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Pseudochromis fridmani x sankeyi Hybride Indigo Riffbarsch - Hybrid Riffbarsch

Pseudochromis fridmani x sankeyi Hybride wird umgangssprachlich oft als Indigo Riffbarsch - Hybrid Riffbarsch bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 450 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
2013 
Wissenschaftlich:
Pseudochromis fridmani x sankeyi Hybride 
Umgangssprachlich:
Indigo Riffbarsch - Hybrid Riffbarsch 
Englisch:
Indigo Dottyback 
Kategorie:
Zwergbarsche 
Größe:
6 cm - 7 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 450 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2006-10-24 18:39:22 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Pseudochromis fridmani x sankeyi Hybride sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Pseudochromis fridmani x sankeyi Hybride interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Pseudochromis fridmani x sankeyi Hybride bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Dieser neue Fisch ist ein Hybrid-Zwergbarsch, gezüchtet aus zwei Arten: Pseudochromis fridmani und Pseudochromis sankeyi.
Beides sind Zwergbarsche aus dem Roten Meer, deren natürliches Verbreitungsgebiet sich allerdings nicht überschneidet.

Sein Verhalten ähnelt dem des P. sankeyi:
Er ist nicht zu aggressiv, aber dennoch werden sich die Tiere gegenseitig jagen, wie die meisten Zwergbarsche

Futter:
Die Futteraufnahme bereitet keine Probleme.
Am besten wird er mit Frostfutter gefüttert, er geht aber auch an Trockenfutter.
Allerdings sollte man beachten, dass der Fisch ein kleiner Fleischfresser ist.
Man sieht ihn eigentlich ständig im Aquarium, da er sich nicht die ganze Zeit im Riffaufbau versteckt.
Auch ohne viele Versteckmöglichkeiten ist er gut zu halten.

Zucht:
Dies sind die ersten Zwergbarsche, die je gekreuzt wurden und nicht zusammen in der Natur vorkommen.
Wir wissen noch nicht, ob die Folgegeneration selbst wieder fortpflanzungsfähig ist.
Wegen seiner tiefblauen Farbe, die wir nicht erwartet hatten, haben wir ihm den Namen 'indigo' gegeben.
Die Ausfärbung kommt im Aquarium bestens zur Geltung.
Vielleicht gibt das einen ersten Einblick darüber, was mit Nachzuchten erreicht werden kann.
Eventuell auch über die Zucht neuartiger Aquarienfische.

Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

soxsox am 05.01.18#3
Ich pflege 4 dieser Fische in einem Becken mit den Maßen 120cm x 50cm x 60cm,leer also 360 L,abzüglich Riff und Sand noch ca 280 L.Wasser.
Weitere Fische sind zwei Kaudernis und zwei Clownfische.Zwei Baggergrundeln werden ersetzt.
Ich habe vor, nochmal 4 Indigos nachzusetzen.Die Fische sind sehr friedlich im Umgang miteinander,andere werden ignoriert.Meine Indigo sind 3x lilafarben und einmal kräftig blau.Sie gehen an jede Art von Futter.Ich habe das Gefühl, dass sie sich in größeren Gruppen sehr wohl fühlen.Dabei agieren sie immer in Riffnähe miteinander und durchschwimmen kleine Spalten, spielerisch und auch zur Futtersuche.Sie verstecken sich nicht permanent,ich halte Verstecke aber für diese Fische für unverzichtbar.Zur Fütterung werden die Verstecke sofort verlassen und die Fische sind längere Zeit nach der Fütterung noch vor den Verstecken zu sehen.Nach ca. einer Stunde werden nach und nach die Verstecke wieder aufgesucht,aber nicht lange und einer ist bald wieder zu sehen :)
500 l für ein Paar halte ich nicht für nötig,allerdings wird dieser Fisch in einem Aquarium mit einer stylischen Riffsäule ohne Spalten und kleinen Höhlen,nicht glücklich.
Die kleinen Barsche gehen nicht an Garnelen und ärgern auch keine Korallen.Für mich ein perfekter Fisch für das Riffaquarium.Ich halte diese Fische
seit fast zwei Jahren.

Denise83 am 25.02.16#2
Ich pflege ein Pärchen seit etwa 1,5 Jahren. Das Männchen ist tintenblau, das Weibchen eher lilablau. Die beiden schätzen Verstecke und Unterstände, sind aber im Prinzip nicht scheu und immer zu sehen. Futteraufnahme und Haltung allgemein problemlos, robuste und friedliche Fische. Bei der Fütterung immer ganz vorne an der Scheibe. Auch einen Beckenumzug vor kurzem haben sie gut überstanden und sich im neuen Aquarium gut und schnell eingewöhnt.
Jessi1993 am 13.03.15#1
Ich konnte 2 Jungtiere dieser hübschen Gattung ergattern. Leider teuer und z.Z noch eher selten im Handel anzutreffen.

Die beiden haben gleich eine kleine Höhle in bodennähe bezogen und kommen dort auch nur raus, wenn man relativ weit vom Becken weg steht und keine großen Fische vorbei ziehen.
Ich hoffe sie werden ihre Scheu noch ablegen.

Mit den bereits im Aquarium hausierenden Fridmannis gab es keinerlei Probleme oder Rivalitäten. Aggressionen gegenüber anderen Fischen könnte ich bis jetzt auch nicht beobachten.

Meine Jungtiere sind nicht wie auf den obigen Bildern blau sondern eher lila-blau gefärbt und haben einen dunklen Streifen der sich von Auge bis zum Schwanzansatz zieht. Ich vermute, das es eventuell die Jungtierfärbung ist und das das blau mit dem alter und größe der Tiere zu nehmen wird, das ist aber nur eine Spekulation.

Alles in Allem, wunderschöne fische, die eine echte Bereicherung für das Riffbecken sind. Auch für kleinere Becken ab (200L) geeignet, da sie sehr versteckt leben und nicht extrem schwimmfreudig sind.

Bei der Futteraufnahme recht problemlos.
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