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Trimma striatum Kopfstreifengrundel

Trimma striatum wird umgangssprachlich oft als Kopfstreifengrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber robertbaur

Trimma striatum © by picture-worl.org




Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
367 
AphiaID:
312026 
Wissenschaftlich:
Trimma striatum 
Umgangssprachlich:
Kopfstreifengrundel 
Englisch:
Stripehead Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Trimma (Gattung) > striatum (Art) 
Erstbestimmung:
(Herre, ), 1945 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Australien, Banggai-Inseln, Fidschi, Great Barrier Riff, Indonesien, Indopazifik, Komodo, Malediven, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Sumatra, West-Pazifik 
Größe:
2 cm - 3 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Invertebraten (Wirbellose), Lobstereier, Staubfutter, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 50 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2004-08-31 22:23:42 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Trimma striatum sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Trimma striatum interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Trimma striatum bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Herre, 1945)

Eine sehr selten in den Handel kommende Art. Diese Grundeln sollten nur mit kleinen Fischen vergesellschaftet werden.
Trotz ihrer sagenhaften Schnelligkeit werden sie sonst schnell zum Futter für große Fische. Ausserdem sind sie sehr scheu.

Richtig interessant sind sie zu beobachten, wenn nur ruhige Fische als Mitbewohner gewählt werden. Bitte nur paarweise oder in der Gruppe halten.

Interessant ist ihr Verhalten, sie kleben sozusagen kopfüber unter Steilwänden.
Sie nahmen sofort Futter auf, (Lobstereier, aber auch Artemia) und machen auch sonst einen sehr aufgeweckten Eindruck.

Diese Grundelart wäre aufgrund ihres Schimmraumes und ihres Verhaltens ein optimales Tier für ein Nanobecken.
Wir gehen sogar davon aus, dass sie sich nur in kleinen Behältnissen und mit nicht grossen Fischen optimal und natürlich verhalten.

Synonyme:
Coronogobius striatus Herre, 1945
Trimma striata (Herre, 1945)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus) > Trimma striatum (Species)

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Trimma striatum © by picture-worl.org
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Trimma striatum © by picture-worl.org
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Trimma striata Copyright Henning Wiese
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Trimma striata - Kopfstreifengrundel  - Copyright by Michael Mrutzek
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Erfahrungsaustausch

am 05.09.13#2
Ich habe 3 dieser Grundeln in einem 100x50x50 Becken, zusammen mit einem Anemonenfischpärchen, einem Kauderni und anderen kleinen Grundeln.
bei mir leben sie überhaupt nicht versteckt, sondern hängen gut sichtbar unter den Steinvorsprüngen. Wenns Futter gibt (Frost und Trocken) kommen sie blitzschnell hervorgeschossen und schwimmen 'lauernd' auf der Stelle.
Wunderschöne Tiere, die man unbedingt als kleine Gruppe halten sollte.
Und sie werden gute 3cm, wenn nicht sogar noch ein bisschen größer :)
am 07.11.07#1
Sehr versteckt lebende Grundel. Pflegeleicht. Laicht in meinem Becken .
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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