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Somniosus microcephalus Grönlandhai, Eishai

Somniosus microcephalus wird umgangssprachlich oft als Grönlandhai, Eishai bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 10000000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3941 
AphiaID:
105919 
Wissenschaftlich:
Somniosus microcephalus 
Umgangssprachlich:
Grönlandhai, Eishai 
Englisch:
Greenland Shark 
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Squaliformes (Ordnung) > Somniosidae (Familie) > Somniosus (Gattung) > microcephalus (Art) 
Erstbestimmung:
(Bloch & Schneider, ), 1801 
Vorkommen:
Biscaya, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Grönland (Kalaallit Nunaat), Island, Kanada, Neufundland, Portugal, Russland, Skandinavien, Spanien, USA 
Meerestiefe:
0 - 2992 Meter 
Größe:
bis zu 700cm 
Gewicht :
775 kg 
Temperatur:
-2°C - 17°C 
Futter:
Große Fische, Kleine Fische, Krustentiere, Quallen, Seesterne 
Aquarium:
~ 10000000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-07 11:41:01 

Haltungsinformationen

(Bloch & Schneider, 1801)

Der Eishai, man nennt ihn auch Grönlandhai, ist ein Hai aus der Ordnung der Dornhaiartigen (Squaliformes).

Aquaristisch nicht von Interesse, und das nicht nur wegen der Größe von bis zu 7 Metern.
Man geht heute von einer Lebenserwartung von ca. 200 Jahren aus.

Der Körper des Eishais ist torpedoförmig! Seine Färbung ist graubraun / olivgrün, Gewicht bis zu 2500 Kg.

Der Grönland- bzw. Eishai ernährt sich von Robben und größeren Fischen, bisweilen gibt es zumindest auch einen Bericht wonach ein großer Eisbär im Magen des Eishais gefunden wurde.

Auf beiden Augen des Grönlandhai sitzen oftmals biolumineszente Ruderfußkrebse (Copepoda: Ommatokota elongata).
Es ist nicht bekannt, ob sie dem Hai schaden oder nützen. Für beide Möglichkeiten gibt es Erklärungsversuche: Eine Theorie besagt, dass sie die Augen paralysieren, die Haie durch sie sogar erblinden. Eine andere Theorie geht davon aus, dass die Ruderfußkrebse lumineszieren, wie Angeln wirken und den Haien damit Nahrung „ködern“.
Quelle: Wikipedia


Man beachte dazu bitte den Link zu Geo.

Synonyme:
Laemargus microcephalus (Bloch & Schneider, 1801)
Leiodon echinatum Wood, 1846
Scymnus glacialis Faber, 1829
Scymnus gunneri Thienemann, 1828
Scymnus micropterus Valenciennes, 1832
Somniosus brevipinna Lesueur, 1818
Squalus borealis Scoresby, 1820
Squalus microcephalus Bloch & Schneider, 1801
Squalus norvegianus Blainville, 1825

Systematik:: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Elasmobranchii (Class) > Neoselachii (Subclass) > Selachii (Infraclass) > Squalomorphi (Superorder) > Squaliformes (Order) > Somniosidae (Family) > Somniosus (Genus) > Somniosus microcephalus (Species)


Weiterführende Links

  1. Fishbase (multi)
  2. Geo (de)
  3. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein

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