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Hippocampus bargibanti Zwerg-Seepferdchen

Hippocampus bargibanti wird umgangssprachlich oft als Zwerg-Seepferdchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1459 
AphiaID:
275187 
Wissenschaftlich:
Hippocampus bargibanti 
Umgangssprachlich:
Zwerg-Seepferdchen 
Englisch:
Pygmy Seahorse 
Kategorie:
Seepferdchen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Hippocampus (Gattung) > bargibanti (Art) 
Erstbestimmung:
Whitley, 1970 
Vorkommen:
Australien, Bali, Borneo (Kalimantan), Indonesien, Japan, Java, Kleine Sundainseln, Molukken, Neukaledonien, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Salomon-Inseln, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Tulamben, West-Atlantik  
Meerestiefe:
16 - 40 Meter 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsspezialist, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-06 13:28:05 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Hippocampus bargibanti sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Hippocampus bargibanti interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Hippocampus bargibanti bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Whitley, 1970

Diese kleinen Seepferdchen werden wohl nie den Weg zu uns ins Aquarium finden, aber wir müssen ja nicht alles haben :-). Deshalb ist der Hinweis mit den Nachzuchten auch nur der Tatsache geschuldet, dass dies bei Seepferchen an sich einfacher möglich wäre als bei vielen anderen Fischen.

Der Handel wird über Cites II überwacht und ist bei den Tieren sehr streng.

Nur wenige Taucher finden diese Tiere überhaupt ,da sie perfekt getarnt in bestimmten Gorgonien leben und hier bei sogar in Gestalt und Schnauze die Gorgonie simulieren.

Es sind zwei Farbvarianten bekannt:
1. graulila bis rosa rot, lebt in der roten Muricella plectana.
2. gelb-orange, lebt in Muricella paraplectana.

Sie sind, wie auf den Bildern zu sehen, perfekt getarnt.
Da sie nur 2 cm gross sind, kann sie nur der "wissende" Taucher finden.

Alle diese Arten leben nur auf Muricella. Fishbase beschreibt, dass bis zu 28 Paare auf nur einer Gorgonie gefunden wurden.

Um sie besser studieren zu können, wurden sie mit der Gorgonie zusammen entnommen.
Eine Zucht scheint nur in Verbindung mit der Gorgonie möglich zu sein. Auch hier ist das Männchen der eiertragende Partner, wie bei allen Pferdchen aus der Gattung.

Edit: Nachdem der Versuch des Wakiki Aquarium in Honululu 2003, Hippocampus bargibanti zu pflegen, gescheitert war, konnte das Steinhart Aquarium, San Francisco nun erstmals ein Paar pflegen und auch Jungtiere aufziehen. Gelungen ist dies dank der Fortschritte in der Haltung azooxantheller Korallen, die es dem Steinhart Aquarium ermöglicht haben, die Wirtsgorgonie Muricella paraplectana erfolgreich zu pflegen.

Dies zeigt die enge Verbindung zwischen dem Pygmäen Seepferdchen und seiner Wirtgorgonie, vermutet wird, dass Hippocampus bargibanti Futter nicht direkt aus dem Wasser aufnehmen kann, sondern dieses von den Polypen der Gorgonie pickt.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Syngnathiformes (Order) > Syngnathidae (Family) > Hippocampinae (Subfamily) > Hippocampus (Genus)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

mbb am 20.02.06#1
Geschlechtsunterschied: männchen haben eine deutlich sichtbare bruttasche,der übergang bauch-schwanz ist sozusagen gerade

geschlechtswandel: nein
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Hippocampus bargibanti

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