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Lophogobius cyprinoides Atlantische Schopfgrundel

Lophogobius cyprinoides wird umgangssprachlich oft als Atlantische Schopfgrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12833 
AphiaID:
281396 
Wissenschaftlich:
Lophogobius cyprinoides 
Umgangssprachlich:
Atlantische Schopfgrundel 
Englisch:
Atlantic Crested Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Lophogobius (Gattung) > cyprinoides (Art) 
Erstbestimmung:
(Pallas), 1770 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Bolivien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominikanische Republik, Florida, Französisch-Guayana, Golf von Mexiko, Guadeloupe, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Mangrovenzonen, Mittelamerika (Ost-Pazifik), Nicaragua, Panama, Puerto Rico, Süd-Amerika, Suriname, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, Venezuela, West-Atlantik 
Meerestiefe:
0 - 4 Meter 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
20°C - 40°C 
Futter:
Algen, Allesfresser (omnivor), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Insekten, Invertebraten (Wirbellose), Krustenanemonen, Meerasseln (Isopoden), Muschelkrebse (Ostrakoden), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Seepocken (Rankenfüßer), Wasserpflanzen, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-03 16:16:43 

Haltungsinformationen

Die Geschlechter der Atlantische Schopfgrundel lassen sich gut voneinander unterscheiden;
Weibchen haben einen hellen, Oberkopf und Körper, beide Bereiche sind mit olivbraunen bis rotbraunen Flecken gesprenkelt, die Wangen und Oberkörper können mit hellen Flecken bedeckt sein.

Im hinteren Teil der ersten Rückenflosse ist ein vertikal verlaufender, länglicher orangefarben-schwarzern Ocellus deutlich zu erkennen.
Hinter dem Auge und entlang des Körpers verlaufen mehrere helle Linien, über den Rücken sind 2 Reihen dunkler Flecken zu sehen, die Basis der Schwanzflosse schließt zur Flosse mit einem dünnen dunklen Balken ab.
Männchen haben eine umfangreichere dunkle Sprenkelung, die in der Fortpflanzungszeit dunkelviolett bis schwarz ist.

Der Augenfleck verblasst und gewinnt dann bei einer sexuellen Zurschaustellung seine Farbe wieder.

Diese Fische wechseln das Geschlecht (protogynen Hermaphroditen).
Das größte Weibchen wird zum Männchen, wenn es nicht genügend Männchen in der Gemeinschaft gibt.
Wenn sich das Weibchen zum Männchen wandelt, verliert es seinen Rückenfleck.

Der Nachwuchs von Lophogobius cyprinoides wird als Weibchen geboren und verwandelt sich im Laufe ihres Lebens in Männchen, was durch interne Faktoren ausgelöst wird, mit Ausnahme einiger männlicher Tiere, die als "Primärmännchen" bezeichnet werden.
Diese Art der Befruchtung wird als benthisches Laichen bezeichnet, die Art hat eine niedrige Fruchtbarkeitsrate, d.h. sie legen nicht jedes Mal eine große Menge Eier ab, sondern haben einen Reproduktionszyklus, der nicht auf eine bestimmte Jahreszeit beschränkt ist und das ganze Jahr über aktiv ist.

Wenn die Larven aus den Eiern schlüpfen, ist die elterliche Pflege der Larven minimal bis nicht vorhanden, da es sich bei den Larven um "pelagische Larven" handelt, die im offenen Meer verbreitet sind.

Lophogobius cyprinoides ist stark mit Mangroven assoziiert, die Tiere graben kleine Hohlräume aus, oft um die Flanken einer Mangrove herum oder direkt unter ihren Wurzeln.
Ihre Höhle kann auch in Spalten von Totholz, oder gut versteckt zwischen Epibionten der Mangrovenwurzeln gefunden werden

Lebensraum: Gezeitenbäche, Mangroven und ruhige Küstengewässer; Süßwasser bis vollständig salzhaltige Umgebung.

Aquaristische Haltung: Dauerhaft unbekannt.

Synonym: Gobius cyprinoides (Pallas, 1770)

Bilder

Weiblich


Männlich


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