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Arenigobius bifrenatus Zügelgrundel

Arenigobius bifrenatus wird umgangssprachlich oft als Zügelgrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Steckbrief

lexID:
14494 
AphiaID:
313757 
Wissenschaftlich:
Arenigobius bifrenatus 
Umgangssprachlich:
Zügelgrundel 
Englisch:
Bridled Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Gobiiformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Arenigobius (Gattung) > bifrenatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Kner, ), 1865 
Vorkommen:
Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Endemische Art, Korallenmeer (Ost-Australien), Neuseeland, New South Wales (Ost-Australien), Östlicher Indischer Ozean, Queensland (Ost-Australien), Süd-Australien, Tasmanien (Australien), Tasmansee, Victoria (Australien), West-Australien 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 1 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Bodenlebendes Meerestier (demersal), Brackwasser, Felsenriffe, Küstengewässer, Mangrovenzonen, Meerwasser, Schlammige, nicht verfestigte Böden, Seegraswiesen 
Größe:
bis zu 9,2cm 
Temperatur:
10,/°C - 21,4°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-14 13:16:25 

Haltungsinformationen

Arenigobius bifrenatus (Kner, 1865)

Arenigobius bifrenatus ist eine mittelgroße Grundel mit zwei schrägen dunklen Bändern, die am Kopf beginnen. Das obere Band kreuzt den Kiemendeckel und verläuft horizontal entlang der Mittelseiten, mindestens bis unterhalb der ersten Rückenflosse. Das untere Band verläuft von unterhalb des Auges durch den Brustflossenansatz zu den Unterseiten und löst sich oberhalb der Afterflosse in diffuse purpurbraune Flecken auf. Die Männchen haben eine verlängerte Schwanzflosse.

Die Paare der Zügelgrundel leben in Höhlen auf sandigem, schluffigem oder schlammigem Grund in den Oberläufen von Buchten und Flussmündungen in der Nähe von Seegraswiesen in Buchten, Häfen und Küstenlagunen.

Insgesamt ist die Grundel grau bis blass olivbraun mit schillernden blassblauen Flecken entlang der Körperseiten.

Auf der Speisekarte der Grundel stehen benthische wirbellose Tieren.

Die Weibchen legen ihre Eier in Erdlöchern ab, Jungtiere von Arenigobius bifrenatus sind denen von Arenigobius frenatus ähnlich. Sie haben eine ähnliche Farbe, und die Schwanzflosse ist bei beiden Arten kurz und abgerundet.

Arenigobius bifrenatus unterscheidet sich von Arenigobius frenatus durch das Fehlen der dunklen Flecken auf dem Kopf, den dunklen Streifen, der vom Ansatz der Brustflosse über die Unterseite des Körpers verläuft, und sich in eine Reihe unregelmäßiger Flecken auflöst, und durch die verlängerte Schwanzflosse der erwachsenen Tiere.

Fakultative Luftatmung; kommt in schlammigen Küstengebieten bis hin zu den oberen Bereichen von Ästuaren, in Felsriffen sowie in Seegraswiesen und Mangroven vor.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonyme:
Acentrogobius bifrenatus (Kner, 1865) · unaccepted (synonym)
Gobius bassensis Castelnau, 1872 · unaccepted
Gobius bifrenatus Kner, 1865 · unaccepted
Gobius castelnaui MacLeay, 1881 · unaccepted
Gobius caudatus Castelnau, 1873 · unaccepted
Gobius filamentosus Castelnau, 1875 · unaccepted
Gobius infaustus Sauvage, 1880 · unaccepted

Bilder

Männlich


Allgemein


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