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Valenciennea longipinnis Grundel

Valenciennea longipinnis wird umgangssprachlich oft als Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 350 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2596 
Wissenschaftlich:
Valenciennea longipinnis 
Umgangssprachlich:
Grundel 
Englisch:
Long-finned goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Valenciennea (Gattung) > longipinnis (Art) 
Erstbestimmung:
(Lay & Bennett, 1839) 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, China, Fidschi, Indonesien, Indopazifik, Japan, Komodo, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Ryūkyū-Inseln, Sumatra, Taiwan, Tonga, Vanuatu, Vietnam, West-Pazifik 
Meerestiefe:
2 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 18cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (kleine Sorten), Futtergranulat, Futtertabletten, Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 350 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-09-04 07:46:25 

Haltungsinformationen

(Lay & Bennett, 1839)

Folgende Infos kommen freundlicherweise von Ruedi Furter, Swissaquaristik Schweiz.

Informationen habe ich noch nicht viele, nur dass ich keine Geschlechtsunterschiede ausmachen kann.
Die beiden Tiere verstehen sich sehr gut und waren problemlos in der Eingewöhnung.
Ich bekam sie von DeJong, also ich weiss nicht, wie lange sie schon in Europa waren.

Sind jedenfalls sehr schöne Grundeln und vom Verhalten her, sehr den Puellaris ähnlich, also sie kauen den Kies dort, wo er aufgenommen wird, und schwimmen nicht mit vollem Mund umher, wie dies die Strigatas gerne tun.

Sind natürlich auf relativ feinen Sand (Körnung bis ca 2 mm) angewiesen.
Fressen gerne auch Flocken (bei uns GVG marin mix von Sera), Granulat (EPAC ALFA) und natürlich verschmähen sie auch gefrostetes Futter nicht.
Hinweis: Sehr oft verhungern Grundeln in unseren Meerwasseraquarien, je mehr die Tiere baggern, umso mehr Energie verlieren sie und so kann ein Teufelskreis entstehen, der im ersten Schritt zu einem heftigen Verdrängungswettbewerb einen eigentlich gut eingespielten Paar kommt (es ist nicht genug Futter für beide Tiere im Becken vorhanden) und zuletzt wird die verbleibende Grundel immer dünner und dünner.

Lösung: Es ist sinnvoll, die Grundeln zum einen mit Frostfutter direkt zu versorgen, indem das Futter direkt vor den Eingang der gebauten Höhle gebracht wird, nachdem der restliche Besatz satt gefüttert wurde.
Zusätzlich sollte über die ganze in Frage kommende Baggerfläche für die Grundel ein zusätzliches Futter, z.B. Futtergranulat oder Futtertabletten eingebracht werden, damit die Grundeln beim Baggern auf tatsächlich Futter aufnehmen können.

Synonyme:
Calleleotris longipinnis (Lay & Bennett, 1839)
Eleotriodes longipinnis (Lay & Bennett, 1839)
Eleotris ikeineur Montrouzier, 1857
Eleotris lineatooculatus Kner, 1867
Eleotris lineooculatus Kner, 1867
Eleotris longipinnis Lay & Bennett, 1839
Eleotris taeniura MacLeay, 1881
Valencienea longipinnis (Lay & Bennett, 1839)
Valencienna longipinnis (Lay & Bennett, 1839)
Valenciennae longipinnis (Lay & Bennett, 1839)
Valenciennea longispinnis (Lay & Bennett, 1839)

Synonyme: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobioidei (Suborder) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Valenciennea (Genus) > Valenciennea longipinnis (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (en)

Stockliste




Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

snblau am 03.09.17#1
Halte 2 Tiere seit etwa 5 Monaten. Geschlechtsunterschiede sind nicht auszumachen, es gibt aber kaum Streitereien zwischen den beiden Tieren. Auch gegen andere Fische absolut friedlich. Bei mir frisst zumindest ein Tier kein Flockenfutter, Granulat etc.. Bevor ich das bemerkt habe, war dieses Tiere bereits stark abgemagert.
Forstfutter dagegen wird gierig gefressen: Artemia, Mysis, rote Mückenlarven. Auch sollte man die Tiere wohl besser zweimal am Tag füttern. Mit einer Pipette wird das Frostfutter Richtung Sandboden gedrückt. So hat sich auch das schwächere Tier wieder gut erholt.
Die beiden baggern fleißig im Sand herum, dieser wird durch die Kiemendeckel ausgestoßen, dabei bleiben die Fische am Boden, sodass Korallen nicht beeinträchtigt werden. MIttlerweile sind die beiden auch nicht mehr scheu, sondern baggern den ganzen lieben langen Tag den Boden durch.
Alles in allem sehr empfehlenswert!
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