlich gezeigt, dass gesunde und artenreiche Korallenriffe nur dann existieren können, wenn es auch genügend Haie gibt, die kranke Meerestiere und Aas vertilgen.
Der Fraßdruk der Haie wirkt sich, obwohl zunächst nicht nachvollziehbar, positiv auf die Vermehrungsrate und Gesundheit der kleinen Rifffische aus!

Auf der Cites-Konferenz in Genf im August 2019 wurde die Makohaie unter Schutz gestellt, es fragt sich allerdings, ob diese gutgemeinte Hilfe auch Wirkung zeigen kann, wenn das Fangverbot immer wieder unterlaufen wird (selbst europäische Länder wie Spanien oder Portugal sind in dieses lukrative Geschäft involviert.

Der Schwarzhai, der mit einer Größe von 420 cm locker doppelt so groß wie ein durchschnittlich gewachsener Mensch wird, lebt räuberisch von einer Vielzahl kleinerer Meerestiere, hauptsächlich Fischen und gehört nicht zu den 7 Arten, die Menschen angreifen.

Zu den Arten, die Menschen attackieren können gehören:
der Weiße Hai (Carcharodon carcharias)
der Bullenhai (Carcharhinus leucas)
der Sandtigerhai (Carcharias taurus)
der Tigerhai (Galeocerdo cuvier)
der Schwarzspitzenhai (Carcharhinus brevipinna)
der Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus)
der Blauhai (Prionace glauca)

Aktuell werden in den Gewässern um Israel im Mittelmeer ungewöhnlich viele Haie, darunter auch Schwarzhaie gesichtet, den Grund dafür, hat wohl auch hier, der Mensch zu verantworten, die Haie werden offenbar von warmem Wasser, das aus einem nahe gelegenen Kraftwerk ins Meer gepumpt wird, sagte Dr. Ejal Bigal, Wissenschaftler der Universität Haifa.
"Die Hai tummeln sich hier wie in einem Jacuzzi".
Schwarzhaie sind gefährlich, greifen Menschen aber nur sehr selten an.
Schwarzhaie sind pelagische Haie, die Im Sommer verlassen sie die tropisch warmen Gewässer und ziehen bis in den kühleren Nordpazifik und Nordatlantik.

Schwarzhaie sind lebend gebärend und bringen nach 16 Monaten 3 -14 Junge in Küstennähe zur Welt.

Haibisse können für Menschen durchaus tödlich verlaufen, insbesondere die 10 gefährlichsten Haiarten kommen in Frage und können unprovozierte Angriffe aus Menschen starten: - Weißer Hai - Bullenhai - Tigerhai - Sandtigerhai - Schwarzspitzenhai - Bronzehai - Spinnerhai - Blauhai - Hammerhai - Weißspitzenhai. Der Biss durch einen Hai gehört zu den Urängsten der Menschen, die Anzahl der Toten durch Hai-Attacken ist aber sehr gering: 2015 gab es 98 Angriffe durch Haie und in 6 Fällen hatte der Angriff ein tödliches Ende für den Menschen zur Folge. 2016 gab es 107 Angriffe durch Haie und in 8 Fällen hatte der Angriff ein tödliches Ende für den Menschen zur Folge. Quellen: http://hai.ch/Hai-Infos/Unfaelle/index.html http://www.focus.de/reisen/videos/auch-urlaubsorte-betroffen-schrecklicher-rekord-2016-gab-es-mehr-hai-angriffe-als-je-zuvor_id_6519581.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hai-angriffe-erreichen-2015-rekordhoch-weiterer-anstieg-erwartet-a-1076339.html http://www.zeit.de/2016/37/haie-toetung-tierschutz-surfer Im Umkehrschluss fielen dem Menschen aber 100 Millionen Haie zum Opfer. http://www.zeit.de/2016/37/haie-toetung-tierschutz-surfer Die Gefahr durch einen Hai gebissen zu werden, ist regional sehr unterschiedlich, die meisten Angriffe erfolgten in Florida, Australien und Süd-Afrika. Bitte achten Sie unbedingt darauf, nicht mit blutenden Hautwunden ins Wasser zu gehen, beachten Sie Badewarnungen der Behörden und seien Sie bei der Nutzung von Surfbrettern sehr achtsam, da Haie die Bretter durchaus mit Robben und Seehunden verwechseln können. Nach Haibissen immer schnellstens einen Arzt oder / und den Rettungsdienst rufen, da starke Blutungen lebensbedrohend sein können.

Synonyme
Carcharhinus iranzae (Fourmanoir, 1961)
Carcharhinus obscurella (Deng, Xiong & Zhan, 1981)
Carcharias macrurus (Ramsay & Ogilby, 1887)
Carcharinus iranzae (Fourmanoir, 1961)
Carcharinus obscurus (Lesueur, 1818)
Eulamia obscura (Lesueur, 1818)
Galeolamna eblis (Whitley, 1944)
Galeolamna greyi )Owen, 1853)
Galeolamna macrurus (Ramsay & Ogilby, 1887)
Prionodon obvelatus (Valenciennes, 1844)
Squalus obscurus (Lesueur, 1818)

Bilder

Adult


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Carcharhinus obscurus

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Carcharhinus obscurus