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Galeocerdo cuvier Tigerhai

Galeocerdo cuvier wird umgangssprachlich oft als Tigerhai bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3441 
Wissenschaftlich:
Galeocerdo cuvier 
Umgangssprachlich:
Tigerhai 
Englisch:
Tiger shark 
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Carcharhiniformes (Ordnung) > Carcharhinidae (Familie) > Galeocerdo (Gattung) > cuvier (Art) 
Erstbestimmung:
(Péron & Lesueur, ), 1822 
Vorkommen:
Ashmore- und Cartierinseln, Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Amerikanische Jungferninseln, Andamanensee, Angola, Anguilla, Antigua und Barbuda, Argentinien, Aruba, Ascencion, St. Helena & Tristan da Cunha, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Jungferninseln, Brunei Darussalam, Cargados-Carajos-Inseln, Caroline-Atoll, Cayman Inseln, China, Cookinseln, Djibouti, Dominica, Dominikanische Republik, El Salvador, Elfenbeinküste, Equador, Eritrea, Fidschi, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Galapagosinseln, Gambia, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Ghana, Golf von Guinea, Golf von Mexiko, Golf von Oman / Oman, Grenada, Guadeloupe, Guam, Guatemala, Guyana, Haiti, Hawaii, Honduras, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Irak, Iran, Island, Israel, Jamaika, Japan, Johnston-Atoll, Jordanien, Kambodscha, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Katar, Kenia, Kermadecinseln, Kiribati, Kokos-Insel (Costa Rica), Kokos-Keelinginseln, Kolumbien, Komoren, Korea, Kuba, Kuwait, La Réunion, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marokko, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Martinique, Mauritius, Mayotte, Mexiko (Ostpazifik), Mikronesien, Mittelmeer, Montserrat, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Neuseeland, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Niue, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Ogasawara-Inseln, Ost-Afrika, Ost-Pazifik, Osterinsel (Rapa Nui), Ozeanien, Ozeanodrom (Wanderfisch), Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Persischer Golf, Peru, Phoenixinseln, Puerto Rico, Queensland, Revillagigedo, Rodrigues, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Samoa, São Tomé und Principé, Saudi-Arabien, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Somalia, Spanien, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Straße von Gibralta, Süd-Afrika, Sudan, Suriname, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Trinidad und Tobago, Tuamotu-Archipel, Turks- und Caicosinseln, Tuvalu, Uruguay, USA, Vanuatu, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , West-Afrika, West-Atlantik , West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean, Zentral-Atlantik, Zentral-Pazifik, Zirkumtropisch 
Meerestiefe:
0 - 800 Meter 
Größe:
bis zu 550cm 
Gewicht :
800 kg 
Temperatur:
6°C - 28°C 
Futter:
Aas, Allesfresser (omnivor), Große Fische, Hummer, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Kleine Haie, Krustentiere, Langusten, Makrelen, Meeressäuger, Räuberische Lebensweise, Rochen (kleine), Sardinen, Säugetiere, Schildkröten, Seeschlangen, Seevögel, Thunfische, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-01-14 09:50:27 

Haltungsinformationen

Es wird angenommen, dass der Tigerhai zwar nicht in der Körpermasse, aber zumindest in der Gesamtlänge noch den Weißhai als größten Raubhai übertreffen kann.Tiere von 6m Körperlänge und mehr wurden bereits gefangen.

Wie jedes Raubtier, egal ob aquatisch oder terrestrisch, stellt dieser eine mögliche Gefahr für Menschen dar. Sein Verhalten, in der Dämmerung aus tieferen Wasserschichten aufzusteigen, und bis in recht flache Bereiche vorzudringen, sorgt dafür, dass es hier immer wieder fatale Begegnungen mit Menschen gibt.

Auch Surfer werde immer wieder zu Opfern von Unfällen mit dieser Hai-Art. Hierbei ist aber noch lange nicht geklärt, warum diese Art dieses Verhalten zeigt, da es bei den meisten Unfällen zu keinerlei Gewebeverlust gekommen ist. Ein Freßverhalten ist damit in der Mehrzahl der Fälle ausgeschlossen.

