Haltungsinformationen
Stonogobiops xanthorhinicus, Hoese & Randall, 1982
Die Stonogobiops Grundeln leben in Symbiose mit der Knallkrebsart Alpheus und sind anfangs sehr scheu und schreckhaft. Ihr Verhalten ändert sich jedoch, wenn keine zu hektischen Fische mit im Aquarium gepflegt werden. Empfohlen wird die Paarhaltung zusammen mit einem Knallkrebs. Der Knallkrebs ist für die Anlage und den kontinuierlichen Ausbau der gemeinsamen Wohnröhre (n) verantwortlich, die Grundeln behalten derweil achtsam die Umgebung des Baues im Blick, um möglichst rechtzeitig vor einem vermeintlichen Räuber warnen zu können.
In einem solchen Fall verschwinden die Grundeln mit dem Krebs, der selber nicht gut sehen kann, blitzschnell in dem Bau.
Eingewöhnung
Zur Eingewöhnung der Grundel sollte diese in einem Quarantänebecken an das vorhandene Futter gewöhnt werden. Die Fütterung sollte anfangs mehrmals täglich erfolgen und kann dann auf 2-3x pro Tag reduziert werden. Gute Ergebnisse bei der Fütterung wurden mit einer Pipette aus Acryl (6 mm) mit Frostfutter erzielt, indem das Futter vor die Höhle gelegt wird. Bei der Auswahl des Futters sind die Stonogobiops nicht sehr wählerisch. Zur Überführung der Grundel in das Schaubecken sollte eine vorbereitete Höhle zur Verfügung stehen und mittels einem PVC-Rohr in die Richtung der Höhle leiten. Von Vorteil ist, wenn der Knallkrebs als erstes in die Höhle einzieht.
Damit der Knallkrebs eine passende Höhle bauen kann, sollte der Bodengrund stellenweise mindestens 5-6 cm hoch sein und auch passendes Baumaterial zur Verfügung haben - Korallenbruch von mindestens 2-5 cm.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Vergesellschaftung / Symbiose
In der Fachliteratur steht geschrieben, dass sie mit Alpheus bellulus zusammenleben. Wir können dieser Aussage nicht folgen, Alpheus randalli ist der bessere Partner, so zumindest unserer Erfahrung nach. Bei der Pflege im Aquarium sollte immer die paarweise Haltung bevorzugt werden. Des weiteren sollte ein kleines Aquarium für die scheuen Grundeln zur Verfügung stehen, in dem auch keine größeren oder hektischen Fische vorhanden sind. Im Riffaquarium nicht optimal haltbar, da die scheue Grundel nicht oft vor der Höhle zu sehen sein wird und damit auch nicht genügend Futter aufnehmen kann.
Ein optischer Geschlechtsunterschied ist nicht bekannt.
Die Grundeln können zusammen mit zartem Fischbesatz gut gepflegt werden und der Pfleger wird damit belohnt, dass die Grundeln sehr oft vor der Höhle zu sehen sind. Als Besatz werden kleine ruhige Bewohner empfohlen - Seenadeln, Elacatinus, Eviota, Trimma, Koumansetta, Synchiropus und kleinen Garnelen-Arten.
Bei Ecsenius-Arten, Riffbarschen oder Lippfischen jeder Art und natürlich jeder größeren Art von Fischen ist dies nicht gewährleistet.
Für weitere Haltungserfahrungen zur Vergesellschaftung wären wir sehr dankbar.
Verhalten
Hat die eingewöhnte Grundel eine Höhle bezogen und kommt nicht aus der Höhle raus, dann kann das mit der Beckenbesatzung zusammen hängen oder bei Paarhaltung bewacht das Männchen das Gelege gerade.
Nachzuchtinformationen:
Die Stonogobiops sind Höhlenbrüter und das Gelege wird vom Männchen bewacht.
Für Stonogobiops yasha gibt es bereits Nachzuchten - siehe Beschreibung dort.
Verwechselungsgefahr
Stonogobiops nematodes sieht gleich aus, hat jedoch eine Lanzenrückenflosse.
Sie sind selten im Handel erhältlich.
