Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik

Profil von Benjamin

Dabei seit
21.10.06

zuletzt Online
ausgeblendet

Über Benjamin

Die letzten Beiträge von Benjamin

Diskussionen

Keine

Haltungserfahrungen

Chrysiptera hemicyanea thumbnail

Benjamin @ Chrysiptera hemicyanea am 26.09.11

Habe mit einen Paar Siganus magnificus ein Paar dieser kleinen blau/gelben Terroristen in mein Riffbecken gesetzt.
Beim Händler schmammen sie relativ verträglich in einen Verkaufsbecken zusammen.
Ob es sich um ein wirkliches Paar handelt ist schwer zu sagen, da sie wie ich schon bei verwandten Arten erlebt habe getrennte Reviere besetzten.
Da die Hemicyaneas zu den agressiveren Vertretern dieser artenreichen Fischfamilie zählen, belasse ich es bei dem Paar und versuche erst gar nicht eine Gruppenhaltung wie bei den Talbotis.
Die Eingewöhnung ( Welche ? ) gestaltete sich wie bei anderen Chrysipteras als ausgesprochen einfach, auch weil diese Winzlinge sehr durchsetzungsfähig sind.
Wie schon bei anderen Riffbarschen beobachtet werden kleine Reviere von ca. 25 - 30 cm besetzt, das sollte man beachten wenn man sie in kleine Becken setzt.
Diese Reviere werden gegen Artgenossen aber auch andere Beckeninsassen vehement verteidigt, besonders Neuankömmlinge haben einige Tage nach Besatz darunter zu leiden, bis sich die Riffbarsche wieder beruhigt haben und die Neuinsassen gelernt haben sich besonders von potenziellen Bruthöhlen der Demosiellen fern zu halten.
An den Rändern der Reviere kommt es bei Begegnungen zwischen den Revierinhabern immer wieder zu kleinen Kämpfen und Drohgebärden, sind aber genügend Möglichkeiten vorhanden um sich aus den Weg zu gehen, wird es aber nie ernst, darum auch bei Paar/Gruppenhaltung Beckengröße beachten.
Zwei Männchen im selben Becken, werden sich erfahrungsgemäß nicht vertragen und einer wird irgendwann auf der Strecke bleiben.
Eine Gruppe von mehreren Weibchen mit einen Männchen kann funktionieren, muß aber nicht zwingend, innerartliche Agressivität beachten !
Zur Futteraufnahme :
Trocken/Granulatfutter wurden, für mich wichtig, von Anfang an gefressen, natürlich auch Frostfutter der kleineren Sorten .
Obwohl Riffbarsche allgemein als Anfängerfische gelten, muß ich wegen der besonderen Haltungsbedingungen die Azurdemosielle bei einen mittleren Schwierigsgrad einordnen.

Siganus magnificus thumbnail

Benjamin @ Siganus magnificus am 07.09.11

Nachtrag:

Das Paar hat ja einen deutlichen Größenunterschied, von ca einen Drittel, so war vom Kaufdatum ab natürlich der größere der Beiden der dominierende.
Vor gut einer Woche kam es zu einer Auseinandersetzungsgeste die , eigentlich mir nur von Bundbarschen aus den großen Grabenseen Afrikas bekannt war, nämlich zu Kreisschwimmen. Mehrmals am Tag konnte ich dieses typische Verhalten beobachten, dass oft minutenlang andauerte.
Ca. zwei Tage ging das während der Beleuchtungsphase so weiter, dann kehrte wieder Ruhe ein.
Jetzt ist der kleinere Magnificus der dominierende.
Mal schauen wie sich das noch weiter entwickelt und ob es vielleicht noch mal zu einen Wechsel in der Partnerschaft kommt.
Die Auseinandersetzungen wurden und werden nie wehement geführt, zu Verletzungen ist es nie gekommen.
Bei diesen und einer Reihe anderer Kaninchenfische werden die Augen in der Gesichtsmaske versteckt, sodass sie für potenzielle Feinde unsichtbar sind. Bei innerartlichen Auseinandersetzungen werden die Augen für Minuten deutlich heller und sind klar zu erkennen, vermutlich eine Drohgeste.

