Haltungsinformationen
Diese Fotos gelangen in dem Schaubecken/ Haltungsanlage auf der Interzoo 2010 in Nürnberg am Stand von Dejong Marinelife.
Es zeigt Hippocampus angustus sowie Hippocampus elongatus oder Hippocampus subelongatus.
Nach FishBase ist Hippocampus elongatus ein Synonym von Hippocampus subelongatus.
Hippocampus angustus ist demnach scheinbar eine echte Art.
Das vordere Tier ist demnach Hippocampus elongatus bzw. Hippocampus subelongatus. Genaueres folgt auch hierzu.
Infos über die Haltung werden ebenfalls folgen, auch wenn diese in Deutschland , wohl aufgrund der schlechten Verfügbarkeit der Tiere, kaum praktiziert wird.
Doch wie man hört, gibt es im australischen Raum hierzu mehr Erfahrungen.
Mit etwas Glück können wir auf diese Erfahrung mit dem Pferdchen zurückgreifen.
Die Pferdchen stehen alle eher auf lebendes Futter, mit Glück fressen sie mit der Zeit dann Mysis.
Seepferdchen sollten in einem Extrabecken gehalten werden, da sie langsame Fresser sind und Fische ihnen die Nahrung streitig machen können.
Die Verhältnisse im Aquarium sollten auf sie abgestimmt sein - Artenbecken mit einer Höhe von mindestens 50 cm.
Steht auf der Roten Liste gefährdeter Tiere!
Siehe Beschreibung in englischer Sprache: http://www.reeflex.net/tiere/3182_Hippocampus_angustus.htm
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Vorschriften zur Haltung von Seepferdchen
Die Mindestanforderungen an die Haltung von Seepferdchen (gem. EG-VO 338/97) des Bundesamt für Naturschutz können Sie als PDF hier herunterladen: https://meerwasser-lexikon.de/downloads/BfN_Mindestanforderung_haltung_seepferdchen_hippocampus.pdf
Synonyme:
Hippocampus erinaceus Günther, 1870 · unaccepted
Hippocampus grandiceps Kuiter, 2001 · unaccepted > junior subjective synonym
Hippocampus hendriki Kuiter, 2001 · unaccepted > junior subjective synonym
Hippocampus multispinus Kuiter, 2001 · unaccepted > junior subjective synonym
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






robertbaur