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Gobiodon okinawae Gelbe Korallengrundel

Gobiodon okinawae wird umgangssprachlich oft als Gelbe Korallengrundel bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
388 
Wissenschaftlich:
Gobiodon okinawae 
Umgangssprachlich:
Gelbe Korallengrundel 
Englisch:
Okinawa goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Gobiodon (Gattung) > okinawae (Art) 
Erstbestimmung:
Sawada, Arai & Abe, 1972 
Vorkommen:
Australien, Banggai-Inseln, Brunei Darussalam, Great Barrier Riff, Japan, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Korallenmeer, Malaysia, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Okinawa, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Salomon-Inseln, Sulawesi, Taiwan, Vietnam 
Meerestiefe:
2 - 15 Meter 
Größe:
3 cm - 4 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Korallen(polypen), Lebendfutter, Lobstereier, Mückenlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Staubfutter, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-11 08:13:50 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Gobiodon okinawae sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Gobiodon okinawae interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Gobiodon okinawae bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Arai & Abe, 1972

Gobiodon okinawae, auch Okinawagrundel ist ein Fisch aus der Ordnung der Grundelartigen. Aufgrund der auffälligen Färbung und der Größe sowie wegen dem friedlichen Verhalten ist er oft ein beliebter Pflegling. Wobei auch sie ihr Territorium aktiv gegen ihre Artgenossen verteidigen können. Sie leben im Meer in Gruppen von 5-15 Individuen in großen Acropora Korallen. Das können wir leider im Aquarium nicht nachbilden. Daher im Aquarium nicht in der Gruppe haltbar ! Hier ist ganz klar Einzel- oder Paarhaltung bevorzugt!

An sich wenig empfindlich, ausser beim Transport direkt.
Sie nehmen in der Regel schnell Frost- und Flockenfutter gerne und unkompliziert an.

Die Tiere bevorzugen bei uns im Becken exponierte Stellen, meist, wenn vorhanden, dann ausschliesslich in Acroporas.
Jede dieser Grundeln wird irgendwann an den Acroporen zupfen, um eine Stelle freizumachen, wo sie meist schnell ihre Eiegelege ablegen. Leider bleibt es oft nicht bei den Stellen, so dass die Acroporas mit der Zeit leiden und keine Polypen mehr zeigen.

Wird oft aus Unwissenheit gekauft, und dann ärgern sich die meisten Aquarianer.. Denn diese kleine Grundel kriegt man kaum mehr aus dem Aquarium heraus.

Arten der Gattung Gobiodon sind Hermaphroditen, die ihr Leben als Weibchen beginnen.

Hinweis:
Von Gobiodon okinawae gibt es auch eine schwarze Farbmorphe!
Siehe hierzu:
Lexikon der Meeresaquartistik von Daniel Knop,Seite 334.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Gobiodon (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. Hippocampus Bildarchiv (de)



Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

Cubeman am 21.11.16#28
Meine beiden fressen definitiv SBS-Polypen. Erst haben sie die Milka rasiert und nun zwei kleine Acropora. Wenn ich sie zu fassen kriegen, gehen sie zum Händler zurück.
yasmin_kp am 23.12.15#27
Kleinbleibender und dazu farbenfroher Fisch. Er eignet sich sehr gut für kleine Becken.

Nimmt jede Art von Futter, das in sein Mund passt an, und liebt Lobstereier

Hält sich 90% seiner Zeit auf Korallen auf, hauptsächlich Weichkorallen. Aber hat leider eine schlechte angewohnheit: zupft gerne an sps Korallen und zwingt sie zu schließen, lässt aber größere Stöcke unbeschädigt.

Hatte zwei dieser kleinen in einem 85 Liter Würfel mit anderen Fischen, haben alle Bewohner toleriet und waren relativ friedlich zueinander.
Ihre Lebemserwatung liegt bei 1-2 Jahren, der eine lebte ca 1 Jahr, der andere 1 ½.

Das Becken MUSS ABGEDECKT werden, da diese Fische gerne springen und es durch jede Lücke schaffen.
Haben es schon drei mal geschafft (trotz Gitter) im Filter zu landen, also wenn der Fisch mal weg ist im Filter gucken.

Bei Einzelhaltung ab 30 Liter. Beim Paarbildungsversuch oder Gruopenhaltung erst ab 60 Liter, da diese Fische schon mal böse zueinander werden können und Rückzugsmöglichkeiten benötigen.
Jessi1993 am 22.02.15#26
Dank dieser kleinen Grundelart, von der ich zur Zeit noch ein Pärchen pflege, hat sich mein kompletter Acrobestand von mir verabschiedet.
Sie zupften den ganzen lieben langen Tag an den Korallen herum und ließen sich keineswegs davon abbringen.

Mittlerweile habe ich ein acrofreies Becken und auch keine Probleme mehr, die anderen Korallen scheint das ganze gepicke und rumgesitze nicht weiter zu stören.

Ein hübscher kleiner Fisch, einfach in der Haltung, vorausgesetzt, man ist sich dessen bewusst, dass er unter Umstanden ziemlichen Schaden anrichten kann.

Aggressivität gegenüber anderen Fischen ist mir hingegen noch nie aufgefallen.
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