Haltungsinformationen
Herzlichen Dank an den Fotografen Mark V. Erdmann, der gerade neu beschriebenen Grundel Trimma corerefum in den Gewässern um Rabaul, New Britain, fotografiert hat..
Trimma ist eine Gattung sehr kleiner Fische aus der Familie der Grundeln (Gobiidae). Die über 80 Arten dieser Gattung leben versteckt in den Korallenriffen des tropischen Indopazifiks.
Diese kleinen Grundeln sollten nur mit kleinen Fischen vergesellschaftet werden.
Trotz ihrer sagenhaften Schnelligkeit werden sie sonst schnell zum Futter für grosse Fische. Ausserdem sind sie sehr scheu.
Richtig interessant sind sie zu beobachten, wenn nur ruhige Fische als Mitbewohner gewählt werden. Bitte nur paarweise oder in der Gruppe halten. Wir haben ein Exemplar erstehen können, nicht grösser als 1,5 cm.
Sie nahm sofort Futter an (Lobstereier, aber auch Artemia), und macht auch sonst einen sehr aufgeweckten Eindruck.
Diese und drei weitere Grundelarten stammen von Fauna Marin, die auf den Philippinen eine eigene Fangstation nach dem neuen Mac Standard aufgebaut haben.
Diese Grundelart wäre aufgrund ihres kleinen Schimmbedarfs und ihres Verhaltens ein optimales Tier für ein Nanobecken.
Wir gehen sogar davon aus, dass sie sich nur in kleinen Behältnissen und mit nicht grossen Fischen optimal und natürlich verhalten.
Männchen haben eine lang ausgezogende Rückenflosse und verteidigen ein Revier, daher vorsicht bei der Vergesellschaftung von mehreren männlichen Tieren.
Die Grundel wurde 2016 von R. Winterbottom neu beschrieben., den Link dazu legen wir bei.
[Ichthyology • 2016] Trimma tevegae and T. caudomaculatum revisited and redescribed (Acanthopterygii, Gobiidae), with Descriptions of Three New similar Species from the western Pacific; Trimma burridgeae, T. hollemani & T. corerefum
Hierzu eine persönliche Nachricht von Richard Winterbootom an Andreas Völckers.
Also, note that these fishes swim in a 'head up' position – you almost never see them in the rotated position in the image you included (i.e. a 180 degree rotation of the published version).
Das ist eine sog Steher Grundel, man sieht sie nur Kopfhoch schwimmen, so gut wie niemals seitlich oder anders herum. Gibt es mehrere bei den Trimmas.
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Trimma ist eine Gattung sehr kleiner Fische aus der Familie der Grundeln (Gobiidae). Die über 80 Arten dieser Gattung leben versteckt in den Korallenriffen des tropischen Indopazifiks.
Diese kleinen Grundeln sollten nur mit kleinen Fischen vergesellschaftet werden.
Trotz ihrer sagenhaften Schnelligkeit werden sie sonst schnell zum Futter für grosse Fische. Ausserdem sind sie sehr scheu.
Richtig interessant sind sie zu beobachten, wenn nur ruhige Fische als Mitbewohner gewählt werden. Bitte nur paarweise oder in der Gruppe halten. Wir haben ein Exemplar erstehen können, nicht grösser als 1,5 cm.
Sie nahm sofort Futter an (Lobstereier, aber auch Artemia), und macht auch sonst einen sehr aufgeweckten Eindruck.
Diese und drei weitere Grundelarten stammen von Fauna Marin, die auf den Philippinen eine eigene Fangstation nach dem neuen Mac Standard aufgebaut haben.
Diese Grundelart wäre aufgrund ihres kleinen Schimmbedarfs und ihres Verhaltens ein optimales Tier für ein Nanobecken.
Wir gehen sogar davon aus, dass sie sich nur in kleinen Behältnissen und mit nicht grossen Fischen optimal und natürlich verhalten.
Männchen haben eine lang ausgezogende Rückenflosse und verteidigen ein Revier, daher vorsicht bei der Vergesellschaftung von mehreren männlichen Tieren.
Die Grundel wurde 2016 von R. Winterbottom neu beschrieben., den Link dazu legen wir bei.
[Ichthyology • 2016] Trimma tevegae and T. caudomaculatum revisited and redescribed (Acanthopterygii, Gobiidae), with Descriptions of Three New similar Species from the western Pacific; Trimma burridgeae, T. hollemani & T. corerefum
Hierzu eine persönliche Nachricht von Richard Winterbootom an Andreas Völckers.
Also, note that these fishes swim in a 'head up' position – you almost never see them in the rotated position in the image you included (i.e. a 180 degree rotation of the published version).
Das ist eine sog Steher Grundel, man sieht sie nur Kopfhoch schwimmen, so gut wie niemals seitlich oder anders herum. Gibt es mehrere bei den Trimmas.
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Mark V. Erdmann (Conservation International Advertisement), Indonesien