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Epinephelus fasciatus Baskenmützen-Zackenbarsch

Epinephelus fasciatus wird umgangssprachlich oft als Baskenmützen-Zackenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 1500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1143 
AphiaID:
218207 
Wissenschaftlich:
Epinephelus fasciatus 
Umgangssprachlich:
Baskenmützen-Zackenbarsch 
Englisch:
Banded Reed Cod, Banded Rock Cod, Blacktip Grouper, Black-tipped Grouper, Black-tipped Rockcod, Black-tipped Rock-cod, Footballer Cod, Golden Grouper, Red Banded Grouper, Red Banned Grouper, Redbarred Roccod, Rock Cod, Striped Grouper 
Kategorie:
Zackenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Epinephelus (Gattung) > fasciatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Forsskål, ), 1775 
Vorkommen:
Ashmore- und Cartierinseln, Ägypten, Andamanensee, Angola, Arafurasee, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bakerinsel, Bali, Bangladesch, Borneo (Kalimantan), Brunei Darussalam, Cargados-Carajos-Inseln, Chagos-Archipel, Chagos-Archipel, China, Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Gilbertinseln, Golf von Akaba, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Hong Kong, Howlandinsel, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Komoren, Korallenmeer, Korea, La Réunion, Linieninseln, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Maumere, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Northern Territory, Ogasawara-Inseln, Ost-Afrika, Pakistan, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Paracel-Inseln, Philippinen, Phoenixinseln, Pitcairn Gruppe, Queensland, Raja Ampat, Rodrigues, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Sulawesi, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togian-Inseln, Tokelau, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tulamben, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vietnam, Wake-Atoll, Weihnachtsinsel , West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
4 - 160 Meter 
Größe:
bis zu 35cm 
Gewicht :
2 kg 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Garnelen, Kleine Fische, Muschelfleisch, Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 1500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-09 16:44:01 

Haltungsinformationen

Einzelgänger laut Mergus Meerwasseratlas Band 7, in dem man den Fisch findet.
Diese Tiere sind Zwitter, die sich vom Weibchen zum Männchen umwandeln.

Ist ein Räuber, der sich hauptsächlich von Krebstieren und Fischen ernähren soll.
Sind sowohl nachts als auch tagsüber auf Futtersuche.

Der in der Natur bis zu 40 cm gross werdende Fisch wird diese Größe im Aquarium auch sicherlich fast erreichen, und sollte nur in grossen Aquarien gehalten werden.

Laut Fishbase erreicht er dabei bis zu 2 Kilo Gewicht.

Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.

Die Ursache liegt bei (bestimmte Einzeller (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und gut verträgliche Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:

Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.

Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.

Achtung: Ein Gegengift existiert nicht!

Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.

Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.


Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Synonyme:
Cerna alexandrina (Valenciennes, 1828)
Epinephalus alexandrinus (Valenciennes, 1828)
Epinephalus fasciatus (Forsskål, 1775) (misspelling)
Epinephelus alexandrinus (Valenciennes, 1828)
Epinephelus emoryi Schultz, 1953
Epinephelus marginalis Bloch, 1793
Epinephelus tsirimenara (Temminck & Schlegel, 1842)
Epinephelus variolosus (Valenciennes, 1828)
Epinephelus zapyrus Seale, 1906
Holocentrus erythraeus Bloch & Schneider, 1801
Holocentrus forskael Lacepède, 1802
Holocentrus marginatus Lacepède, 1802
Holocentrus oceanicus Lacepède, 1802
Holocentrus rosmarus Lacepède, 1802
Perca fasciata Forsskål, 1775
Perca maculata Forster, 1844
Plectropoma fasciata (Forsskål, 1775)
Serranus alexandrinus Valenciennes, 1828
Serranus cruentus De Vis, 1884
Serranus fasciatus (Forsskål, 1775)
Serranus geometricus De Vis, 1884
Serranus marginalis (Bloch, 1793)
Serranus oceanicus (Lacepède, 1802)
Serranus subfasciatus De Vis, 1884
Serranus tsirimenara Temminck & Schlegel, 1842
Serranus variolosus Valenciennes, 1828

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Frank Mohr am 28.11.04#1
Sehr ruhiger Fisch, der nur zum fressen sehr aktiv wird. Er frisst bis er fast platzt. Er ist anfänglich sehr schnell gewachsen, jetzt bei ca. 20cm ist kaum noch ein Wachstum zubemerken. Kleinere Fische die schon im Becken waren (Antias, LSD usw) werden nicht beachtet. Wie es mit neuen kleineren Fischen wäre will ich nicht versuchen :o)
Interessant ist der dauernde Farbwechsel dieses Fisches, je nach Stimmung ist er fast komplett weis, bei normaler Stimmung gemustert wie auf den Bildern, bei Erregung ist er Knallrot.
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