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Discordipinna griessingeri Griessingers Grundel

Discordipinna griessingeri wird umgangssprachlich oft als Griessingers Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
398 
Wissenschaftlich:
Discordipinna griessingeri 
Umgangssprachlich:
Griessingers Grundel 
Englisch:
Spikefin goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Discordipinna (Gattung) > griessingeri (Art) 
Erstbestimmung:
Hoese & Fourmanoir, 1978 
Vorkommen:
Australien, Chagos-Archipel, Französisch-Polynesien, Hawaii, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kokos-Keelinginseln, Malaysia, Marquesas-Inseln, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Tahiti, Taiwan, Togo, Tuamotu-Archipel, Vietnam 
Größe:
3 cm - 5 cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Lobstereier, Staubfutter, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-10-10 23:17:29 

Haltungsinformationen

Hoese & Fourmanoir, 1978

Godehard Kopp: Ich habe diese Grundel beim Tauchen in Indonesien 2 mal vor meiner Kamera gehabt, aber zur Aufnahme bin ich nicht gekommen.

Diese Grundeln sind unglaublich scheu und vorsichtig.
Es sind ja auch nur Winzlinge, ca. 3 cm groß.

Nach meinen Beobachtungen leben sie nicht mit Knallkrebsen zusammen.
Außerdem kommt diese Art doch recht selten vor, somit ist mit einem Import wohl nicht zu rechnen.
Eher als Zufall möglich.
Es müßte aber ein Artenbecken sein, speziell für "zarte Geschöpfe".
In einem großen Korallenriffbecken würde man die Grundel wahrscheinlich am Tag des Einsetzens zum letzten Mal sehen und dann nie wieder!!

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Discordipinna (Genus) > Discordipinna griessingeri (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase



Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Nanoriffundmeer am 22.05.08#6
Nach meinen Erfahrungen sind die winzigen Grundeln keineswegs scheu. Vorallem in den späten Nachmittagsstunden zeigen sie eine verstärkte Mobilität und nehmen auch gerne erhöhte Aussichtspunkte ein. Sie sind hauptsächlich Ansitzjäger und ergreifen Beute, die in ihre Nähe kommt, blitzschnell. Überwältigt wird alles bis zur Größe von ausgewachsenen Artemien. Da meine Tiere für Beobachtungsstudien derzeit in einem Nano, welches nicht im Kreislauf eines grösseren Beckens läuft, leben, füttere ich ausschliesslich Lebendfutter (Tiggerpods, Eurythemora, Artemien in allen Lebensstadien). Es it erstaunlich welche Mengen an Futtertieren die Winzlinge erbeuten. Größere Happen werden dabei klar favorisiert. Eine Ernährung ausschliesslich mit Artemianauplien halte ich deshalb nicht für angebracht.

Discordipinna merken sich recht schnell den Futterrhytmus durch den Pfleger und erwarten ihr Futter zu gegebener Zeit schon mit wildem Flossenschlagen.

Genauso imposant sind innerartliche Reibereien mit Drohgebährten und Flossenschlagen. Dabei können die Winzlinge eine erstaunliche Schnelligkeit an den Tag legen. Diese Streitereien verlaufen jedoch immer harmlos.


diacandus am 28.12.07#5
Ich pflege ein Tier seit ca. 3 Monaten in einem 30 l
Becken.
Die Grundel ist den ganzen Tag auf dem Boden unterwegs, irgendwo sehe ich sie immer.
Zum Futter schwimmen habe ich sie noch nie gesehen, ich gehe davon aus das die Grundel, Futter vom Boden aufnimmt.

Ein wunderschöner Fisch, aber nur für kleine Becken geeignet!!!


HWE am 25.11.07#4
Nach über 6 Monaten Haltung kann ich die oben beschriebenen Beobachtungen nicht teilen.
In meinem 54ltr Nano halte ich die Tiere als 5er Gruppe. Obwohl der Boden darin zu 4/5 mit Lebendgestein bedeckt ist, sind eigendlich immer 1-2 Grundeln zu sehen.
Zwar ist da eine gewisse Scheu zu beobachten, aber ebenso schnell kommen Sie wieder vor um neugierig zu schauen.
Meine weiterer Besatz aus einem Paar Doryrhamphus excisus und 2 Stenopus tenuirostris trägt vielleicht zur Beruhigung bei.
Durch ihre schmetterlingshaften Bewegungen, Ihren Farben und Ihr Verhalten sind die Tiere einfach eine Schau.
Kleine Geplänkel mit Flattern und Drohen gehört zum guten Ton, sind aber stehts kurz und ohne Verletzungen zu Ende
Gefressen wir am liebsten rotes Plankton, Cyclops Eezee frosted und Artemia gefroren oder lebend.

Auch habe ich 2 verschiedene Färbungen beobachten können. Die 2te Rückenflösse ist bei 2 Grundeln voll Orange mit 5-6 schwarzen Flecken. Bei den anderen hat die unten einen dunkelen Rand und im orangenen Teil nur 3-4 schwarzen Flecken. Geschlechtsspezifische Unterschiede? Ich weiß es nicht. Es gibt noch viel zu beobachten.

Im letzten 6 Monaten wurden die Tiere im 150km Umkreis zwischen 40,-€ und 89,-€ das Tier angeboten. Also noch erträglich finde ich.
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