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Eviota melanosphena Zwerggrundel

Eviota melanosphena wird umgangssprachlich oft als Zwerggrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eviota melanosphena, Great Barrier Reef, Australia (Alonso Gonzalez Cabello)

Eingestellt von robertbaur.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Alonso Gonzalez Cabello, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
9938 
Wissenschaftlich:
Eviota melanosphena 
Umgangssprachlich:
Zwerggrundel 
Englisch:
Dwarf Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Eviota (Gattung) > melanosphena (Art) 
Erstbestimmung:
Greenfield & Jewett, 2016 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff 
Meerestiefe:
24 Meter 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Ruderfußkrebse (Copepoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-09-29 13:05:41 

Haltungsinformationen

Greenfield, Jewett, 2016

Bei der Grundel Eviota melanosphena handelt es sich um eine ganz neu identifizierte Art. Wir danken ganz herzlich dem Fotografen Alonso Gonzalez Cabello für das Bild der Eviota melanosphena.
Die Aufnahme gelang im Great Barrier Reef zwischen Lizard Istland und dem Endeavour Riff. Die Grundel wurde im Jahr 2016 erst beschrieben und taucht bei Fishbase noch nicht auf.

Allgemeines:
Es gibt derzeit gut 90 Eviota Grundeln und es werden immer wieder neue Arten entdeckt, so z.B. von G. Allen im Jahr 2015 alleine 4 neue Arten (Trimma und Eviota)

Innerhalb der Familie der Grundeln (Gobiidae) gehören die Eviotas zu den zwergwüchsigen Grundeln.
Sie leben meist recht eng mit Korallen zusammen (Stein oder Oktokorallen) Es gibt noch eine Schwestergattung mit den Namen Sueviota.
Beide Gattungen unterscheiden sich lediglich in der Ausprägung des fünften (mittleren) Bauchflossenstrahls.

Diese kleine Grundel kommt unseres Wissen nicht gezielt in den Handel, vermutlich meist dann ohnehin nur als Beifang.
Sie sind einfach auch schwer zu fangen, da sie sich in Korallen versteckten und besonders groß sind sie ja nun auch nicht.

Sind in kleinen Aquarien mit zarten Fischen aber gut haltbar und auch leicht ans Futter zu bekommen. Hervorragend für Nano Aquarien mit ruhigem Besatz.
Man sollte aber vor allem anfangs bevorzugt kleine Futtersorten füttern, da das Tier bestimmt auch nur ca. 2 cm gross wird.

Die Grundel ist für kleine Nanobecken gut geeignet und ihr interessantes Verhalten lädt zu schönen Beobachtungen ein.


Quelle:http://www.oceansciencefoundation.org/josf/josf21f.pdf

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Eviota

Bilder

Allgemein

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