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Tomiyamichthys praealta Partnergrundel

Tomiyamichthys praealta wird umgangssprachlich oft als Partnergrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 54 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12467 
AphiaID:
398655 
Wissenschaftlich:
Tomiyamichthys praealta 
Umgangssprachlich:
Partnergrundel 
Englisch:
Tall-fin Shrimp-goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Tomiyamichthys (Gattung) > praealta (Art) 
Erstbestimmung:
(Lachner & McKinney, ), 1981 
Vorkommen:
Indien, Indischer Ozean, Malediven, Mosambik, Ost-Afrika, Seychellen, Süd-Afrika, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
19 - 40 Meter 
Größe:
4 cm - 7 cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Detritus, Debris (totes organisches Material), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krustenanemonen, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 54 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-10-09 19:26:30 

Haltungsinformationen

Diese riffverbundene Partnergrundel lebt auf weißem, trümmerfreiem Sand symbiotisch mit den Knallkrebsen Alpheus ochrostriatus und Alpheus randalli lebt.

Die Symbiose zwischen der Grundel und dem Knallkrebsführt zu einer Win-Win-Situation, der Knallkrebs baut die gemeinsame Wohnhöhle kontinuierlich aus, die Grundel gibt dem Krebs durch bestimmte Bewegungen Signale, dass sich mögliche Fressfeinde nähern, so dass die Partner sich sehr schnell und gemeinsam in die Wohnhöhle zurückziehen können.
Der Knallkrebs, der ein geschickter Höhlenbauer ist, kann nicht gut sehen, hier hilft ihm die Grundel.
Die Grundel dagegen kann kann die Wohnhöhle, deren Schutz sie dringend gegen Fressfeinde benötigt, selber nicht gut graben, dies übernimmt der Alpheus-Krebs, eine perfekte Lebendgemeinschaft.

Die Angaben über das Vorkommen der Grundel sind möglicherweise lückenhaft und es ist gut vorstellbar, dass die Partnergrundel auch an anderen, bislang nicht aufgeführten Bereichen des Westlichen Indischen Ozeans vorkommt (der Ozean zwischen Indien und Afrika fällt viele Möglichkeiten bereit).

Es soll auch ein Foto der Grundel aus Indonesien geben, eine Verdriftung von Fischlarven ist "Gang und Gebe".

Es liegen derzeit keine Informationen über eine Haltung im Meerwasseraquarium vor, gleiches gilt für Importe dieser Lebensgemeinschaft.

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