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Carcharhinus melanopterus Schwarzspitzenriffhai

Carcharhinus melanopterus wird umgangssprachlich oft als Schwarzspitzenriffhai bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 100000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber François Libert, Frankreich

Foto: Puohine, Îles sous le Vent, Französisch-Polynesien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers François Libert, Frankreich . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
930 
AphiaID:
105795 
Wissenschaftlich:
Carcharhinus melanopterus 
Umgangssprachlich:
Schwarzspitzenriffhai 
Englisch:
Blacktip Reef Shark, Black Tip Shark, Black-tip Reef Shark, Blacktip Shark, Black-tip Shark, Guliman  
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Carcharhiniformes (Ordnung) > Carcharhinidae (Familie) > Carcharhinus (Gattung) > melanopterus (Art) 
Erstbestimmung:
(Quoy & Gaimard, ), 1824 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bahrain, Bangladesch, Borneo (Kalimantan), Brunei Darussalam, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Hawaii, Hong Kong, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Johnston-Atoll, Kambodscha, Karolinen-Archipel, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Komoren, Kuwait, Lesseps'scher Migrant, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Maumere, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mittelmeer, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Northern Territory (Australien), Pakistan, Palau, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua), Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Socotra Archipel, Somalia, Süd-Afrika, Sudan, Suez-Kanal, Sulawesi, Tahiti, Taiwan, Thailand, Timor-Leste, Tokelau, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tuvalu, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wake-Atoll, Wallis und Futuna, West-Australien, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
20 - 75 Meter 
Größe:
bis zu 200cm 
Gewicht :
14 kg 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Garnelen, Kleine Fische, Korallenfische aller Art, Krabben, Krebse, Langusten, Muschelfleisch, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Aquarium:
~ 100000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NT Gefährdung zunehmend 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-03 23:26:41 

Haltungsinformationen

Carcharhinus melanopterus (Quoy & Gaimard, 1824)

Typischer Riffhai. Ist kaum in Tiefen >50m anzutreffen und dafür bekannt, flache Lagunen oder Riffgebiete aufzusuchen.Jungtiere können oft in flachen, geschützten Lagunen bei der Jagd auf kleine Fische beobachtet werden. Wohl der am häufigsten in Privataquarien gehaltene Riffhai. Wird meist in viel zu kleinen Becken gehalten, in denen die Tiere früher oder später eingehen. Ekzeme an der Schnauze zeugen von zu wenig Schwimmraum.

Wird meist als Jungtier eingeführt und damit zum Opfer "ambitionierter" Aquarianer, die das Wachstumspotential und damit auch den Raumbedarf eines solchen Tieres massiv unterschätzen. Im Mittelmeer, vor allem im Gebiet um Zypern, wird dieser Hai immer öfters gesichtet.

Das Mittelmeer stellt aber nicht sein natürliches Verbreitungsgebiet dar - vermutlich sind die Tiere über den Suezkanal eingewandert und haben sich seither im süd-östlichen Mittelmeer etabliert.

Wenn Sie sich für Haie Interessieren, für die Grösse, Gewicht, Licht, Technik, Finanzen, Beckengestaltung wie Futterbeschaffung klicken Sie bitte auf http://www.Korallenriff.de/Haie
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Tobias Möser fügt hinzu:

Blacktips (Schwarzspitzen-Riffhai)
- Säulen etc. sind kein Problem für diese Tiere, größere Blöcke in der Einrichtung können als kurzzeitiger Sichtschutz oder zum Absuchen nach
Nahrung dienen. Die Tiere sind Bewohner der Korallenriffe, sie sind Strukturen gewöhnt. Fehlen sie, fehlt den Tieren sensorischer Input!

Synonyme:
Carcharhinus melanoptures (Quoy & Gaimard, 1824) (misspelling)
Carcharias commersoni (Blainville, 1816)
Carcharias elegans Ehrenberg, 1871
Carcharias marianensis Engelhardt, 1912
Carcharias melanopterus Quoy & Gaimard, 1824
Carcharias playfairii Günther, 1870
Carcharinus melanoptera (Quoy & Gaimard, 1824) (misspelling)
Carcharinus melanopterus (Quoy & Gaimard, 1824) (misspelling)
Hypoprion playfairi (Günther, 1870)
Squalus carcharias minor Forsskål, 1775
Squalus commersonii Blainville, 1816
Squalus ustus Duméril, 1824

Weiterführende Links

  1. Korallenriff (de). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Reefvid (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. Riffhaie des Indopazifiks (de). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. Shark-References (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  5. WoRMS (en). Abgerufen am 05.11.2021.

Bilder

Männlich

Copyright Dr. Paddy Ryan
1

Weiblich

Copyright Dr. Paddy Ryan
1
Carcharhinus melanopterus - Schwarzspitzenriffhai
1

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 02.07.05#1
Wie ist sein englischer Name???
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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