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Scarus rivulatus Papageifisch

Scarus rivulatus wird umgangssprachlich oft als Papageifisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2478 
AphiaID:
-999 
Wissenschaftlich:
Scarus rivulatus 
Umgangssprachlich:
Papageifisch 
Englisch:
Rivulated Parrotfish 
Kategorie:
Papageifische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Scaridae (Familie) > Scarus (Gattung) > rivulatus (Art) 
Erstbestimmung:
Valenciennes, 1840 
Vorkommen:
Ägypten, Australien, China, Indonesien, Israel, Japan, Lord Howe Insel, Malaysia, Mikronesien, Mittelmeer, Neukaledonien, Norforkinsel, Ost-Afrika, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Saudi-Arabien, Sudan, Suez-Kanal, Taiwan, Thailand, Tonga, Vietnam, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
20 cm - 40 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Algen, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Korallen(polypen) 
Aquarium:
~ 3000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-03-04 18:24:37 

Haltungsinformationen

Forsskål & Niebuhr, 1775

Text und Fotos wurden uns freundlicherweise von Helmut Carl Simak zur Verfügung gestellt.
Das Bild stammt aus Paphos/Zypern vor dem Queens Bay Hotel aus ca. 6m Tiefe und scheint durch den Suez Kanal aus dem Roten Meer in das Mittelmeer eingewandert (Lesseps'sche Migration).

Papageifische sind mit der Familie der Lippfische nah verwandt. Sie haben, ähnlich wie diese, eine zirkumtropische Verbreitung. Es gibt insgesamt ca. 70 Arten, die in 8 Gattungen eingestellt sind.
An sich sind alle Arten Algenfresser, sie schaben Algen von den Steinen.
Sie benutzen dazu ihren ihren kräftigen "Papageienschnabel".
Dieser ist hart und hinterlässt auf den Steinen sichbare Spuren.
Sicherlich nehmen sie durch das Abschaben auch andere Lebewesen mit auf, nämlich mikroskopisch kleinste Organismen.

Viele Arten stehen im Ruf, auch Steinkorallen zu fressen, wobei immer noch nicht sicher ist, ob sie das Gewebe interessiert oder die Zooxanthellen.
Nach Magenuntersuchungen besteht der Inhalt von Papageifischen zu 80% aus einer feingemahlenen Mischung von Kalksteinen, Sand und Detritus (Hobson 1974).

Weibchen sind öfters schöner ausgefärbt, als die Männchen.

Papageifische sind durch ihre knalligen Farben echte Hingucker.

Aufgrund ihres "Steinkorallennagens" und der zu erwartenden Größe sollten Papageifische nur in Grossanlagen gepflegt werden.

Die Tiere kommen dort das ganze Jahr über, wenn es zuvor etwas heftigeren Seegang gab, in Schulen von ca. 8 bis 15 Individuen vor.
Kleinere Jungtiere habe ich allerdings noch nie gesehen oder Adulte Tiere in Zeiten ausgeprägter Flaute.

Wir haben das Tier noch nicht gehalten.

Synonyme:
Callyodon fasciatus (Valenciennes, 1840)
Pseudoscarus rivulatus (Valenciennes, 1840)
Scarus arcuatus Valenciennes, 1840
Scarus fasciatus Valenciennes, 1840
Scarus micrognathos Bleeker, 1847
Scarus rivulatoides Bleeker, 1847

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Labroidei (Suborder) > Scaridae (Family) > Scarinae (Subfamily) > Scarus (Genus) > Scarus rivulatus (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (multi)

Bilder

Männlich

1

Allgemein


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