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Navigobius vittatus Wurmgrundel, Pfeilgrundel

Navigobius vittatus wird umgangssprachlich oft als Wurmgrundel, Pfeilgrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
9934 
Wissenschaftlich:
Navigobius vittatus 
Umgangssprachlich:
Wurmgrundel, Pfeilgrundel 
Englisch:
Brunei Dartfish 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Navigobius (Gattung) > vittatus (Art) 
Vorkommen:
Borneo (Kalimantan), Brunei Darussalam, Endemische Art, Indonesien, Okinawa, Südchinesisches Meer 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 2,3cm 
Temperatur:
0°C - 27°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-12-08 16:39:00 

Haltungsinformationen

Allen, Erdmann & Cahyani, 2015
Navigobius vittatus ist die erste beschriebene Art der Gattung Navigobius, es folgen Navigobius dewa und Navigobius kaguya.
Navigobius vittatus gilt als endemische Art, bislang konnte sie nur in den Gewässern des Sultanats Brunei Darussalam / Borneo im Südostasien im Südchinesischen Meer entdeckt werden.

Bei dieser Art von Pfeilgrundel herrscht ein deutlicher Sexualdimorphismus vor, Männchen und Weibchen lassen sich u.a. an der unterschiedlichen Färbung gut unterscheiden, die Männchen zeigen eine hellere Färbung.
Einen deutlichen Unterschied machten die Geschlechtspapillen der Tiere aus, die Papillen der Männchen waren schlank und länglich, die Papillen der Weibchen hingegen deutlich robuster gerundet.

Die kleine Pfeilgrundel wurde in Gruppen von 10 bis zu Tieren, etwa 50 – 100 cm über Substrathanglagen mit Sand und Geröll im Bereich von 28 – 31 Metern Tiefe ausgemacht, hier herrschte eine kräftige Strömung vor.
Im Bereich von 20 – 25 Metern Tiefe gab es häufig kleinere Sprungschichten mit unterschiedlicher Salz- und Temperaturwerten, die den Grundel ein leichtes Auftauchen in bis zu 27 °Celsius warmes Wasser ermöglichten.

Die Tiere waren recht schreckhaft und verschwanden bei Annäherung der Taucher, auch mehrere Exemplare zusammen, in der gleichen Sandhöhle.

Ob diese zarten und prächtig gefärbten Tiere einmal in Riffaquarien ein gutes Zuhause finden werden, bleibt zunächst offen.

Anmerkung:
In den letzten Jahren wurden sehr viele kleine neue Arten entdeckt, Wissenschaftler sehen dies im Zusammenhang mit der extrem starken Befischung und dem damit verbundenen rückläufigen Räuberdruck durch große Meerestiere.

Systematik: Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Microdesmidae (Familie) > Navigobius (Gattung) > vittatus (Art)

Bilder

Männlich

1

Allgemein


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