Anzeige
Fauna Marin GmbH Tropic Marin All for Reef Whitecorals.com Korallen-Zucht Kölle Zoo Aquaristik

Gobiodon aoyagii Korallengrundel

Gobiodon aoyagii wird umgangssprachlich als Korallengrundel bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
11674 
Wissenschaftlich:
Gobiodon aoyagii 
Umgangssprachlich:
Korallengrundel 
Englisch:
Coral goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Gobiodon (Gattung) > aoyagii (Art) 
Erstbestimmung:
Shibukawa, Suzuki & Aizawa, 2013 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indonesien, Japan, Kokos-Keelinginseln, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Ryūkyū-Inseln 
Meerestiefe:
2 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 3,5cm 
Temperatur:
26°C - 28°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-08-23 19:47:10 

Haltungsinformationen

Mit den vielen und größeren roten Punkten ist Gobiodon aoyagii nicht nur recht auffällig, sondern schon ein kleines Farbjuwel, dass sich auf gerade einmal 3,5cm Körpergröße darstellt.
Die wärmeliebende Korallengrundel hat sich auf die Gattung Acropora, insbesondere Acropora tenuis spezialisiert, zwischen den einzelnen Ästen dieser Steinkoralle findet die Grundel einen zuverlässigen Schutz gegen größere Fressfeinde, da diese, in der Regel, die kräftigen Äste der Acropora nicht durchdringen können.
Zudem lassen sich die befruchten Eier der Grundeln im Schutz der lebenden Kalkgerüste einfach und sicher ablegen und für ausreichend Futter sorgt die vorhandene Strömung.

Im Gegenzug zum erhaltenen Schutz und der geschützten Balz und Eiablagemöglichkeiten übernimmt die Grundel Putzaufgaben und verbessert durch ihre Bewegungen die Sauerstoffzufuhr für die Koralle.

Farbe der Grundel: gelblich-grün bis himmelblau, mit vielen rötliche Flecken oder Streifen auf Kopf und Körper, darunter 2 runde rötliche Flecken auf der Basis der Brustflosse und rötliche Flecken auf der ventralen Oberfläche des Kopfes.

Besonders interessant ist, dass Korallengrundeln in der Lage sind, ihr Geschlecht in beide Richtungen, sowohl vom Männchen zum Weibchen (Protandrie) als auch vom Weibchen zum Männchen (Protogynie) wechseln können, je nach Bedarf.
Eine tolle Leistung der Natur!

Bilder

Adult


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Gobiodon aoyagii

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Gobiodon aoyagii