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Ptereleotris microlepis Blaukopf-Torpedogrundel

Ptereleotris microlepis wird umgangssprachlich oft als Blaukopf-Torpedogrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bas Johan

Ptereleotris microlepis,Mont-Dore, Nouvelle-Calédonie 2025


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
133 
AphiaID:
219616 
Wissenschaftlich:
Ptereleotris microlepis 
Umgangssprachlich:
Blaukopf-Torpedogrundel 
Englisch:
Blue Gudgeon, Pearly Dartfish 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Microdesmidae (Familie) > Ptereleotris (Gattung) > microlepis (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, ), 1856 
Vorkommen:
Afrika, Andamanen und Nikobaren, Australien, Bahrain, Bali, Bandasee, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Cookinseln, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Oman / Oman, Guam, Indien, Indischer Ozean, Japan, Kambodscha, Karolinen-Archipel, Katar, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Maumere, Mikronesien, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, New South Wales (Ost-Australien), Nördliche Mariannen, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Sudan, Sumatra, Taiwan, Tansania, Thailand, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Weihnachtsinsel 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 50 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Außenriffe / Seewärts gerichtete Riffe, Buchten, Geröllböden, Küstengewässer, Lagunen, Meerwasser, Sandige Meeresböden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate 
Größe:
10 cm - 13 cm 
Temperatur:
25°C - 29,3°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 800 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-12-31 20:34:35 

Haltungsinformationen

Ptereleotris microlepis (Bleeker, 1856)

Blass bis bläulich-grau gefärbt; Brustflossenbasis mit einem schmalen, hellblau gesäumten schwarzen Band; postorbitaler Kopf mit unregelmäßigen, hellen bis irisierenden blauen Bändern und Flecken. Kinn mit einer mittigen, fleischigen Ausbuchtung, die sich zu einer dünnen Falte verjüngt. Schuppen eingebettet, dicht anliegend, nicht dachziegelartig überlappend (außer am Hinterteil). Erste Rückenflosse niedriger als die zweite; zweite Rücken- und Afterflosse nach vorn erhöht. Ähnelt stark P. heteropterus, jedoch fehlt die blaue Zeichnung am Schwanz.

Bewohnt Lagunen und seewärtige Riffe über Geröll- und Sandböden). Sie kommen in flachen, schlammigen Ästuaren und Buchten sowie in Lagunen vor Außenriffen bis zu einer Tiefe von etwa 10 Metern vor, können aber auch an Küstenhängen bis zu 25 Metern Tiefe beobachtet werde Sie leben paarweise in derselben Höhle, wobei sich gelegentlich auch mehr als zwei Exemplare in denselben Unterschlupf zurückziehen (dies gilt insbesondere für Jungtiere). Sie leben monogam und ernähren sich von Zooplankton.

Diese Pfeilgrundel ist ebenfalls sehr gut für ein Riffbecken geeignet.Sie benötigt gute Versteckmöglichkeiten, da sie anfangs sehr scheu ist. Da alle Pfeilgrundeln sehr gute Springer sind, sollte das Becken möglichst abgedeckt werden. Sie leben paarweise, bilden aber im Meer auch lockere Gruppen. Mit zunehmender Geschlechtsreife kann es aber zu Problemen unter den Tieren kommen! Sollten nur mit friedlichen Fischen vergesellschaftet werden.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonyme:
Eleotris elongata Alleyne & MacLeay, 1877 · unaccepted
Eleotris microlepis Bleeker, 1856 · unaccepted
Gracileotris bockensis Herre, 1953 · unaccepted
Ptereleotris andamensis Herre, 1939 · unaccepted
Ptereleotris letholepis Clark, 1938 · unaccepted (synonym)
Ptereleotris microlepis itomanensis Aoyagi, 1949 · unaccepted
Ptereleotris playfairi Whitley, 1933 · unaccepted
Pteroeleotris microlepis (Bleeker, 1856) · unaccepted (misspelling)

Direct children (2)
Subspecies Ptereleotris microlepis itomanensis Aoyagi, 1949 accepted as Ptereleotris microlepis (Bleeker, 1856)
Subspecies Ptereleotris microlepis sakurai (Schmidt, 1931) accepted as Ptereleotris evides (Jordan & Hubbs, 1925)

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

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