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Halichoeres chrysus Kanarien-Lippfisch

Halichoeres chrysus wird umgangssprachlich oft als Kanarien-Lippfisch bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
210 
Wissenschaftlich:
Halichoeres chrysus 
Umgangssprachlich:
Kanarien-Lippfisch 
Englisch:
Canary wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Halichoeres (Gattung) > chrysus (Art) 
Erstbestimmung:
Randall, 1981 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Banggai-Inseln, Brunei Darussalam, Indien, Indischer Ozean, Java, Kiribati, Komodo, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Salomon-Inseln, Sulawesi, Taiwan, Tonga, Weihnachtsinsel , West-Pazifik 
Meerestiefe:
2 - 70 Meter 
Größe:
12 cm - 14 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Futtergarnelen, Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 800 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-21 15:55:33 

Haltungsinformationen

Halichoeres chrysus
Randall, 1981

Halichoeres ist eine artenreiche Gattung der Junkerlippfische (Julidinae). Es gibt schon weit über 70 Arten bei Erstellung dieses Eintrages.
Halichoeres Arten ernähren sich im Meer von Wirbellosen, wie z.B. kleinen Krebschen und Würmern. Die Nahrung wird daher oft am/im Bodengrund gesucht.

Zur Aquarienhaltung:
Ein an sich leicht zu haltender Fisch, der aber auch wirklich viel im Becken unterwegs ist und entsprechend Schwimmraum braucht.

Mit zunehmender Grösse haben manche Halichoeres- Arten oft auch Blödsinn im Kopf, was wir bei diesem Tier so aber auch nicht immer bestätigen können. Vermutlich ist es eine Sache der Beschäftigung. Es sollte daher den Lippfischen nie wirklich langweilig werden.
Und das geschieht natürlich bei einem beengtem Schwimmraum eher, als in großzügigen Aquarien.

Braucht unbedingt einen Sandboden, um sich abends darin einzugraben und dort zu schlafen. Ist die ersten Tage nach dem Import so drauf, dass er wie gewohnt schlafen geht, egal wie spät es ist, und ob das Licht noch an ist, oder nicht. Das gibt sich dann mit zunehmender Anpassung an den Aquarienalltag.

Unterscheidungsmerkmale:
Halichoeres leucoxanthus unterscheidet sich vom Halichoeres chrysus dadurch, dass er einen weißen Unterbauch hat.
Ausserdem hat der Halichoeres leucoxanthus in seiner Jugend zwei schwarze Punkte, die jeweils weiß eingerahmt sind, in der oberen Flosse und einen schwarzen Punkt, der weiß eingerahmt ist, in der Schwanzflosse.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Labridae (Family) > Corinae (Subfamily) > Halichoeres (Genus) > Halichoeres chrysus (Species)

Bilder

Initialphase

4

Juvenil (Jugendkleid)

2
2
1
1

Männlich

1
1
1

Allgemein

2

Haltungserfahrung von Benutzern

ilovemytank am 09.09.15#20
Sehr schöner, aktiver Fisch. Braucht unbedingt viel Schwimmraum!

Ich halte seit ca. 1 1/2 Jahren ein Pärchen in einem 800l Becken. Das Männchen ist mittlerweile deutlich größer und hat am Kopf ein orange-grünes Muster bekommen.
Sehr gieriger Fresser, der sowohl an Algen, Trocken-und Gefrierfutter aller Art geht.

Manchmal recht aggressiv, was Neuankömmlinge betrifft! Ansonsten sehr friedlich.

Geht auch nicht an Blumentiere, auch für´s Riffbecken uneingeschränkt zu empfehlen!

Den genzen Tag im Becken unterwegs, bis er sich abends dann vergräbt.Auch mit seiner relativ geringen Endgröße (mein Männchen hat jetzt etwa 12cm) bitte nicht in kleinen Becken halten.

Für große Becken nur zu empfehlen.
Guni am 26.04.13#19

Vergesellschaftung mit Riffbarschen:
Dito, Sehr schlaues Tier!
Bzw ein verdammt zäher Bursche, wo sich der ein oder andere Fisch von Chrysiptera arnazae - Demoiselle stupsen lässt, kennt dieser Zeitgeselle keine Gnade.
Auge um Auge, Halichoeres chrysus lässt sich nicht die Butter vom Brot klauen. Mein Chrysiptera arnazae - die Demoiselle bekommt regelmäig ne tracht Prügel. Ich kann regelmäßig beobachten das die Demoiselle versucht zu drohen und Angriffe versucht, das endet immer mit seinem Rückzug ins Riff. Dann ist 3-8 Tage frieden und er versucht es wieder, die Abstände werden mit der Zeit aber länger. Die Demoiselle lernt wohl doch langsam dazu.

Halichoeres chrysus Vergesellschaftung mit Anemonenfischen:

Falsche Clownfische werden total in Ruhe gelassen. Sieht es eher aus wie ein spielen der Arten, sehr lustig und schön zu beobachten.

Vergesellschaftung mit Krebsen, Turboschnecken, Algen

Krebse (Einsiedler), Algen = werden so wie Steine oder Sand vollkommen ignoriert. Es wird noch nichtmal Notiz genommen.

Turboschnecken:
Achtung! Wenn dem langweilig wird (zu wenig Strömung und keine Abwechslung fängt der Fisch an ein reges Interesse an den Fühlern der Schnecke zu haben, er hat mir jetzt schon zwei Stück gekillt. Seit ich eine Strömungsveränderung (Computereinstellung) vorgenommen habe, ist mehr Beschäftigung im Becken. An Strömung hat Halichoeres chrysus offenbar super viel Spass.
Ich würde keine Schnecken die mehr als 6€ Kosten ins Becken aufnehmen, die Gefahr bleibt das Halichoeres chrysus sie tötet.

Futter: Meine zwei hassen "Dupla: Rin MAR Zierfischfutter", Karotte und Banane sie fressen es noch nichtmal bei Hunger, musste es bis jetzt immer Absaugen. Mein Händler konnte das mit Dupla nicht nachvollziehen. "Ocean Nutrition" mit Knoblauch Zusatz wird mir bis auf das letzte Krümelchen gefuttert und danach das gesamte Becken nach resten abgesucht.
Alles andere wird gefressen,
falkner71 am 10.10.11#18
Also die größen angabe ist etwas zu tief angesiedelt,habe 1.2 erworben da waren sie etwa 3,5cm groß,dies war im Mai 2011,nun ist das männliche Tier 15cm und die weiblichen etwa 12-13cm.
Das männliche Tier hat eine leuchtent orange/grüne kopfmaske bekommen und vor etwa 14tagen verfärbte sich sein fleck am Rückenflossenanfang bis hin zur schnauzenspitze,dabei wurden am rand liegende steine fleißig untergraben,dies geschah an mehreren stellen,er lockte die weibchen regelrecht in seine wohnungen welche ihm auch immer folgten,am 30.09. sah man beim weiblichen Tier eine hervorstehende Legeröhre,als sie aus dem unterschlupf kam war sie deutlich schlanker,seit gestern kann man die larven auf dem lebendgestein herum huschen sehen,welche jedoch nur bei abgeschalteter beleuchtung hervor kommen.
Bin ja mal gespannt ob es gelingt sie auch durch zu bekommen?

Sehr empfehlenswerte pfleglinge sind sie zudem auch;)

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