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Vanderhorstia auropunctata Partnergrundel, Wächtergrundel, Symbiosegrundel.

Vanderhorstia auropunctata wird umgangssprachlich oft als Partnergrundel, Wächtergrundel, Symbiosegrundel. bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12485 
AphiaID:
277371 
Wissenschaftlich:
Vanderhorstia auropunctata 
Umgangssprachlich:
Partnergrundel, Wächtergrundel, Symbiosegrundel. 
Englisch:
Gold-marked Shrimpgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Vanderhorstia (Gattung) > auropunctata (Art) 
Erstbestimmung:
(Tomiyama ), 1955 
Vorkommen:
Endemische Art, Japan, Nord-West-Pazifik 
Meerestiefe:
20 - 50 Meter 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Detritus, Debris (totes organisches Material), Fischeier, Flockenfutter, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Futtergranulat, Futtertabletten, Invertebraten (Wirbellose), Krustenanemonen, Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Symbiotische Lebensgemeinschaft, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-10-21 10:20:18 

Haltungsinformationen

Vanderhorstia auropunctata ist eine in japanischen Gewässern endemisch vorkommende Grundel, die in Symbiose mit einem Alpheus-Knallkrebs lebt.
Eine Symbiose ist eine Lebensgemeinschaft, die zu Vorteilen für die an der Symbiose beteiligten Partner führt.


Alpheus-Knallkrebse können nur sehr schlecht sehen, dafür sind sie wahre Baumeister, sie graben tiefe Gänge in geeigneten Untergrund, Restaurationsarbeiten durch.
Die Grundel selber ist nicht in der Lage, ausreichend tiefe und schutzbietende Gänge zu buddeln.
Während die Grundel die vom Krebs gegrabenen Gänge gerne annimmt, signalisiert sie dem Krebs, der zur Futtersuche die Bauten verlässt, ob "die Luft rein ist", sprich sich potentielle Fressfeinde im Bauumfeld befinden oder nicht.
Durch Ihre spezifischen Körperbewegungen "überträgt" die Grundel ihre mit den Augen wahrgenommen Informationen über die Fühler/ Antennen des Krebses an diesen weiter, so dass der Krebs sich weiter aus dem Gang heraus begibt, oder, bei Gefahr, blitzschnell in ihm verschwindet.

Die Grundel selber hat eine weiße Körperfärbung mit 5 braunen, zum Bach verlaufenden Querbändern, die von oben gesehen als Sattel auffallen.
Über den Körper, vom hinteren Augenbereich bis in die Schwanzflosse hinein sind zahlreiche kleine goldgelbe Punkte verteilt.

Besonders auffällig sind die Augen, die von einem gelbfarbenen Ring umgeben sind und ein dunkler Augenfleck, der sich im hinteren Teil der ersten und deutlich größeren Signalflagge (erste Rückenflosse) befindet.
Die Flossen der Grundel werden unterschiedlich stark von blauen und gelbbraunen Streifen durchzogen.

Aquaristischen Haltungsinformationen liegen uns derzeit nicht vor, es ist aber gut vorstellbar, dass die Grundel in dem einem oder anderen Liebhaberbecken in Japan schwimmt.

Synonym: Mars auropunctatus (Tomiyama, 1955)

Bilder

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