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Amblyeleotris downingi Downing Grundel

Amblyeleotris downingi wird umgangssprachlich oft als Downing Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Amblyeleotris downingi

Kuwait, Kubbar Island
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von M.Limberger.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1997 
AphiaID:
278963 
Wissenschaftlich:
Amblyeleotris downingi 
Umgangssprachlich:
Downing Grundel 
Englisch:
Downing's Shrimpgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiiformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Amblyeleotris (Gattung) > downingi (Art) 
Erstbestimmung:
Randall, 1994 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Bahrain, Golf von Bengalen, Golf von Oman / Oman, Indischer Ozean, Kuwait, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
13 - 20 Meter 
Habitate:
Geröllböden, Meerwasser, Sandige Meeresböden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate 
Größe:
bis zu 14cm 
Temperatur:
26.6°C - 29.3°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Karnivor (fleischfressend), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 300 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-03 10:07:54 

Haltungsinformationen

Amblyeleotris downingi Randall, 1994

Die Familie Gobiidae Cuvier, 1816 ist eine der artenreichsten Gruppen der Knochenfische weltweit. Sie sind weltweit in marinen, ästuarinen und Süßwasserhabitaten tropischer und subtropischer Regionen verbreitet. Im Allgemeinen sind sie benthisch und viele von ihnen leben auf Schlamm oder Sand und bilden eine Vielzahl von mutualistischen Assoziationen in Korallenriffen, darunter Wechselwirkungen zwischen Grundeln und sessilen Wirbellosen wie Schwämmen, Hart- und Weichkorallen sowie freilebenden Wirbellosen wie Krebstieren (z. B. Knallkrebsen) und Stachelhäutern.

Beschreibung Amblyeleotris downingi: Gekennzeichnet durch eine weißliche Körperfärbung. Die Körperseiten weisen vier braune Querbinden auf (einschließlich der Schwanzflossenbasis). Zwischen den Hauptbinden befinden sich helle Bereiche mit schmaleren, dunklen Binden im oberen (dorsalen) Bereich; ein schwärzlicher Fleck ist oberhalb und hinter dem oberen Rand des Kiemendeckels vorhanden. Der Kiemendeckel weist einen unregelmäßigen, dunkelbraunen Fleck auf. Die Bauchflossen sind durch eine Membran (Frenum) miteinander verbunden.

Amblyeleotris downingi hat keine Schuppen in der Mittellinie vor der Rückenflosse; 116–129 Schuppen in Längsreihe; größte Körperhöhe beträgt das 5,9- bis 7,2-Fache der Standardlänge (SL); mäßig lange Schwanzflosse (2,9- bis 3,1-fache der SL).

Vorkommen auf schlammigem Sand- und Geröllgrund in Vergesellschaftung mit den Knallkrebsen *Alpheus bellulus* Miya & Miyake und *Alpheus ochrostriatus*.

Achtung
Geschlecht und Verpaarung
Bei dieser Gattung ist kein optischer Geschlechtsunterschied bekannt.

Außerdem steht bei dieser Gattung das Geschlecht schon nach dem Schlüpfen fest und kann nicht gewechselt werden (gonochorisch). Das Geschlecht entwickelt sich bereits beim Ablaichen und wird durch die Wassertemperatur bestimmt.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. researchgate (en). Abgerufen am 03.09.2026.

Bilder

Allgemein


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