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Istigobius hoesei Grundel

Istigobius hoesei wird umgangssprachlich oft als Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 240 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12342 
AphiaID:
278035 
Wissenschaftlich:
Istigobius hoesei 
Umgangssprachlich:
Grundel 
Englisch:
Hoese's Sandgoby, Sloth Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Istigobius (Gattung) > hoesei (Art) 
Erstbestimmung:
Murdy & McEachran, 1982 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, New South Wales, Queensland 
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Größe:
6 cm - 7 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Austerneier, Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Futtergranulat, Futtertabletten, Lobstereier, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 240 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-23 19:32:25 

Haltungsinformationen

Istigobius hoesei lebt endemisch nur in den Gewässern der Ostküste Australiens und kommt von Queensland über New South Wales bis zur Südküste von Sydney vor.
Hoese's Sandgoby ist an den erhabenen Augen, dem länglichen grauweißen Körper und den hellrosa, rosafarbenen, braunen und weißen Punkten und Strichen zu erkennen, dazu kommt, dass die Grundel oft schwärzliche Lippen hat.

Weitere Kennzeichen: Eine Reihe von doppelten und einzelnen dunklen Strichen entlang des Körpers hinter der Brustflosse mit weißen Flecken dazwischen, dunkle Skalenränder, die auf der Rückseite ein Netzmuster erzeugen, schräge orangefarbene Flecken auf der Wange.
Die ähnlichen Arten Istigobius decoratus (Dekor-Grundel) und Istigobius rigilius (Rigilius Grundel) haben dunkle Doppelpunkte oder Striche, die gleich oder breiter als die weißen Flecken sind.

Männchen sind dunkler als weibliche Grundel, die Anal-, Becken- und 2. Rückenflosse sind bei Männchen länger.
Die männliche Genitalpapille, endet normalerweise auf der Seite des Analsegments, die weibliche Genitalpapille ist abgeschnitten und endet weit vor dem Ursprung der Afterflosse.

Habitat: Istigobius hoesei lebt in geschützten Buchten und Flusseinmündungen mit schluffigen Sandböden in der Nähe von Riffen.

Anhand der endemischen Art Istigobius hoesei lässt das Verdriften von Fischlarven gut belegen, ein einzelnes Exemplar wurde um die zu den Salomonen gehörende Insel Guadalcanal gefunden, zwischen Australien und Guadalcanal liegen etwa 3.300 Kilometer! (Quelle Fishbase).

Istigobius hoesei wird kommerziell in den Fachhandel geliefert und gilt als einfach zu halten.

Namensgebung: Die Grundel wurde nach dem Ichthyologen Dr. Doug Hoese vom Australian Museum benannt.

Bilder


Juvenil (Jugendkleid)


Paar


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