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Paragobiodon lacunicolus Panda Grundel

Paragobiodon lacunicolus wird umgangssprachlich oft als Panda Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
380 
Wissenschaftlich:
Paragobiodon lacunicolus 
Umgangssprachlich:
Panda Grundel 
Englisch:
Blackfin coral goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Paragobiodon (Gattung) > lacunicolus (Art) 
Erstbestimmung:
(Kendall & Goldsborough, ), 1911 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Chagos-Archipel, Fidschi, Great Barrier Riff, Guam, Indopazifik, Japan, Kiribati, Lord Howe Insel, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Samoa, Seychellen, Taiwan, Tuamotu-Archipel, Vietnam 
Größe:
2 cm - 3 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Lobstereier, Mückenlarven, Nahrungsspezialist, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2004-10-30 16:00:03 

Haltungsinformationen

(Kendall & Goldsborough, 1911)

Eine ebenfalls sehr seltene Grundelart, die ich im Mai 2004 bei Welke Lünen fotografieren konnte. Ein typischer Vertreter für ein Nanoriffbecken.

Es wird vermutet, dass der Korallengoby bevorzugt in Korallen lebt, und auch dort Deckung findet.
Nicht mit zu großen Fischen vergesellschaften, da man sie sonst kaum zu Gesicht bekommt.

Ganz ganz selten kommt diese Grundel nach Europa, zudem existieren ganz wenige Bilder im Internet. Das Tier war leider alles andere als leicht zu fotografieren, da es in einem Laichkasten sass.
Peter Schmiedel hat uns folgende Infos zukommen lassen:
Meine 5 Tiere und auch die Tiere beim Großhändler haben niemals irgendein Futter angerührt.
Wenn mann dann noch die Information von fishbase.org in Betracht zieht, dass sie nur in Pocillipora leben, bin ich fast sicher, dass es sich um Nahruns-Spezialisten handelt, die man nicht kaufen sollte!

Die Tiere haben zudem eine sehr starke innerartliche Aggression gezeigt!

Synonyme:
Paragobiodon lacunicola (Kendall & Goldsborough, 1911)
Ruppellia lacunicola Kendall & Goldsborough, 1911

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Paragobiodon (Genus) > Paragobiodon lacunicolus (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

HWE am 10.04.10#2
Hallo,
ich halte meine Paragobiodon lacunicolus seit über 6Monaten völlig ohne Probleme.
Die leben den ganzen Tag in "Ihrer" Pocillopora und sind recht ruhig.
Gefessen wird alles was an feinen Frostfutter dort hinein treibt.

Seit heute haben die gelaicht, es sind sehr feine weiße Eier auf einem schwarzen Grund. Was das Schwarze ist weiß ich nicht, jedenfalls nichts von der Poci.
Beide Elterntiere haben nun einen dunkel orangenen Kopf und betreiben intensive Brutpflege. Werde mal weiter schauen.
Peter Schmiedel am 18.10.04#1
Siehe oben:
Innerartliche Agression
Nahrungsspezialist

Bessere Bilder hier:
img.photobucket.com

img.photobucket.com

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