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Gobius paganellus Felsen-Grundel

Gobius paganellus wird umgangssprachlich oft als Felsen-Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3118 
AphiaID:
126893 
Wissenschaftlich:
Gobius paganellus 
Umgangssprachlich:
Felsen-Grundel 
Englisch:
Rock Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Gobius (Gattung) > paganellus (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Adria (Mittelmeer), Ägypten, Algerien, Angola, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Indischer Ozean, Isle of Man, Israel, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Madeira, Marokko, Mittelmeer, Ost-Atlantik, Portugal, Rotes Meer, Russland, Schwarzes Meer, Senegal, Spanien, Straße von Gibralta, Tunesien, West Sahara 
Meerestiefe:
0 - 15 Meter 
Größe:
10 cm - 12 cm 
Temperatur:
8°C - 25°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Frostfutter (große Sorten), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-08-31 17:30:01 

Haltungsinformationen

Gobius paganellus Linnaeus, 1758

Auf der ersten Rückenflosse sind zwei horizontale Streifen aus Melanophoren ausgebildet und jeweils ein horizontaler Streifen auf der zweiten Rückenflosse und der Afterflosse.

Die Felsen-Grundel lebt überwiegend marine, kann aber in Bereiche mit Süßwasser gelangen. Adulte Tiere kommen in Gezeitenpools unter Steinen und an geschützten felsigen Ufern mit viel Bewuchs vor.

Sie ernähren sich von kleinen Krustentieren, wie Amphipoden, Isopoden, kleinen Krabben und Borstenwürmern. Diese Grundeln sind ovipar. Der Laich wird zu mehreren tausend Stück an die Unterseite von Steinen, Muscheln, Polychaetenröhren oder Ciona-Röhren (Seescheiden) befestigt.

Das Männchen bewacht den Laich unter Steinen oder in leeren Muschelschalen, bis die Larven schlüpfen. Die Larven bleiben in der Nähe des Substrats, bis sie das kryptobenthische Verhalten der Erwachsenen annehmen.

Gobius paganellus kann ein Alter von bis zu zehn Jahren erreichen.

Synonyme:
Bathygobius paganellus (Linnaeus, 1758)
Gobius albosignatus Kessler, 1874
Gobius bicolor Gmelin, 1789
Gobius capito Valenciennes, 1837
Gobius capitonellus Kessler, 1874
Gobius punctipinnis Canestrini, 1862

Unterart (1):
Subspecies Gobius paganellus auratus Risso, 1810 accepted as Gobius auratus Risso, 1810

Bilder

Allgemein

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