Synonym: Stonogobiops xanthorhinica Hoese & Randall, 1982
Die Stonogobiops Grundeln leben in Symbiose mit der Knallkrebsart Alpheus und sind anfangs sehr scheu und schreckhaft. Ihr Verhalten ändert sich jedoch, wenn keine zu hektischen Fische mit im Aquarium gepflegt werden. Empfohlen wird die Paarhaltung zusammen mit einem Knallkrebs. Der Knallkrebs ist für die Anlage und den kontinuierlichen Ausbau der gemeinsamen Wohnröhre (n) verantwortlich, die Grundeln behalten derweil achtsam die Umgebung des Baues im Blick, um möglichst rechtzeitig vor einem vermeintlichen Räuber warnen zu können.
In einem solchen Fall verschwinden die Grundeln mit dem Krebs, der selber nicht gut sehen kann, blitzschnell in dem Bau.
Eingewöhnung
Zur Eingewöhnung der Grundel sollte diese in einem Quarantänebecken an das vorhandene Futter gewöhnt werden. Die Fütterung sollte anfangs mehrmals täglich erfolgen und kann dann auf 2-3x pro Tag reduziert werden. Gute Ergebnisse bei der Fütterung wurden mit einer Pipette aus Acryl (6 mm) mit Frostfutter erzielt, indem das Futter vor die Höhle gelegt wird. Bei der Auswahl des Futters sind die Stonogobiops nicht sehr wählerisch. Zur Überführung der Grundel in das Schaubecken sollte eine vorbereitete Höhle zur Verfügung stehen und mittels einem PVC-Rohr in die Richtung der Höhle leiten. Von Vorteil ist, wenn der Knallkrebs als erstes in die Höhle einzieht.
Damit der Knallkrebs eine passende Höhle bauen kann, sollte der Bodengrund stellenweise mindestens 5-6 cm hoch sein und auch passendes Baumaterial zur Verfügung haben - Korallenbruch von mindestens 2-5 cm.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Vergesellschaftung / Symbiose
In der Fachliteratur steht geschrieben, dass sie mit Alpheus bellulus zusammenleben. Wir können dieser Aussage nicht folgen, Alpheus randalli ist der bessere Partner, so zumindest unserer Erfahrung nach. Bei der Pflege im Aquarium sollte immer die paarweise Haltung bevorzugt werden. Des weiteren sollte ein kleines Aquarium für die scheuen Grundeln zur Verfügung stehen, in dem auch keine größeren oder hektischen Fische vorhanden sind. Im Riffaquarium nicht optimal haltbar, da die scheue Grundel nicht oft vor der Höhle zu sehen sein wird und damit auch nicht genügend Futter aufnehmen kann.
Ein optischer Geschlechtsunterschied ist nicht bekannt.
Die Grundeln können zusammen mit zartem Fischbesatz gut gepflegt werden und der Pfleger wird damit belohnt, dass die Grundeln sehr oft vor der Höhle zu sehen sind. Als Besatz werden kleine ruhige Bewohner empfohlen - Seenadeln, Elacatinus, Eviota, Trimma, Koumansetta, Synchiropus und kleinen Garnelen-Arten.
Bei Ecsenius-Arten, Riffbarschen oder Lippfischen jeder Art und natürlich jeder größeren Art von Fischen ist dies nicht gewährleistet.
Für weitere Haltungserfahrungen zur Vergesellschaftung wären wir sehr dankbar.
Verhalten
Hat die eingewöhnte Grundel eine Höhle bezogen und kommt nicht aus der Höhle raus, dann kann das mit der Beckenbesatzung zusammen hängen oder bei Paarhaltung bewacht das Männchen das Gelege gerade.
Nachzuchtinformationen:
Die Stonogobiops sind Höhlenbrüter und das Gelege wird vom Männchen bewacht.
Für Stonogobiops yasha gibt es bereits Nachzuchten - siehe Beschreibung dort.
Verwechselungsgefahr
Stonogobiops nematodes sieht gleich aus, hat jedoch eine Lanzenrückenflosse.
Sie sind selten im Handel erhältlich.
Synonym: Stonogobiops xanthorhinica Hoese & Randall, 1982






François Libert, Frankreich

