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Koumansetta rainfordi Rainfords Grundel

Koumansetta rainfordi wird umgangssprachlich oft als Rainfords Grundel bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
416 
Wissenschaftlich:
Koumansetta rainfordi 
Umgangssprachlich:
Rainfords Grundel 
Englisch:
Old glory, Orange-striped Goby, Rainford's Goby, Red-striped Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Koumansetta (Gattung) > rainfordi (Art) 
Erstbestimmung:
Whitley, 1940 
Vorkommen:
Admiralitätsinseln, Australien, Bali, Banggai-Inseln, China, Fidschi, Flores, Great Barrier Riff, Indonesien, Indopazifik, Japan, Lombok, Malaysia, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Raja Ampat, Salomon-Inseln, Spratly-Inseln, Sulawesi, Taiwan, Timor-Leste, Togian-Inseln, Tonga, Vanuatu, Vietnam 
Meerestiefe:
2 - 30 Meter 
Größe:
6 cm - 8 cm 
Temperatur:
22°C - 30°C 
Futter:
Algen, Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (kleine Sorten), Lobstereier, Plankton, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-07-11 12:40:28 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Koumansetta rainfordi sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Koumansetta rainfordi interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Koumansetta rainfordi bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Koumansetta rainfordi Whitley, 1940

Lange Zeit wurde das Tier unter dem Namen Amblygobius rainfordi geführt, nun wurde diese Art neu geordnet und hat einen neuen Namen bekommen.

Vermutlich weil sie mit den anderen Baggergrundeln der Gattung Amblygobius doch eher wenig gemein hat.

Allgemeines zur Haltung:
Eine Grundel, die nach der Eingewöhnung und bei ordentlichen Algenbewuchs im gut eingefahrenen Becken grundsätzlich schon haltbar ist.
Man sollte aber auf schnelle und rabiate Tiere verzichten.

Futter: Viele Tiere sieht man mit eingefallenen Bäuchen, was man nur mit genügend Algenaufwuchs verhindern kann.
Zusatzfutter (Frostfutter oder gar Flockenfutter) wird in der Regel so gut wie nicht angenommen, zumindest sind uns keine Fälle bekannt.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Koumansetta (Genus) > Koumansetta rainfordi (Species)

Stockliste




Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Lys am 20.10.18#14
Ich halte dieses tier bereits seit zwei monaten, und es hat sich sehr gut akklimatisiert. Ich halte "rainer" in einem 60 liter becken, mut zwei trimma grundeln. Ich finde er ist sehr gut für die beckengrösse geeignet, da es kein großartiger schwimmer ist, und auch sehr ruhig. Daher habe ich auch schon sorge wenn er mit den größeren tieren in meiner baldigen vergrößerung zusammengeführt wird. Aber jetzt mal zum verhalten: als ich den kleinen kaufte, hatte er bereits einen leicht eingefallenen bauch, doch ich schob es auf den stress im verkaufsbecken. Nach langer anpassungszeit, da mir dieses tier schon sehr filigran erschien. Als es erstmal drin war, huschte er (oder sie) schnell in eine höhle, welche auch heute als schlaf- und rückzugsort dient. Daher sind genügend dunkele höhlen oder spalten, am besten auf bodenhöhe ein MUSS. Ein paar stunden war er nicht zu sehen, und guckte dann nur mit dem kopf raus. Am nächsten morgen traute er sich dann auch schon raus, und beobachte die zwei trimma grundeln. Für das frofu Interessierte er sich nicht. Tage später fraß er immernoch nicht und der bauch war sehr eingefallen. Dann fütterte ich mit lebend artemia und er fraß ein-zwei. An dem tag war wie "ein Schalter" umgeknippst, da er anfing sand zu filtern und fadenalgen zu fressen, was mittlerweile zu seinem hauptfutter ist. Er geht immernoch nicht an frostfutter, vielleicht weil er jetzt auch ausreichend andres futter hat. Dennoch sind fadenalgen, lebendfutter und ein guter sand MUSS, da er sonst elendig verhungert...
vsNano am 11.07.17#13
Habe zwei dieser schönen Grundeln für mein 60L strukturiertes Nano erworben, die größere jagte die etwas kleinere anfangs und ist dann allerdings später gestorben.(trotz häufiger Artemienfütterung magerte der "Jäger" zunehmend ab) Danach begann sich die kleinere zu erholen und ist nun ausgewachsen mit gut gefülltem Bauch. Sie wohnt mit einer Feuerschwanzgrundel, einer Okinawegrundel, einer Weißbandputzergarnele und einem Pärchen Boxerkrabben friedlich zusammen. Abends wenn sich die Fische zur Ruhe begeben haben kommt noch aus der Höhle die Lanzenrundel mit ihrem Knallkrebs vor ihren "Bau" und spannen ab. Die Rainfordgrundel kaut bei uns auch den Sand durch und gewinnt offenbar dadurch weitere Nahrung. Imposant ist auch das Höhlenbauen für die Nachtruhe von Zeit zu Zeit an verschiedenen Orten. Ein prachtvoll farblich, firiedliches und nicht scheues Tier.
Alwe am 12.04.13#12
Sehr friedlich, frisst problemlos Frostfutter (artemia).Zupft sonst an den Aufwuchsalgen oder selten am Grund. Anderes Futter wie Flocken oder Granulat wird nicht angenommen. Freischwimmend im Becken (80 ltr). Bis jetzt vollkommen problemlos, verträgt sich mit den kleineren Grundeln.
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