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Siganus magnificus Andamanen Fuchsgesicht

Siganus magnificus wird umgangssprachlich oft als Andamanen Fuchsgesicht bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
355 
Wissenschaftlich:
Siganus magnificus 
Umgangssprachlich:
Andamanen Fuchsgesicht 
Englisch:
Magnificent Rabbitfish, Andaman Fox-face, Spinefoot 
Kategorie:
Kaninchenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Siganidae (Familie) > Siganus (Gattung) > magnificus (Art) 
Erstbestimmung:
(Burgess, ), 1977 
Vorkommen:
Andamanensee, Indischer Ozean, Indonesien, Myanmar (ehem. Birma), Nikobaren, Thailand 
Meerestiefe:
2 - 30 Meter 
Größe:
17 cm - 18 cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Löwenzahn, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-12-09 04:46:13 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Siganus magnificus besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Siganus magnificus bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Siganus magnificus aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

(Burgess, 1977)

Jungfische von Siganus magnificus kommen mit recht wenig Platz aus, wohingegen ältere Tiere viel Schwimmraum und sehr sauberes Wasser brauchen.

Mitunter ein recht wehrhafter Fisch, der aber keinerlei Probleme hat, mit anderen, größeren Arten, wie Doktoren etc., vergesellschaftet zu werden.

Wie alle Kaninchenfische hat auch er giftige Flossenstacheln. Deshalb sollte man ihn auch nicht mit der Hand fangen........

Kaninchenfische haben giftige Rückenstachel, die Verletzungen, die sich der Aquarianer dadurch zuziehen kann, sind zwar sehr schmerzhaft, aber nicht tödlich. Auch die Giftzentrale in München stuft Kaninchenfische eher als mindergiftig ein.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Eintrages ein eher seltener eingeführter Fisch, der sich in einem Becken mit Algen sehr wohl fühlt.

Ernährung: Algenkost( Salat, Spinat, Nori und auch Banane )sowie Brine Shrimps, Mysis und Krill fein .

Völlig friedlicher, sogar sehr anhänglicher Fisch, der sich auch gern mit anderen Fischen in Gesellschaft aufhält. Selbst der Pfleger wird gern erkannt und das Fuchsgesicht schwimmt zwischen den Händen, wenn man im Aquarium arbeitet.

Nur für größere Aquarien geeignet(ab 1000 Liter).

Es sollte auch immer etwas feiner Korallensand im Aquarium sein,die Tiere nehmen Sand gerne zur Unterstützung der Verdauung auf.

Aufgrund fehlender Untersuchungen in der Umgebung der Andamanen und Nikobaren kann sich diese Art durchaus weiter nach Westen erstrecken als bisher bekannt (G. Allen pers. Comm. 2009).

Synonym:
Lo magnificus Burgess, 1977

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Siganidae (Family) > Siganus (Genus)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Henckelmann am 08.04.17#7
Ein ruhiger Geselle der auch kein Stress mag. Sobald es ihm zu "stressig" wird, versteckt er sich und färbt sich komplett grau. Er hat alle Kugelalgen vernichtet und knappert gerne den Strung vom Salatkopf auf. Mit seinen Farben (rot, gelb, schwarz, weiß) ist er ein echter Hingucker. In meinem Becken nutzt er sehr gerne den Schwimmraum aus, daher denke ich, dass er für kleine Becken nicht geeignet ist. Kann mich daher der Meinung von Siegi nur anschließen. Er braucht immer etwas zum knappern, dann fühlt er sich wohl.
Benjamin am 07.09.11#6
Nachtrag:

Das Paar hat ja einen deutlichen Größenunterschied, von ca einen Drittel, so war vom Kaufdatum ab natürlich der größere der Beiden der dominierende.
Vor gut einer Woche kam es zu einer Auseinandersetzungsgeste die , eigentlich mir nur von Bundbarschen aus den großen Grabenseen Afrikas bekannt war, nämlich zu Kreisschwimmen. Mehrmals am Tag konnte ich dieses typische Verhalten beobachten, dass oft minutenlang andauerte.
Ca. zwei Tage ging das während der Beleuchtungsphase so weiter, dann kehrte wieder Ruhe ein.
Jetzt ist der kleinere Magnificus der dominierende.
Mal schauen wie sich das noch weiter entwickelt und ob es vielleicht noch mal zu einen Wechsel in der Partnerschaft kommt.
Die Auseinandersetzungen wurden und werden nie wehement geführt, zu Verletzungen ist es nie gekommen.
Bei diesen und einer Reihe anderer Kaninchenfische werden die Augen in der Gesichtsmaske versteckt, sodass sie für potenzielle Feinde unsichtbar sind. Bei innerartlichen Auseinandersetzungen werden die Augen für Minuten deutlich heller und sind klar zu erkennen, vermutlich eine Drohgeste.
Benjamin am 21.08.11#5
Habe nach längerer Wartezeit ein Paar dieser Kaninchenfischart erhalten.
Die Eingewöhnung klappte sehr gut, trotz einiger sehr wehrhafter Mitbewohner.
Zur Ablenkung hatte ich noch ein Paar Chrysiptera hemicyanea ins Becken gesetzt, sie sollten besonders die Aufmerksamkeit des Amphiprion Frenatus/melanopolus Paares auf sich ziehen die schon mal Neuankömmlinge über Tage gepeinigt hatten.
Na gut das hätte ich mir sparen können, denn das Magnificuspaar schwamm sofort nach dem einsetzten und kurzer Inspektion des Hinterriffaufbaus, zu der Lederanemone des Anemonenfischpaares, außer ein neugieriges beobachten war nichts negatives zu erkennen.
Der einzige Fisch der Interesse an den Beiden zeigte war mein Prachtlippfisch, der stupst die Kaninchenfische immer wieder mal an aber nicht rabiat.
Die Kaninchenfische haben innerhalb von kurzer Zeit mit den Briopsisalgen aufgeräumt und machen sich nun über Kugelalgen her.
Die Kugelalgen die ich seit dem ersten Auftreten im Hauptbecken schon mal los war, als ich einen Naso lituratus und ein Siganus vulpinus pflegte, werden nun von Tag zu Tag immer weniger.
Ich hoffe nur, dass die Größenangabe stimmt und sie nicht zu solchen Riesen wie die Vorgenannten wachsen.
Allgemein ein empfelenswerter Fisch der aber genug Schwimmraum braucht.
Frißt, außer die oben genannten Algen, alle gängigen Trocken und Frostfuttersorten.
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Unterhaltung

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