Fauna Marin GmbHAquafairMrutzek MeeresaquaristikAQZENOKölle Zoo Aquaristik

Koumansetta hectori Hector´s Grundel

Koumansetta hectori wird umgangssprachlich oft als Hector´s Grundel bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
419 
Wissenschaftlich:
Koumansetta hectori 
Umgangssprachlich:
Hector´s Grundel 
Englisch:
Hector´s goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Koumansetta (Gattung) > hectori (Art) 
Erstbestimmung:
Smith, 1957 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanensee, Brunei Darussalam, Chagos-Archipel, Indonesien, Indopazifik, Japan, Jordanien, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Palau, Philippinen, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Seychellen, Taiwan, Tansania, Wake-Atoll, West-Pazifik 
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Größe:
5 cm - 8 cm 
Temperatur:
20°C - 30°C 
Futter:
Algen, Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Austerneier, Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischeier, Flockenfutter, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Futtergranulat, Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Lebendfutter, Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Plankton, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-03-13 11:34:16 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Koumansetta hectori sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Koumansetta hectori interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Koumansetta hectori bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Koumansetta hectori (Smith, 1957)

Lange Zeit wurde das Tier unter dem Namen Amblygobius rainfordi geführt, nun wurde diese Art neu geordnet und hat einen neuen Namen bekommen.
Vermutlich, weil sie mit den anderen Baggergrundeln der Gattung Amblygobius doch eher wenig gemein hat.

Allgemeines zur Haltung:
Eine Grundel, die nach der Eingewöhnung und bei ordentlichem Algenbewuchs im gut eingefahrenen Becken grundsätzlich schon haltbar ist.
Man sollte aber auf schnelle und rabiate Tiere verzichten.

Futter: Viele Tiere sieht man mit eingefallenen Bäuchen, was man nur mit genügend Algenaufwuchs verhindern kann.
Zusatzfutter (Frostfutter oder gar Flockenfutter) wird in der Regel so gut wie nicht angenommen, zumindest sind uns keine Fälle bekannt.

Ein transportempfindliches Tier, das sich dann aber schnell einlebt.

Synonym: Amblygobius hectori

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Koumansetta (Genus)



Bilder

Allgemein

1
1
1
1
1
1
1
1
1
1

Haltungserfahrung von Benutzern

Xur am 12.03.18#9
Pflege seit einigen Wochen eine dieser schönen Grundeln in meinem Nano Cub und bin begeistert!
Nach ein paar Tagen der Scheu zeigt sie sich nun fast den ganzen Tag im ganzen Becken und durchkaut fleißig den Bodengrund. Auch bei Bewegungen außerhalb des Beckens zieht sie sich nicht sofort zurück.

Bei mir ging sie sofort an alle Futtersorten, wobei es bei mir sogar so ist, dass sie die Trockenfuttersorten den gefrorenen Futtersorten vorzieht.

Ich würde mir beim Kauf allerdings zeigen lassen ob die Grundel generell frisst und erfragen wie lange sie schon dort ist, um das Risiko zu minimieren.
Kazariel am 12.12.14#8
Pflege seit einiger Zeit so eine Grundel in einem 120er Becken, in dem sonst nur ein Blenny untergebracht ist.

Man sieht den kleinen Kerl eigentlich die ganze Zeit.

Futtertechnich ist er bei mir sehr unkompliziert. Baggert regelmäßig den Sand durch, nimmt aber auch jegliche Art von Frostfutter, die klein genug ist um in seine Schnute zu passen. Dies nimmt er entweder vom Bodengrund auf, oder fängt es sich im freien Wasser. Bei weitem nicht so geschickt, wie der Blenny, aber er ist nach dem Füttern immer deutlich "gefüllt" ;)
Snick am 22.08.14#7
Hatte diese Grundel von einem anderen Aquarianer erhalten, weil diese von einem Barsch terrorisiert wurde. Bei mir war sie überhaupt nicht schreckhaft und richtig sozial zu anderen Fischen. Sie adoptierte zum Beispiel sofort einen kleinen Ecsenius Stigmatura als dieser neu in mein Becken eingebracht wurde. Die beiden waren ein tolles Team bis ich die Grundel eines morgens Tod vorm Becken auffand. Jede Hilfe kam zu spät... :(

Fraß alle Futtersorten von Frost- bis Trockenfutter. Half ebenso Algen und Cyanos zu dezimieren. Ich fand den Fisch toll.
9 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Koumansetta hectori

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Koumansetta hectori