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Cephaloscyllium ventriosum Schwellhai

Cephaloscyllium ventriosum wird umgangssprachlich oft als Schwellhai bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3489 
AphiaID:
277105 
Wissenschaftlich:
Cephaloscyllium ventriosum 
Umgangssprachlich:
Schwellhai 
Englisch:
Swellshark 
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Carcharhiniformes (Ordnung) > Scyliorhinidae (Familie) > Cephaloscyllium (Gattung) > ventriosum (Art) 
Erstbestimmung:
(Garman, ), 1880 
Vorkommen:
Chile, Golf von Kalifornien / Baja California, Mexiko (Ostpazifik), Ost-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
5 - 547 Meter 
Größe:
bis zu 100cm 
Temperatur:
16°C - 20°C 
Futter:
Garnelen, Kleine Fische, Krabben, Schnecken (Gastropoden, Mollusken) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Cephaloscyllium albipinnum
  • Cephaloscyllium cooki
  • Cephaloscyllium fasciatum
  • Cephaloscyllium hiscosellum
  • Cephaloscyllium isabellum
  • Cephaloscyllium laticeps
  • Cephaloscyllium pictum
  • Cephaloscyllium sarawakensis
  • Cephaloscyllium signourum
  • Cephaloscyllium silasi
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2011-01-03 15:25:22 

Haltungsinformationen

(Garman, 1880)

Cephaloscyllium ventriosum findet man in den subtropischen Gewässern des östlichen Pazifik, zwischen Kalifornien und dem zentralen Golf von Kalifornien sowie im Süden bis Süd-Mexiko und Zentral-Chile.
Dieser Hai bevorzugt felsige, algenbedeckte Flächen in der Nähe des Festlandsockels und der oberen Hänge der Küstenriffe in Tiefen bis zu 457 m, am häufigsten findet man ihn allerdings zwischen 5-17 m.

Cephaloscyllium ventriosum ist ein faszinierendes Wesen, das seinen Namen aufgrund seiner Fähigkeit, große Mengen von Wasser oder Luft zu schlucken, wenn er bedroht wird, die den Hai im Körperumfang nahezu verdoppeln.

Er „bläst“ seinen Körper quasi durch Biegen in eine U-Form auf, während er dabei seine Schwanzflosse mit dem Mund packt. Räubern gelingt es dadurch nicht, das „aufgequollene“ Tier aus einer Felsspalte zu ziehen, wie es größere Haie gerne machen.
Außerdem wirkt schon die Größe des Hais abschreckend. Außerdem macht er „Lärm“ ,indem er das geschluckte Wasser und/oder Luft langsam wieder entlässt.

Er ernährt sich von allerlei Fischen, Weichtieren aber auch Krebsen.
Er lauert im Hinterhalt nahe dem Boden und lässt sich durch die Dünung, mit weit aufgerissenem Mund seine Opfer quasi in das Maul „strömen“.

Der Hai fluoresziert nachts und Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Fluoreszenz der Haihaut bahnenbrechende Entdeckungen in der Medizin zur Heilung schwerster Erkrankungen erbringen wird.

Synonyme:
Catulus uter Jordan & Gilbert, 1896
Cephaloscyllium uter (Jordan & Gilbert, 1896)
Scyllium ventriosum Garman, 1880

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Elasmobranchii (Class) > Neoselachii (Subclass) > Selachii (Infraclass) > Galeomorphi (Superorder) > Carcharhiniformes (Order) > Scyliorhinidae (Family) > Cephaloscyllium (Genus) > Cephaloscyllium ventriosum (Species)



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