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Valenciennea helsdingenii Grundel

Valenciennea helsdingenii wird umgangssprachlich oft als Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2621 
Wissenschaftlich:
Valenciennea helsdingenii 
Umgangssprachlich:
Grundel 
Englisch:
Twostripe goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Valenciennea (Gattung) > helsdingenii (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, ), 1858 
Vorkommen:
Arabisches Meer, Australien, Banggai-Inseln, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Indonesien, Indopazifik, Japan, Jemen, Kokos-Keelinginseln, Komodo, La Réunion, Malediven, Marquesas-Inseln, Mauritius, Mosambik, Ost-Afrika, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Saudi-Arabien, Seychellen, Süd-Afrika, Sumatra, Taiwan, Weihnachtsinsel , West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 45 Meter 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-02-23 19:46:04 

Haltungsinformationen

Die folgenden Informationen zu dem Tier kommen freundlicherweise von Joachim Baar.

Ich habe diese Grundel vor gut 1 Jahr als "Paar" gekauft, bzw. wurden sie mir als Paar verkauft.
Ich vermute allerdings, dass sie gleichgeschlechtlich waren, da eine von Beiden mehrmals herausgesprungen war (trotz Abdeckung), oder im Überlaufschacht landete.

(Bleeker, 1858)

Eines Tages fand ich sie dann, allerdings zu spät, wieder, sie war bereits vertrocknet.
Eine Paarhaltung kann ich also nicht unbedingt empfehlen, auch wenn ich dieses sonst immer anstrebe.
Ansonsten ist diese Grundel sehr pflegeleicht, sie frisst Flockenfutter wie auch Frostfutter (Artemien / Mysis u.s.w.).
Den Sand, den sie ins Maul aufnimmt, lässt sie auch bodennah, d.h. in etwa 5 - 8 cm Höhe wieder fallen. Somit schüttet sie auch nicht gleich die Korallen zu. Sie sucht sich eine Schlafhöhle im / unter dem Riff, gräbt sich dabei aber nicht komplett im Sand ein.

Hinweis: Sehr oft verhungern Grundeln in unseren Meerwasseraquarien, je mehr die Tiere baggern, umso mehr Energie verlieren sie und so kann ein Teufelskreis entstehen, der im ersten Schritt zu einem heftigen Verdrängungswettbewerb einen eigentlich gut eingespielten Paar kommt (es ist nicht genug Futter für beide Tiere im Becken vorhanden) und zuletzt wird die verbleibende Grundel immer dünner und dünner.

Lösung: Es ist sinnvoll, die Grundeln zum einen mit Frostfutter direkt zu versorgen, indem das Futter direkt vor den Eingang der gebauten Höhle gebracht wird, nachdem der restliche Besatz satt gefüttert wurde.
Zusätzlich sollte über die ganze in Frage kommende Baggerfläche für die Grundel ein zusätzliches Futter, z.B. Futtergranulat oder Futtertabletten eingebracht werden, damit die Grundeln beim Baggern auf tatsächlich Futter aufnehmen können.


Synonyme:
Calleleotris helsdingenii (Bleeker, 1858)
Eleotriodes helsdingeni Bleeker, 1858
Eleotriodes helsdingenii Bleeker, 1858
Valenciennea helsdingeni (Bleeker, 1858)
Valenciennesia helsdingenii (Bleeker, 1858)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Gobioidei (Suborder) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Valenciennea (Genus) > Valenciennea helsdingenii (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (en)
  2. WoRMS (en)



Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

niclash am 18.01.09#1
ich besitze jetzt seit etwa 2 Wochen eines dieser Exemplare in meinen Becken wirkt sie wie ein Seeungeheuer, weil sie mit ihren 17 Zentimetern jetzt schon riesig gegen meinen Doc, Zwergkaiser und den lippfisch ist, die bis jetzt immer die größten in dem Becken waren. Ich habe mich für diese Grundel entschieden, weil meine alte die um einiges kleiner war von meiner anderen Grundel und ihrem symbiose Knallkrebs in die Falle gelockt wurde,... was bei diesem Riesen aber nicht passieren kann,...
Sie hält den Sand schön sauber und versteht sich auch gut mit allen anderen Fischen und Wirbellosen und ist auch beim fressen überhaupt nicht anspruchsvoll,...
Wer aber ein offenes Becken besitzt sollte sich diesen Fisch nicht anschaffen, da er wirklich relativ hoch springen kann und das tut er auch gerne besonders wenn er sich erchreckt oder man im aquarium rumhandtieren muss va. gößere Exemplare hätten kein Problem aus einem Becken mit einem erhöhten Rand zu springen!


1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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