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Epinephelus striatus Nassau-Zackenbarsch

Epinephelus striatus wird umgangssprachlich oft als Nassau-Zackenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2802 
Wissenschaftlich:
Epinephelus striatus 
Umgangssprachlich:
Nassau-Zackenbarsch 
Englisch:
Nassau-Grouper 
Kategorie:
Zackenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Epinephelus (Gattung) > striatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Bloch, ), 1792 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Französisch-Guayana, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Martinique, Montserrat, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Panama, Puerto Rico, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela 
Meerestiefe:
1 - 90 Meter 
Größe:
70 cm - 120 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Einsiedlerkrebse, Garnelen, Kleine Fische, Krabben, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
CR vom Aussterben bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-27 18:58:37 

Haltungsinformationen

Epinephelus striatus gehört in die Familie „Serranidae“, auch Sägebarsche genannt.
Den Nassau-Zackenbarsch findet man entlang der Küste der USA, von den New England Staaten über die Karibik und dem Golf von Mexico bis zu den südöstlichen Küstengewässern Brasiliens.

Epinephelus striatus ist einer der größeren Rifffische: Vor allem aufgrund von Überfischung kam es gegen Ende des letzten Jahrhunderts (20.) leider zu einem dramatischen Rückgang dieser Species.

Nassau-Zackenbarsche, wie auch die meisten anderen Zackenbarsche, sind sogenannte Lauerjäger und nutzen als Deckung Spalten und Höhlen entlang von Riffen sowie Schiffswracks.
Adulte Tiere sind meist Einzelgänger, während der jährlichen Laichperiode aber, versammeln sich Hunderte von Nassau-Zackenbarschen in ihren angestammten Laichgebieten zu grossen Laichgemeinschaften.
Juvenile Nassau-Zackenbarsche halten sich meist in Seegraswiesen oder in den Außenbereichen von Riffen auf, adulte Tiere findet man dagegen eher in felsigen „Offshore“ Regionen bis zu einer Tiefe von 100 m.

Die Färbung der Nassau-Zackenbarsche variiert von gelbbraun bis hellrot und weist fünf dunkle Querstreifen auf, wobei der dritte und vierte Querstreifen sich in Höhe der Seitenlinie treffen, und so meist die Form eines „W“ bilden.

Über dem Schwanzfloßenansatz befindet sich ein schwarzer „Sattel“-Fleck, rings um die Augen hat der Nassau-Zackenbarsche kleine schwarze Punkte und von den Augen bis zum Maul weist er eine markante Färbung in Form einer „Gabel“ auf.

Zackenbarsche vermögen die Intensität ihrer Färbung der Umgebung anzupassen und sind daher immer bestens getarnt.
Dies trägt wesentlich zu ihrem Jagderfolg bei, denn wenn sie regungslos auf Beute lauern, sind sie trotz ihrer Grösse, wie bereits beschrieben, bestens getarnt und kaum wahrzunehmen.

Epinephelus striatus gehören, wie fast alle Zackenbarsche, zu den Geschlechtswandlern, sie beginnen ihr Leben als „female“ (Weibchen) und wandeln sich später zu „males“ (Männchen)um.

Wie fast alle Zackenbarsche sind auch Nassau-Zackenbarsch regelmäßige Besucher von sogenannten „ Putzerstatione“ wo kleinere Lippfische, einige Falterfische oder auch „Putzer-Garnelen“ den Zackenbarschen Maul und Körper von Parasiten befreien.

Zackenbarsche können in der Wildnis bis zu 20 Jahre alt werden, einige Arten können eine Größe von bis zu 2m erreichen.

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Allgemein

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