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Flabelligobius sp. Grundel

Flabelligobius sp. wird umgangssprachlich oft als Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
1197 
Wissenschaftlich:
Flabelligobius sp. 
Umgangssprachlich:
Grundel 
Englisch:
Black sailfin goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Flabelligobius (Gattung) > sp. (Art) 
Vorkommen:
Japan 
Größe:
bis zu 7cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2005-07-12 16:10:39 

Haltungsinformationen

Diese Grundel wird selten in die USA importiert. Ich persönlich habe nur 3 Exemplare dieser Art gesehen.
Eins davon bekam ich vor 2 Monaten für mein Aquarium.
Es ist eine sehr schöne, aber scheue Grundel. Bei mir ist sie mit der "red-banded shrimp goby" vergesellschaftet (leider kenne ich die genaue Art nicht).
Ich habe sie niemals etwas anderes als Lebendfutter (Codepods aus dem Sandbett) fressen gesehen.
Die aufgenommene Beute ist deutlich größer als die der Leierfische.
Bisher gab es keinerlei Probleme mit Krankheiten, allerdings war keiner meiner Fische in den letzten zwei Jahren krank.
Die Grundel ist sehr scheu
und scheint keine Beleuchtung zu benötigen. Mein Aquarium hat auf 1.700 Liter und 2,50 Meter Länge 3*400 Watt und 2*250 Watt MH.
Hier habe ich die Grundel niemals während des Tages gesehen.
Sie kommt nur abends und nachts aus ihrer Höhle.
Nach meinen Beobachtungen würde ich folgendes empfehlen:
1. Die Grundel sollte wie ein Leierfisch behandelt werden. Insbesondere muß eine Menge an Lebendfutter sichergestellt sein, damit sie wächst und gedeiht.
2. Agressive Fische im selben Aquarium sollten vermieden werden.
3. Über dem Boden sollte eine geringe Wasserbewegung vorherrschen, da die Flossen keine starke Strömung vertragen.
4. Geringe Beleuchtung
Eventuell kann die Grundel zur Frostfutteraufnahme gebracht werden.

Sie besitzt ein sehr großes Maul und sollte daher leicht größere Stücke des Frostfutters schlucken können.
Bei weiteren Fragen bitte ich um darum, mich direkt unter mnguyen@stx.rr.com zu kontaktieren.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Benjamin am 02.07.07#3
Hatte mal zwei dieser wunderschönen Grundeln , die mir damals übrigens als Schleimfische verkauft wurden , ca. zwei Monate in Pflege . Da ich hier ( im Meerwasserlexikon ) dafür bekannt bin , nicht nur pralerisch über vermeintliche Haltungserfolge zu berichten , sondern schon öfter auch über Mißerfolge meinerseits berichtet habe , auch um andere Aquarianer vielleicht vor ähnlichen Erfahrungen zu bewaren und auch evtl. Tiere vor der Kaufwut so mancher Mithobbyisten zu schützen , möchte ich hier mal über ein technisches Ausstattungsmerkmal sprechen , das schon mehr Fischen in meinen Aquarien das Leben gekostet hat , als durch Krankheit oder Altersschwäche , nämlich den Filtereinlaufschacht . Auch ein Flabelligobius sp. verlor ich durch den Fltereinlaufschacht wobei ich nicht der Meinung bin das Er über dan Filterkamm gesprungen ist , sondern viel mehr einfach mit dem Wasserstrom durch die Lücken des Kammes geschwommen ist . Ich habe lange herum experimentiert wie ich diese ungewollte Fischfalle entschärfen kann und habe mir seit 1,5 Jahren ein PVC -Dachrinnenabdeckgitter zugelegt , das ich baldachinartig über den Filtereinlaufschacht festklemme .Den Filterkamm habe ich seit dem abgebaut . Der Vorteil neben Verhinderung von Fischverlust ist auch das sich das Gitter wesentlich besser sauber halten läßt und der Wasserablauf besser von statten geht . Einschränken möchte ich hier aber das für sehr kleine Fischarten ( Flabelligobius , Eviota , Trimma etc. ) trotzdem die Maschen des Gitters zu groß sind , und die Gefahr besteht das Sie auf der Filterwatte landen . Nun zurück zu Flabelligobius sp. : " Diese sehr interressante Grundelart ist nichts für Gesellschaftsbecken mit robusten Fischen , eher etwas für das kleine Artbecken oder Nanoaqarium . Nimmt meiner Meinung nach nur Lebend - oder Frostfutter und sollte auf keinen Fall in neu eingerichtete Becken gesetzt werden , da Sie dort nicht genügent Kleinstkrebse findet und dann sehr schnell abmagert . "
robertbaur am 22.10.05#2
Unter dem Link von Peter Schmiedels Homepage www.reefsafe.de findet man einen äußerst lesenswerten Bericht zur Haltung dieser seltenen Grundelart.
Minh Nguyen am 09.02.05#1
This is a Shrimp goby that rarely get import to the US. I have only seen three of these gobies in person. I got one in my tank for the last 2+ months. He is a very beautiful Goby but very shy. I got him to pair with a red-banded shrimp goby (I don’t know the name). I have never seen him eat anything but live food, pods in the sand bed. He consumes preys are significantly larger than those Mandarin Dragonet would eat. I did not have any problem with disease with this fish, however, none of my fish got sick over the last two plus years.
This goby is very shy and seem to require subdue lighting. My tank is a 450 g, 8 foot long tank that have 3X400 MH and 2X250 MH. I never see him out during the day. He only comes out of his hole in the evening and night.
From my observation, I would recommend the following:
1. Treat this goby like one would a Mandarin. Make sure that he has plenty of live food to hung and thrive.
2. Avoid aggressive fish in this tank
3. Slow moving water near the bottom because his fins cannot tolerate very much current at all.
4. Low light
One maybe able to train him to eat frozen food. He does have a very large mouth, so he should be much easier to swallow larger prey of frozen food. Any specific question, please email me directly at mnguyen@stx.rr.com.


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