Siganus magnificus thumbnail

Benjamin @ Siganus magnificus am 21.08.11

Habe nach längerer Wartezeit ein Paar dieser Kaninchenfischart erhalten.
Die Eingewöhnung klappte sehr gut, trotz einiger sehr wehrhafter Mitbewohner.
Zur Ablenkung hatte ich noch ein Paar Chrysiptera hemicyanea ins Becken gesetzt, sie sollten besonders die Aufmerksamkeit des Amphiprion Frenatus/melanopolus Paares auf sich ziehen die schon mal Neuankömmlinge über Tage gepeinigt hatten.
Na gut das hätte ich mir sparen können, denn das Magnificuspaar schwamm sofort nach dem einsetzten und kurzer Inspektion des Hinterriffaufbaus, zu der Lederanemone des Anemonenfischpaares, außer ein neugieriges beobachten war nichts negatives zu erkennen.
Der einzige Fisch der Interesse an den Beiden zeigte war mein Prachtlippfisch, der stupst die Kaninchenfische immer wieder mal an aber nicht rabiat.
Die Kaninchenfische haben innerhalb von kurzer Zeit mit den Briopsisalgen aufgeräumt und machen sich nun über Kugelalgen her.
Die Kugelalgen die ich seit dem ersten Auftreten im Hauptbecken schon mal los war, als ich einen Naso lituratus und ein Siganus vulpinus pflegte, werden nun von Tag zu Tag immer weniger.
Ich hoffe nur, dass die Größenangabe stimmt und sie nicht zu solchen Riesen wie die Vorgenannten wachsen.
Allgemein ein empfelenswerter Fisch der aber genug Schwimmraum braucht.
Frißt, außer die oben genannten Algen, alle gängigen Trocken und Frostfuttersorten.

Galaxea cryptoramosa thumbnail

Benjamin @ Galaxea cryptoramosa am 08.06.11

Tja,da stellt man nach vielen Jahren der Pflege fest, dass man die ganze Zeit eine andere Kristallkoralle im Becken hatte als ursprünglich angenommen !
Ich hatte mich die ganze Zeit nur gewundert, warum meine fascicularis eine halbkugelige Wuchsform zeigte und eigentlich mit der im Lexikon abgebildeteten nur das Polypenbild gemeinsam hatte ???
Meine älteste Steinkoralle ist eine Galaxea cryptoramosa, aha !
Sie steht gerne im Vordergrund und mann oder Frau tut gut daran, Korallen in unmittelbarer Nachbarschaft, in mindestens 25 cm. Abstand zu stetzen, sonst metzelt die Kristallkoralle mit ihren Kampftentakeln alles nieder.
Diese Koralle mag es turbulent und steht gerne in wechselnder Strömung, die ruhig bis stark strömend sein kann.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Kristallkorallen mit den Euphilias verwandt sein sollen, na gut was Nesselkraft anbelangt, sind sie sicherlich ähnlich, ansonsten unterscheiden sie sich aber zu vorgenannten erheblich, besonders in der Wuchsform.
Steht gerne im Volllicht und nochmals, gehört in den Vordergrund, Aschenputteldasein wird ihrer Schönheit nicht gerecht.

Blenniella chrysospilos thumbnail

Benjamin @ Blenniella chrysospilos am 24.05.11

Versteckt lebender kleiner Kerl!
Es gleicht einen Suchspiel ihn in dem Lebendgestein und auch auf den DSB zu finden, besonders in den ersten Wochen.
Hat man aber seine Lieblingsplätze und Verstecklöcher lokalisiert, so macht es nicht mehr große Mühe ihn zu finden.
Wenn es stimmt, dass bei einigen Schleimfischarten die Männchen sehr an bestimmte Löcher oder auch Höhlen als Territorium orrientiert sind, so muß es sich bei meinen um ein Männchen handeln.
Schwimmt nicht viel herum, meist sitzt er in einen LS-Loch, aus dem nur sein Kopf heraus schaut, dabei ist die Rotpunktzeichnung seines Kopfes für die Tarnung perfekt.
Bewegt er sich über den DSB, so ändert er binnen Sekunden seine Färbung und wird deutlich heller mit unregelmäßigen Flecken und Punkten, so dass er auch dort fast nicht zu erkennen ist.
Beim Sozialverhalten gibt es wie schon bei seinen Vorgänger ( Salarius fasciatus ) der an Altersschwäche im Vorjahr starb, eine Abneigung gegen Mandarinfische, besonders wenn sie direkt an seiner Wohnhöhle vorbeischwimmen.
War besonders in der Eingewöhnungsphase etwas heikel in der Ernährung, darum sollte das Becken nicht klinisch sauber sein und dem Rotpunktblennie eine Vielzahl an Aufwuchs und den darin lebenden Kleinkrebsen bieten.
In reinen SPS-Becken könnte es in der Eingewöhnung zu Problemen kommen, darum dort den Besatz vorher genau überlegen.
Auch große und schnelle Schwimmer als Mitpfleglinge wie Doktorfische oder Lippfische scheinen mir nicht geeignet.

"Was ist das?"

keine