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Amblyeleotris diagonalis Diagonal-Wächtergrundel

Amblyeleotris diagonalis wird umgangssprachlich oft als Diagonal-Wächtergrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 400 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
412 
Wissenschaftlich:
Amblyeleotris diagonalis 
Umgangssprachlich:
Diagonal-Wächtergrundel 
Englisch:
Downings shrimpgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Amblyeleotris (Gattung) > diagonalis (Art) 
Erstbestimmung:
Polunin & Lubbock, 1979 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Bahrain, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Indischer Ozean, Indonesien, Katar, Kenia, Komodo, Kuwait, Lembeh-Straße, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Neukaledonien, Papua, Papua-Neuguinea, Persischer Golf, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Saudi-Arabien, Seychellen, Sri Lanka, Sudan, Sulawesi, Sumatra, Vereinigte Arabische Emirate 
Größe:
9 cm - 11 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten) 
Aquarium:
~ 400 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-06-02 23:21:04 

Haltungsinformationen

Polunin & Lubbock, 1979

Von Claudia Schmidt und Frank Diehl:

Die beiden sind seit ca. 3 Monaten bei uns im Becken.
Bis vor ca. 1 Woche haben sie zusammen mit der Grundel Valenciennea puellaris in einer Höhle gewohnt, wobei die Grundel und der Krebs ständig verschiedener Meinung über die Gestaltung der Höhle waren.

Was der eine gebaut hat, schleppte der andere wieder weg.
Nun ist die Grundel mit dem Krebs schon zweimal umgezogen, anscheinend auf der Suche nach einer "eigenen" Höhle.

Wir sind gespannt, wo das enden wird. Die Grundel war anfangs etwas scheu, hat es aber schnell gelernt, sich bei der Fütterung wenigstens an den Rand des Getümmels zu trauen
und holt sich seitdem ihr Futter regelmäßig.

Was der Krebs frißt - keine Ahnung.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Gobioidei (Suborder) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Amblyeleotris (Genus) > Amblyeleotris diagonalis (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. Hippocampus Bildarchiv (de)



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

how1 am 06.04.16#5
Habe einen Alpheus randali mit einem Stonogobiops nematodes 2 Monate gepflegt. Dann waren beide nicht mehr zu finden, Nach ca. 3 wochenberkte ich, dass der Knallkrebs noch lebt und besorgte einen diagonalis als Partner. Nach 2 tagen hatten sich die Beiden gefunden und seitdem gräbt der Knallkrebs wie ein Irrer mein Nanobecken um. Der diagonalis war die erste Woche sehr scheu, doch nun bewacht er den ganzen Tag die drei Ausgänge der Wohnhöhle. Es ist eine wahre Freude den Krebs arbeiten zu sehen, obwohl er überall Berge aufschüttet. eine wahre Bereicherung für jedes kleine Becken
bendermon am 22.02.11#4
Halte meinen nun ein halbes Jahr lang, wurde mir von meinem Zoohändler mit einem Knallkrebs zusammen verkauft der überhaupt nicht mit Grunden in Symbiose lebt. Hatte vorher eine Höhle vorbereitet in die der Krebs auch sofort
verschwandt und in der er auch heute noch lebt, die Grundel flüchtete ins Riff und wurde sofort von einigen Mitbewohnern attakiert.
Habe sie dann auch bestimme ein, zwei Monate garnicht mehr gesehen, so dass ich schon dachte sie wäre tot.
Dann tauchte sie jedoch plötzlich bei einer Fütterung wieder auf. Habe mir dann direkt einen A. bellus besorgt, den sie dann auch innerhalb eines Tages gefunden hat. Leben seitdem glücklich zusammen. Leider haben sie den Höhleneingang zur Rückwand hin, so dass man sie so selten sehen kann. Jedoch wird täglich, pünktlich zur Fütterungszeit, ein Höhleneingang nach vorne freigeschaufelt vor dem die Grundel dann liegt und zwischendurch herausschiesst um sich
Futter zu holen. Frisst problemlos FroFu und ist sehr Widerstandsfähig. Sehr schönes Pärchen die zwei und sehr interessant szu beobachten.
Benjamin am 18.04.08#3
Den Kampf , um das von dem Paar Alpheus bellulus gebuddelten Höhlensystems , hat die letzte Cryptocentrus cinctus nun endgültig , gegen das mittlerer Weile fast halbmal so große Paar Amlyeleotris diagonalis verloren . Der ungleiche Kampf ( Zwei gegen Eine ) dauerte nun schon länger als 1,5 jahre an . Die Cryptocentrus verhinderte trotz mehrerer Höhlenausgänge erfolgreich ein Eindringen der Diagonalgrundeln . Nun hat sie aufgegeben aber unterläßt es nicht den Amblyeleotris bei jeder Begegnung zu drohen . Die Alpheus müssen sich jetzt mächtig ins Zeug legen , um für das wesentlich größere Grundelpaar ausreichend große Einlässe zu schaffen . Dazu eine Anmerkung : " Wie ich schon zu Alpheus bellulus geschrieben habe , sollte man diese Knallkrebse unbedingt als Paar erwerben , weil das Nachsetzen eines Partners , ähnlich wie bei Scherengarnelen oftmals schief geht . " Übrigens haben die Diagonalgrundeln die Ausmaße von ausgewachsenen Maidenschläfergrundeln erreicht , was mich dann doch etwas gewundert hat . Ob sich diese Grundeln auch für ein Aquarium mit robusten Fischen eignen , kann ich nicht sagen , denn in meinen Caulerpabecken sind nur ruhige Fische . Auch kann man diese Grundelart nicht als Kostverächter bezeichnen und so werden selbst dickste Brocken ( Planktonfuttertabletten ) geschluckt .
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