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Stonogobiops yasha Yasha Grundel

Stonogobiops yasha wird umgangssprachlich oft als Yasha Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
371 
AphiaID:
279110 
Wissenschaftlich:
Stonogobiops yasha 
Umgangssprachlich:
Yasha Grundel 
Englisch:
Yasha Hase Shrimp 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Stonogobiops (Gattung) > yasha (Art) 
Erstbestimmung:
Yoshino & Shimada, 2001 
Vorkommen:
Indonesien, Japan, Mexiko (Ostpazifik), Neukaledonien, Palau, West-Pazifik 
Meerestiefe:
15 - 40 Meter 
Größe:
4 cm - 5 cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-23 14:05:25 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Stonogobiops yasha sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Stonogobiops yasha interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Stonogobiops yasha bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Yoshino & Shimada, 2001

Stonogobipos yasha ist eine sehr zarte und zum Teil eine eher scheue Grundel.
Das heißt im Umkehrschluss, dass man sie nicht wirklich gut in großen Aquarien mit schnellen und großen Fischen pflegen sollte.
Sie sind sonst kaum zu sehen, verstecken sich überwiegend und kommen wirklich nur mal heraus, wenn es Futter gibt.
Gänzlich anderes in Aquarien mit zarten Fischbesatz, wo sie sich mit der Zeit auch mehr traut.

Sie müssen relativ viel zu fressen bekommen, (mehrmals am Tag), eine Umstellung auf Frostfutter ist auch ganz gut möglich.
Sind beim Futterangebot nicht sehr wählerisch, sie nehmen deshalb mit der Zeit auch andere Futtersorten an.
Sind an sich wenig empfindlich, was Krankheiten angeht.

Es versteht sich von selbst, dass man der Grundel auch einen geeigneten Krebs als Partner bieten muss. In dem Fall rät sich optimalerweise der Alpheus randalli an.
Noch viel besser ist es aber direkt zwei Grundeln und einen Krebs zu nehmen, sofern man sie als Paar bekommt.

Sollten bevorzugt in kleinen Behältnissen gepflegt werden denn sie gehen in einem großen Becken zu schnell unter.

Systematik
Überordnung: Stachelflosser (Acanthopterygii)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Grundelartige (Gobioidei)
Familie: Grundeln (Gobiidae)
Unterfamilie: Echte Grundeln (Gobiinae)
Gattung: Stonogobiops
Wissenschaftlicher Name
Stonogobiops
Polunin & Lubbock, 1977

Hinweis: Männchen haben einen dunklen Fleck im Bereich der Brustflosse


Godehard Kopp: Mein "Highlight": Stonogobiops yasha. Werden sehr selten importiert, m.M. eine wunderschöne "zarte" Grundel (2-3cm). Leben bei mir in einem ruhigen Extrabecken. Wären im großen Becken nur unter Stress, und würden sich im Riff verstecken. Ich kenne sie vom Tauchen, unglaublich scheu, und kommen zum Teil in großer Tiefe vor (ca.40 m) !

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Gobioidei (Suborder) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Stonogobiops (Genus) > Stonogobiops yasha (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (multi)
  2. Reefbuilders (en)



Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

siegi am 19.04.12#8
Hallo, ich pflege seit ca. 1/2Jahr eine yasha Grundel. Aber das Phänomen an der Sache ist: sie lebt mit einem Knalli und einer Cryptocentrus cinctus in einer Höhle. Die beiden grundverschiedenen Grundeln vertragen sich auch noch gut miteinander. Sie sind beide sofort beim Fressen da und bewachen die Höhle zusammen. Der Knalli ist ein Schlammsägekrebs. Er gräbt unaufhörlich und gestaltet das Nanobecken nach seinem Gusto. Mit diesen dreien leben ausserdem noch 2 Fahneschwanzgrundeln mit 2 Alpheus randalli und noch 6 verschiedenen Garnelen (Sexyschrimps, Amboinensis, Denbelius , Blaukörper-Stenopus und einer Mittelmeergarnele . Alles zusammen eine friedliche Gemeinschaft. Eine Hectory-Grundel ist auch noch mit von der Partie, sowie eine gelbe Krallengrundel(Okinawae)
siegi am 05.03.11#7
Servus beinand,
ich habe diese Grundel mit dem dazugehörigen Knallkrebs für mein Nanobecken (27 ltr.) erworben. Die ersten 6 Tage war nichts von den beiden zusehen. Dann kamen sie immer öfter heraus. Nachdem ich das Becken nochmals umräumen mußte, waren sie wieder 7 Tage verschwunden, daß ich schon befürchtete sie seien kaputt. Aber am 8. Tag siehe da, waren sie wieder da. Ansonsten ein herrlicher Fisch für ein Nano. Jetzt möchte ich ihnen zur Gesellschaft noch eine Stonogobiobs nematodes und Alpheus randalli dazu geben. Hoffentlich vertragen sich die Fische. Bei den Knallis habe ich keine Bedenken.
Annette am 04.02.11#6
Halte ein Pärchen in einem ruhigen Artenbecken, sind sehr neugierig und gehen an jegliche Art von Futter sehr schöne Tiere
8 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Stonogobiops yasha

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