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Eviota atriventris Grundel

Eviota atriventris wird umgangssprachlich oft als Grundel bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Eviota atriventris 
Umgangssprachlich:
Grundel 
Englisch:
Blackbelly Dwarfgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Eviota (Gattung) > atriventris (Art) 
Erstbestimmung:
Greenfield & Suzuki, 2012 
Vorkommen:
Australien, Banggai-Inseln, Brunei Darussalam, Cebu, Great Barrier Riff, Indonesien, Japan, Komodo, Malaysia, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Salomon-Inseln, Sulawesi, West-Pazifik 
Meerestiefe:
3 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 3cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Staubfutter 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
einfach 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-04-23 13:39:10 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Eviota atriventris sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Eviota atriventris interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Eviota atriventris bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Greenfield & Suzuki, 2012

Ehemals bekannt und hier im Lexikon geführt unter dem Namen Eviota pellucida. wurde in 2012 korrigiert, da die E. pellucida etwas anders aussieht.

Eine an sich eher seltenere Art im Handel, kommt aber an.

Diese Grundeln sollten nur mit kleinen Fischen vergesellschaftet werden.
Trotz ihrer sagenhaften Schnelligkeit werden sie sonst schnell Futter für grosse Fische.
Ausserdem sind sie dann sehr scheu.

Richtig interessant sind sie zu beobachten, wenn nur ruhige Fische als Mitbewohner gewählt werden. Bitte nur paarweise oder in der Gruppe halten.
Im Meer stehen sie zu Hunderten über einer Koralle und tauchen bei Gefahr blitzartig in die Koralle ein.

Wir haben drei Exemplare erstehen können, keine grösser als 1,5 cm.
Sie nahmen sofort Futter an, (Lobstereier, aber auch Artemia) und machen auch sonst einen sehr aufgeweckten Eindruck.
Diese und drei weitere Grundelarten stammen von Fauna Marin, die auf den Philippinen eine eigene Fangstation nach dem neuen Mac Standard aufgebaut haben.
Überhaupt kommen von Fauna Marin ganz neue Tiere in den Handel, die ich auch nach 12 Jahren nicht gesehen habe.
Diese Grundelart wäre aufgrund ihres Schimmraumes und ihres Verhaltens ein optimales Tier für ein Nanobecken.
Wir gehen sogar davon aus, dass sie sich nur in kleinen Behältnissen und mit nicht zu grossen Fischen optimal und natürlich verhalten.
Vertragen sich gut mit anderen Eviota-Arten, auch Trimma ist meist kein Problem.

Systematik:Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Gobioidei (Suborder) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Eviota (Genus) > Eviota atriventris (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. Hippocampus Bildarchiv (de)



Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Christopha am 19.03.10#5
Habe 5 dieser Grundeln (seit über 1,5 Jahren) in meinen 500 Liter Becken.
Sie leben alle zusammen in einer großen Seriatopora caliendrum (etwas größer als ein Handball).
Weder untereinander noch mit anderen Beckenbewohnern (Zebrasoma flavescens, Pseudocheilinus hexataenia, Amphiprion ocellaris, Pterosynchiropus splendidus) gibt es Probleme.
Sehr schön ist es sie bei der Fütterung zu sehen.
Alle stehen um die Koralle und schnappen sich was sie bekommen können auch im Verhältnis zur Körpergröße sehr große Brocken.
Sobald man sie aber stört, verschwinden sie blitzschnell in der Koralle.

GD am 27.10.09#4
Die Grundeln sind bei mir überhaupt nicht scheu. Ich habe drei Stück, wobei eine sich abgesondert hat. Alle bevorzugen strömungsarme, nicht zu helle Bereiche. Sie zeigen keinerlei Scheu vor meinem Segelflossen- und Borstenzahndoktorfische. Auch meine drei Acanthops lassen sie in Ruhe. Zwei halten sich steht’s zusammen auf und eines der beiden hat nun begonnen eine Höhle im Lebendgestein zu säubern. Lediglich wenn sich eines der Tiere auf den Balzplatz der Elacatinus multifasciatus verirrt wird es von dort verjagt. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade diese kleinen Juwelen im Becken mit etwas weniger Licht und weniger Strömung besser zurecht kommen und das gleiche verhalten wie im Korallenriff zeigen. Auf diese Weise kann ich auch im etwas größeren Becken mehrere dieser Zwergarten halten und mich gleichzeitig an allen erfreuen. Der Besatz und die Gestaltung des Beckens spielt dabei sicher auch eine Rolle, es zählen halt nicht nur die Wasser und Lichtwerte, die sind nur Voraussetzung.
jailwarrior am 31.05.09#3
Habe die Erfahrung gemacht, bei zwei Tieren, dass diese absolut nichts mit einander zu tun haben wollen. Diese Beobachtung wurde in 23, 110 und 400 Literbecken gemacht. Im meinem 400 Literbecken sind die beiden nun seit 7 Monaten mit größeren und auch räuberischen Fischen (Hamlettbarsch, Zwergfeuerfisch) vergesellschaftet, aber aufgrund ihrer versteckten Lebensweise halten sie sich prima.
Ich habe mal 20 Liter als Beckengröße eingetragen, das diese recht schwimmfaulen Tiere meiner Meinung nach bereits in klassischen Nanos gepflegt werden können.
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