Der Tigerhai gehört zu den wenigen Arten, die sich saisonal ihrer Beute anpassen und damit ein recht breites Spektrum haben, welches so ziemlich alles beinhaltet, was sich im oder auf dem Wasser aufhält. Lange Zeit galt dieser Hai als primitiv, doch heute ist man hier deutlich weiter. Der Tigerhai gilt als hochentwickelter Generalist.
Weiterhin gehört er zu den wenigen Arten, die sowohl im Unter- als auch im Oberkiefer die gleichen Zähne haben. Bei der Mehrheit der Haie unterscheiden sich die Zähne teilweise sehr stark.

Vor allem ihree Fähigkeit, den Panzer von Meeresschildkröten knacken zu können, hat den Zähnen des Tigerhais zu ihere Berühmtheit verholfen.

Die Art ist praktisch in allen tropischen und subtropischen Meeren zu finden - nur im Mittelmeer ist diese Art bis heute nicht nachgewiesen.

Galeocerdo cuvier, auch kurz Tigerhai genannt, ist einer der mächtigsten Haie und durchaus mit einem Weißen Hai vergleichbar. Zu seinem Nahrungsspektrum gehören allerdings neben Fischen auch Vögel und Schildröten, deren Panzer für ihn kein Problem darstellen. Er gilt neben dem Weißen Hai und dem Bullenhai als der für Menschen potenziell gefährlichste Hai da die meisten Haiunfälle beim Schwimmen auf sein Konto gehen.
Wer mehr über ihn lesen möchte, sei auf die Links unten verwiesen.

Haibisse können für Menschen durchaus tödlich verlaufen, insbesondere die 10 gefährlichsten Haiarten kommen in Frage und können unprovozierte Angriffe aus Menschen starten: - Weißer Hai - Bullenhai - Tigerhai - Sandtigerhai - Schwarzspitzenhai - Bronzehai - Spinnerhai - Blauhai - Hammerhai - Weißspitzenhai. Der Biss durch einen Hai gehört zu den Urängsten der Menschen, die Anzahl der Toten durch Hai-Attacken ist aber sehr gering: 2015 gab es 98 Angriffe durch Haie und in 6 Fällen hatte der Angriff ein tödliches Ende für den Menschen zur Folge. 2016 gab es 107 Angriffe durch Haie und in 8 Fällen hatte der Angriff ein tödliches Ende für den Menschen zur Folge. Quellen: http://hai.ch/Hai-Infos/Unfaelle/index.html http://www.focus.de/reisen/videos/auch-urlaubsorte-betroffen-schrecklicher-rekord-2016-gab-es-mehr-hai-angriffe-als-je-zuvor_id_6519581.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hai-angriffe-erreichen-2015-rekordhoch-weiterer-anstieg-erwartet-a-1076339.html http://www.zeit.de/2016/37/haie-toetung-tierschutz-surfer Im Umkehrschluss fielen dem Menschen aber 100 Millionen Haie zum Opfer. http://www.zeit.de/2016/37/haie-toetung-tierschutz-surfer Die Gefahr durch einen Hai gebissen zu werden, ist regional sehr unterschiedlich, die meisten Angriffe erfolgten in Florida, Australien und Süd-Afrika. Bitte achten Sie unbedingt darauf, nicht mit blutenden Hautwunden ins Wasser zu gehen, beachten Sie Badewarnungen der Behörden und seien Sie bei der Nutzung von Surfbrettern sehr achtsam, da Haie die Bretter durchaus mit Robben und Seehunden verwechseln können. Nach Haibissen immer schnellstens einen Arzt oder / und den Rettungsdienst rufen, da starke Blutungen lebensbedrohend sein können.

Unterklasse: Plattenkiemer (Elasmobranchii)
Überordnung: Galeomorphii
Familie: Requiemhaie (Carcharhinidae)
Gattung: Tigerhaie
Art: Galeocerdo cuvier

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Allgemein

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