Anzeige
Fauna Marin GmbH Korallen-Zucht Kölle Zoo Aquaristik Fauna Marin GmbH AQZENO

Gnatholepis pascuensis "Osterinsel-Grundel"

Gnatholepis pascuensis wird umgangssprachlich oft als "Osterinsel-Grundel" bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


...

Foto: Osterinsel, Polynesien

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall, Hawaii Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12588 
AphiaID:
712895 
Wissenschaftlich:
Gnatholepis pascuensis 
Umgangssprachlich:
"Osterinsel-Grundel" 
Englisch:
Rapanui Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Gnatholepis (Gattung) > pascuensis (Art) 
Erstbestimmung:
Randall & Greenfield, 2001 
Vorkommen:
Endemische Art, Osterinsel (Rapa Nui) 
Meerestiefe:
17 - 40 Meter 
Größe:
3,4 cm - 4,4 cm 
Temperatur:
20°C - 25°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-11-29 14:54:17 

Haltungsinformationen

Nur 129 Fischarten sind für die Osterinsel vom Ufer bis in eine Tiefe von 200 m bekannt, sechs davon sind Grundeln, zu denen auch Gnatholepis pascuensis zählt, die zuerst als neue Unterart von Gnatholepis cauerensis betrachtet wurde

Die anderen Grundelarten sind:
Kelloggella disalvoi
Pascua caudilinea
Priolepis psygomophilia
Priolepis squamogena
Trimma unisquamis

Kurzbeschreibung:
Der Körper ist sehr hell und hat 3 Reihen mit dunkelbrauner Flecken, die erste als kleine Flecken oder Doppelflecken dorsal auf dem Körper, die zweite als eine Reihe länglicher Flecken vom oberen Ende der Kiemenöffnung bis dorsal auf dem Schwanzstiel; dritte Reihe mittelseitig von unten der Brustflosse bis zur Basis der Schwanzflosse;

Auffällig ist ein schwarzes Band, das fast so breit wie die Pupille ist und über das Interorbital, durch das Auge und ventral über das Suborbital verläuft.
Auf Rücken- und Schwanzflosse Reihen von kleinen braunen Flecken, anale und Beckenflossen sind braun, das Pigment hauptsächlich auf Membranen, die Brustflossen sind blass.

Randall & Greenfield (2001) teilten Gnatholepis cauerensis vorläufig in vier Unterarten ein:
Gnatholepis cauerensis, breit gefächert von der Ostküste Afrikas bis zum Tuamotu-Archipel
Gnatholepis cauerensis hawaiiensis von den hawaiianischen Inseln (und fragwürdig von Johnston Island)
Gnatholepis cauerensis australis von den Cook Islands, Rapa, Austral Islands und den Pitcairn Islands
Gnatholepis cauerensis pascuensis von der Osterinsel.

Vier weitere Exemplare des Bischofsmuseums (Hawaii) von Gnatholepis cauerensis von der Osterinsel stehen nun zur Verfügung.
Es scheint nun wahrscheinlicher, dass sich die genannten Unterarten von Gnatholepis cauerensis als Art erweisen.

Synonym: Gnatholepis cauerensis pascuensis (Randall & Greenfield, 2001)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Gnatholepis pascuensis

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Gnatholepis pascuensis