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Hippocampus reidi Langschnäuziges Seepferdchen

Hippocampus reidi wird umgangssprachlich oft als Langschnäuziges Seepferdchen bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Hippocampus reidi 
Umgangssprachlich:
Langschnäuziges Seepferdchen 
Englisch:
Long-snout Seahorse, Slender seahorse, Slender Seahorse 
Kategorie:
Seepferdchen 
Synonyme:
  • Hippocampus obtusus (Ginsburg, 1933)
  • Hippocampus poeyi (Howell Rivero, 1934)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Hippocampus (Gattung) > reidi (Art) 
Erstbestimmung:
Ginsburg, 1933 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Florida, Französisch-Guayana, Golf von Mexiko, Grenada, Hawaii, Jamaika, Kolumbien, Kuba, Panama, Puerto Rico, St. Lucia, Suriname, Trinidad und Tobago, USA, Venezuela, West-Atlantik , Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
55 Meter 
Größe:
14 cm - 16 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-10-01 10:43:44 

Nachzuchten

Hippocampus reidi lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Hippocampus reidi haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Ginsburg, 1933

Die Farbvarianten von H. reidi sind sehr vielseitig, von schwarz, gelb, orange, dunkelrot bis zu oliv.

Synonyme:
Hippocampus obtusus Ginsburg, 1933
Hippocampus poeyi Howell Rivero, 1934


Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Syngnathiformes (Order) > Syngnathidae (Family) > Hippocampinae (Subfamily) > Hippocampus (Genus)

Haltungserfahrung von Benutzern

Hippocampus_ am 16.01.17#12
Hallo!
Wir haben seit ca. 1. Jahr Hippocampus reidi zu Hause. Sie sind grundsätzlich leicht zu halten, sofern einige Dinge beachtet werden. Wie z.bsp.: ruhige Strömung, Futterplatz (da sie ihr Futter genau ansehen bevor sie es fressen), Schattige Plätze.
Mit der Vergesellschaftung sollte man vorsichtig sein. Kauderni sind oft als geeignet angegeben, allerdings finde ich persönlich, dass diese zu schnelle Fresser sind. Auch sollte man mit Kofferfischen aufpassen. Diese würden sich zwar eignen, allerdings "fressen/knabbern" sie gerne mal an den Seepferdchen. Mit Krebsen, Schnecken, Leierfischen (Mandarin/LSD) und auch Pseudochromis Fridmani gibt es keine Probleme.
Auch die Aufzucht ist nicht sonderlich schwierig. Allerdings sollte man hier mind. 2 Stunden Zeitaufwand pro Tag rechnen und dies über Monate(!).
Alles in allem sind es wunderschön anzusehende Tiere, die auch keine Schwierigkeiten machen.
Hipo am 13.07.11#11
Haltung recht einfach, wenn das Becken stimmt.Fressen bei mir am liebsten Frostfutter. Ich hatte das Glück, das mein Paar recht oft Nachwuchs zur Welt brachte. Die Aufzucht sollte man aber wirklich den Profis überlassen und die im Umfeld zu finden ist sehr schwierig. Mein Männchen starb leider nach fast 2Jahren. Ein neues werde ich mir nicht mehr zu legen sondern den Traum vom Seepferdchenbecken zu Ende gehen lassen.Es schmerzt zu sehr mitanzusehen, wenn sie sterben.
Walzi am 04.05.11#10
Hallo an alle "Nudelwasserfans" und Seepferdchenfreunde,

Halte jetzt seid ca. 9 Manaten diese tollen Tiere, hatte sie erst in meinem Filterbecken mit Gaulerpas usw., das einen Überlauf zu meinem Hauptbecken hat.
Eines tages schwammen dann beide im Hauptbecken mit Doktoren und Riffbarschen herum und haben sich auch gut etabliert. Bei der Fütterung schnappen sie sich trotz guter Strömung (ca. 7 Strömungspumpen) einzelne Mysis und sind trotz allem schneckefett ^^. Ich denke mal das sie einen Großteil Ihrer Nahrung per Lebendfütter aus dem Aquarium ausmachen.
Als "Schlaraffenlandkur" setze ich sie einmal im Monat, für 2 - 3 Tage in das Filterbecken, in der einmonatigen Pause, bilden sich unmengen an Kleinslebewesen im Filterbecken die dankend verspeißt werden.
Mitlerweile ist es auch entlich so weit, das Mänchen trägt kleine Seepferdchen in seiner Bauchtasche.
Mal schauen was draus wird --> mit richtiger Pflege und Isolation natürlich;)

LG der Walzi

PS: Kümmer mich um ein Foto der Elterntiere
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