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Hemiscyllium galei Cenderwasih-Epaulettenhai, Bambushai

Hemiscyllium galei wird umgangssprachlich oft als Cenderwasih-Epaulettenhai, Bambushai bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12754 
AphiaID:
398233 
Wissenschaftlich:
Hemiscyllium galei 
Umgangssprachlich:
Cenderwasih-Epaulettenhai, Bambushai 
Englisch:
Cenderwasih Epaulette SSark, Cenderwasih Bamboo Shark 
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Orectolobiformes (Ordnung) > Hemiscylliidae (Familie) > Hemiscyllium (Gattung) > galei (Art) 
Erstbestimmung:
Allen & Erdmann, 2008 
Vorkommen:
Arafurasee, Indonesien, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua) 
Meerestiefe:
2 - 25 Meter 
Größe:
bis zu 57cm 
Temperatur:
27°C - 30°C 
Futter:
Kleine Fische, Krustentiere, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-03 18:26:04 

Haltungsinformationen

Zwei der führenden Fisch-Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts, Dr., Gerry Allen und Dr. Mark Erdmann haben 2008 eine umfangreiche Revision über Epaulettenhaie, auch Bambushaie genannt, veröffentlicht.
Den Originallink haben wir unten eingefügt.

Aktuell sind folgende Arten der Gattung Hemiscyllium bekannt und wissenschaftlich beschrieben:

Hemiscyllium freycineti (Quoy & Gaimard, 1824)
Hemiscyllium galei (Allen & Erdmann, 2008)
Hemiscyllium hallstromi (Whitley, 1967)
Hemiscyllium halmahera (Allen & Erdmann, 2013)
Hemiscyllium henryi (Allen & Erdmann, 2008)
Hemiscyllium michaeli Allen & Dudgeon, 2010
Hemiscyllium ocellatum (Bonnaterre, 1788)
Hemiscyllium strahani (Whitley, 1967)
Hemiscyllium trispeculare (Richardson, 1843)

Hemiscyllium galei ist ein Epaulettenhai, der sich durch ein einzigartiges Farbmuster auszeichnet, insbesondere durch eine Kombination aus weißen Linien und Flecken entlang der Ränder großer, dunkler Sättel auf dem Rücken, verstreuten weißen Flecken (hauptsächlich auf der Oberseite) und einer Reihe von 7 - 8 gut definierten, horizontal-ovalen, dunklen Flecken auf der Unterseite zwischen Abdomen und Schwanzflossenbasis.
Die Grundfärbung ist m Allgemeinen grau bis blass rotbraun (rehbraun), und weiß auf der Bauchseite des Tiers.

Diese Art ist derzeit nur aus der Cenderawasih-Bucht, West-Papua-Provinz, Indonesien, bekannt, sie ist vor allem von Festlandsriffen bekannt, die sich von Manokwari bis Nabire erstrecken, wurde aber auch an der Westspitze der Insel Yapen beobachtet. Sie wurde an keiner der Inseln oder Fleckenriffe in der Mitte der Bucht beobachtet, die jeweils von tiefem Wasser umgeben sind, typischerweise mehr als 1000 Metern.

Es wird angenommen, dass die ausgedehnten Mangroven- und Weichbodenlebensräume, die sich entlang der Waropen-Küste bis zum Mamberamo-Flussabfluss an der nordöstlichen Ecke der Cenderawasih-Bucht erstrecken, höchstwahrscheinlich als östliche Verbreitungsgrenze dienen und ihn weiter östlich von Hemiscyllium strahani trennen.
Der bevorzugte Lebensraum besteht typischerweise aus Uferriffen oder flachen Fleckenriffen.
Viele dieser Haie wurde nachts beobachtet!

Ähnliche Arten: Hemiscyllium halmahera von der Insel Halmahera, Molukken, Indonesien und Hemiscyllium freycineti, Ost-Papua New Guinea.

Die Art wurde zu Ehren von Jeffrey Gale benannt, er hat sich bei der Blauen Auktion in Monaco im September 2007 erfolgreich um die Erhaltung dieser Art beworben und hat die Bird's Head Seascape Initiative von Conservation International großzügig unterstützt.

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