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Eviota masudai Zwerggrundel

Eviota masudai wird umgangssprachlich oft als Zwerggrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
8358 
Wissenschaftlich:
Eviota masudai 
Umgangssprachlich:
Zwerggrundel 
Englisch:
Dwarfgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Eviota (Gattung) > masudai (Art) 
Erstbestimmung:
Matsuura & Senou, 2006 
Vorkommen:
Japan 
Größe:
bis zu 3.2cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2015-05-07 10:51:10 

Haltungsinformationen

Eviota masudai Matsuura & Senou, 2006
dwarfgoby

Die Aufnahme der Eviota masudai stammt freundlicherweise von Izuzuki, vielen Dank dafür.
Diese Grundel wurde erst im Jahr 2006 beschrieben.


Referenz:
Matsuura, K. and H. Senou, 2006. Eviota masudai, a new gobiid fish (Teleostei: Perciformes) from Japan. Mem. Natl. Sci. Mus. (41):341-349. (Ref. 76829)

Die 3,2 cm groß werdende Grundel lebt in einer Wassertiefe von ca 2-64 Metern. Folgende Vorkommensorte werden genannt:
Pacific Küste, Japan:
Honshu, Shikoku, Kyushu, Izu Islands, Ogasawara Islands

Allgemeines:
Es gibt derzeit gut 90 Eviota Grundeln und es werden immer wieder neue Arten entdeckt, so z.B. von G. Allen im Jahr 2015 alleine 4 neue Arten (Trimma und Eviota)

Innerhalb der Familie der Grundeln (Gobiidae) gehören die Eviotas zu den zwergwüchsigen Grundeln.
Sie leben meist recht eng mit Korallen zusammen (Stein oder Oktokorallen) Es gibt noch eine Schwestergattung mit den Namen Sueviota.
Beide Gattungen unterscheiden sich lediglich in der Ausprägung des fünften (mittleren) Bauchflossenstrahls.

Diese kleine Grundel kommt unseres Wissen nicht gezielt in den Handel, vermutlich meist dann ohnehin nur als Beifang.
Sie sind einfach auch schwer zu fangen, da sie sich in Korallen versteckten und besonders groß sind sie ja nun auch nicht.
Sind in kleinen Aquarien mit zarten Fischen aber gut haltbar und auch leicht ans Futter zu bekommen. Hervorragend für Nano Aquarien mit ruhigem Besatz.
Man sollte aber vor allem anfangs bevorzugt kleine Futtersorten füttern, da das Tier auch nur 3 cm gross wird.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Gobioidei (Suborder) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Eviota (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase

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